Berliner Boersenzeitung - Schneefälle sorgen für Chaos auf Autobahnen - Staus bis 50 Kilometer Länge

EUR -
AED 4.370669
AFN 78.547025
ALL 96.278273
AMD 450.622905
ANG 2.130388
AOA 1091.328986
ARS 1722.405317
AUD 1.696403
AWG 2.142194
AZN 2.027299
BAM 1.948242
BBD 2.397439
BDT 145.456903
BGN 1.998632
BHD 0.448652
BIF 3526.404033
BMD 1.190108
BND 1.507439
BOB 8.225227
BRL 6.216527
BSD 1.190302
BTN 109.307763
BWP 15.571644
BYN 3.390219
BYR 23326.113255
BZD 2.393953
CAD 1.609722
CDF 2686.669586
CHF 0.915437
CLF 0.025998
CLP 1026.336493
CNY 8.269346
CNH 8.273029
COP 4348.154126
CRC 589.42316
CUC 1.190108
CUP 31.537857
CVE 109.839785
CZK 24.336455
DJF 211.96123
DKK 7.467284
DOP 74.93895
DZD 154.05412
EGP 55.854602
ERN 17.851617
ETB 184.910124
FJD 2.613417
FKP 0.862744
GBP 0.866184
GEL 3.207311
GGP 0.862744
GHS 13.03963
GIP 0.862744
GMD 87.474037
GNF 10444.566682
GTQ 9.129733
GYD 249.028048
HKD 9.291725
HNL 31.417639
HRK 7.529934
HTG 155.774996
HUF 380.663726
IDR 19981.910283
ILS 3.677993
IMP 0.862744
INR 109.392866
IQD 1559.343768
IRR 50133.292068
ISK 144.991072
JEP 0.862744
JMD 186.526346
JOD 0.84382
JPY 183.952632
KES 153.523692
KGS 104.074336
KHR 4786.390347
KMF 490.324072
KPW 1071.195635
KRW 1717.629069
KWD 0.365042
KYD 0.991765
KZT 598.65749
LAK 25616.049626
LBP 106592.204903
LKR 368.1019
LRD 214.546736
LSL 18.899793
LTL 3.514079
LVL 0.719884
LYD 7.469085
MAD 10.797202
MDL 20.016559
MGA 5319.451876
MKD 61.630387
MMK 2499.281315
MNT 4245.956935
MOP 9.571785
MRU 47.493541
MUR 54.066684
MVR 18.387421
MWK 2064.02702
MXN 20.580588
MYR 4.691392
MZN 75.869455
NAD 18.899793
NGN 1652.869038
NIO 43.800805
NOK 11.394485
NPR 174.888761
NZD 1.960817
OMR 0.4576
PAB 1.190302
PEN 3.979727
PGK 5.095275
PHP 70.13127
PKR 333.014626
PLN 4.205883
PYG 7973.067429
QAR 4.339763
RON 5.098662
RSD 117.438673
RUB 90.603841
RWF 1736.335388
SAR 4.46358
SBD 9.59001
SCR 16.419937
SDG 715.847357
SEK 10.540451
SGD 1.510158
SHP 0.892889
SLE 29.00886
SLL 24955.965041
SOS 680.257991
SRD 45.284203
STD 24632.829038
STN 24.405725
SVC 10.414682
SYP 13162.086558
SZL 18.89362
THB 37.47471
TJS 11.111392
TMT 4.177278
TND 3.419932
TOP 2.865494
TRY 51.769455
TTD 8.081781
TWD 37.504815
TZS 3064.528011
UAH 51.016503
UGX 4255.561501
USD 1.190108
UYU 46.191183
UZS 14551.667152
VES 436.587186
VND 30871.396828
VUV 142.347093
WST 3.230425
XAF 653.416494
XAG 0.011999
XAU 0.000238
XCD 3.216326
XCG 2.145213
XDR 0.814683
XOF 653.427432
XPF 119.331742
YER 283.71971
ZAR 19.020916
ZMK 10712.396649
ZMW 23.359765
ZWL 383.214232
  • Goldpreis

    -396.0000

    4958.8

    -7.99%

  • MDAX

    -69.2400

    31164.44

    -0.22%

  • DAX

    229.3500

    24538.81

    +0.93%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

  • SDAX

    52.3900

    18040.35

    +0.29%

  • EUR/USD

    -0.0098

    1.1874

    -0.83%

  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

Schneefälle sorgen für Chaos auf Autobahnen - Staus bis 50 Kilometer Länge
Schneefälle sorgen für Chaos auf Autobahnen - Staus bis 50 Kilometer Länge / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Schneefälle sorgen für Chaos auf Autobahnen - Staus bis 50 Kilometer Länge

Starke Schneefälle und Glatteis haben auf Autobahnen für ein Verkehrschaos gesorgt und Autofahrer in Hessen und Rheinland-Pfalz in teils mehreren dutzend Kilometer langen Staus stranden lassen. Auf der Autobahn 61 bei Koblenz in Rheinland-Pfalz ging am Donnerstag nach Angaben der Polizei auf einer Strecke von 50 Kilometer gar nichts mehr, in Osthessen bei Bad Hersfeld und Fulda hielten schon in der Nacht entstandene Staus am Donnerstag teils weiter an.

Textgröße:

Wie die hessische Polizei in Fulda berichtetet, wurden steckengebliebene Lastwagen- und Autofahrer auf den Autobahnen 4, 5, 7 und 66 "so gut wie aktuell möglich" von Kräften der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks betreut und versorgt. Die Beamten riefen andere Autofahrer auf, wegen der massiven Verkehrsbehinderungen nicht mehr auf die Autobahnen aufzufahren.

Auf der A61 in Rheinland-Pfalz waren laut Polizei am Donnerstag ebenfalls das Technische Hilfswerk und Streudienste im Einsatz. Auch dort wurden die zwischen Kruft und Emmelshausen in Richtung Süden im Stau stehenden Autofahrer versorgt. Die Beamten in Koblenz sprachen von "chaotischen Verkehrsverhältnissen". Erst am Donnerstagnachmittag entspannte sich die Lage demnach langsam, es gab aber weiter "erhebliche Beeinträchtigungen".

Bereits in der Nacht kam der Verkehr im Zuständigkeitsbereich der Polizei Koblnez auf der A3 bei Bad Honnef und Neustadt durch liegengebliebene und querstehende Lastwagen zum Erliegen. Es bildete sich ein rund 18 Kilometer langer Stau, der sich laut Polizei erst gegen 03.30 Uhr langsam auflöste.

Ähnlich stark betroffen waren bereits seit der Nacht die Autobahnen 4, 5 und 7 bei Bad Hersfeld in Hessen. Dort blieben Lastwagen an Steigungen hängen, wie die Polizei in Fulda mitteilte. Auf der A7 bildete sich ein 30 Kilometer langer Rückstau. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rotem Kreuz seien in der Nacht "teilweise zu Fuß im Stau unterwegs" gewesen, um liegengebliebene Menschen zu versorgen und zu betreuen, teilten die Beamter weiter mit.

Auch auf den Autobahnen 61, 63 und 66 im Bereich der Polizeipräsidiums Mainz in Rheinland-Pfalz kam der Autoverkehr am Donnerstag wegen glatter Fahrbahnen, festgefahrenen Lastwagen oder Unfällen zeitweise zum Erliegen. Wie die Beamten in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt mitteilten, waren diese aber bis zum Donnerstagmittag größtenteils geräumt und wieder befahrbar. Die Situation entspanne sich dank Wetterbesserung "deutlich".

Seit Mittwoch lagen die Mitte und der Süden Deutschlands im Bereich einer ausgeprägten Luftmassengrenze, an der es zu massiven Niederschlägen in Form von gefrierendem Regen und Schnee kam. Ab Donnerstagmittag sollte sich die Glatteissituation nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts aber beruhigen, während sich die Schneefälle immer weiter nach Süden bis in die Alpen zurückziehen sollten. Unwetterwarnungen wurden aufgehoben.

Erhebliche Auswirkungen hatte der Wintereinbruch weiterhin auch auf andere Teile des öffentlichen Lebens. In weiten Teilen Nordrhein-Westfalens fiel am Donnerstag der Präsenzunterricht an allen Schulen aus. Betroffen waren nach Angaben der Bezirksregierungen etwa Köln und Bonn sowie Landkreise von der Region Aachen im Westen bis zum Hochsauerlandkreis im Südosten.

Auch in anderen Bundesländern fiel die Schule aufgrund der angespannten Witterungslage am Donnerstag weiter aus, so in einigen niedersächsischen und bayerischen Landkreisen und Städten. Bereits am Mittwoch waren zahlreiche Schulen wegen der Unwettergefahr geschlossen geblieben, etwa in Bayern.

Am Frankfurter Flughafen, der am Mittwoch wegen Eisregens zwischenzeitlich sämtliche Starts gestoppt hatte, kam es am Donnerstag weiter zu massiven Beeinträchtigungen. Es gebe "erhebliche Störungen im Betriebsablauf und zahlreiche Flugausfälle", teilte der Flughafenbetreiber Fraport mit.

Vielerorts meldete die Polizei weiterhin winterliche Straßenverhältnisse und Unfälle, darunter etwa aus Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Im Bereich des Polizei Koblenz in Rheinland-Pfalz allein wurden bis Donnerstag bereits rund 80 Unfälle gezählt, im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen bis Donnerstagmorgen insgesamt knapp 50. In den allermeisten Fällen blieb es dabei bei Blechschäden oder Leichtverletzten.

(Y.Yildiz--BBZ)