Berliner Boersenzeitung - Neben Rot-Grün und Linken legt sich auch Union auf CO2-Neutralität bis 2045 fest

EUR -
AED 4.23441
AFN 73.78001
ALL 95.972091
AMD 435.061986
ANG 2.063638
AOA 1057.133263
ARS 1613.6559
AUD 1.626664
AWG 2.075071
AZN 1.959576
BAM 1.955583
BBD 2.325261
BDT 141.664273
BGN 1.970521
BHD 0.435493
BIF 3425.019364
BMD 1.152817
BND 1.474134
BOB 7.977838
BRL 5.994994
BSD 1.154532
BTN 107.065399
BWP 15.656175
BYN 3.518865
BYR 22595.213576
BZD 2.321952
CAD 1.57895
CDF 2611.130732
CHF 0.908489
CLF 0.026585
CLP 1049.581788
CNY 7.939278
CNH 7.936379
COP 4275.994303
CRC 539.221428
CUC 1.152817
CUP 30.549651
CVE 111.996011
CZK 24.448655
DJF 205.584694
DKK 7.472318
DOP 69.226463
DZD 152.647334
EGP 60.209373
ERN 17.292255
ETB 180.992372
FJD 2.551702
FKP 0.863977
GBP 0.864486
GEL 3.124241
GGP 0.863977
GHS 12.571462
GIP 0.863977
GMD 85.308072
GNF 10121.733008
GTQ 8.843903
GYD 241.538519
HKD 9.033076
HNL 30.630252
HRK 7.540916
HTG 151.302703
HUF 391.247619
IDR 19548.664039
ILS 3.570101
IMP 0.863977
INR 107.00067
IQD 1510.190295
IRR 1514801.562767
ISK 143.407743
JEP 0.863977
JMD 181.279875
JOD 0.817338
JPY 183.737707
KES 149.117381
KGS 100.81357
KHR 4622.795773
KMF 492.253215
KPW 1037.510417
KRW 1729.453152
KWD 0.353227
KYD 0.962026
KZT 556.938847
LAK 24756.745398
LBP 103234.763588
LKR 359.50009
LRD 211.54533
LSL 19.239787
LTL 3.403969
LVL 0.697327
LYD 7.372226
MAD 10.79469
MDL 20.128369
MGA 4801.482673
MKD 61.707906
MMK 2421.034988
MNT 4116.826861
MOP 9.320478
MRU 46.233732
MUR 53.698391
MVR 17.811274
MWK 2002.443387
MXN 20.350927
MYR 4.515009
MZN 73.676522
NAD 19.240321
NGN 1562.724242
NIO 42.331846
NOK 11.019524
NPR 171.299096
NZD 1.970718
OMR 0.443297
PAB 1.154527
PEN 3.939749
PGK 4.957977
PHP 68.92686
PKR 321.924553
PLN 4.268709
PYG 7461.653836
QAR 4.200293
RON 5.093953
RSD 117.428276
RUB 96.672785
RWF 1681.960031
SAR 4.328589
SBD 9.274623
SCR 16.168059
SDG 692.843209
SEK 10.750368
SGD 1.474603
SHP 0.864911
SLE 28.362641
SLL 24174.008963
SOS 658.837266
SRD 43.086583
STD 23860.984769
STN 24.727925
SVC 10.101747
SYP 127.485146
SZL 19.240879
THB 37.614125
TJS 11.042508
TMT 4.046388
TND 3.380637
TOP 2.775706
TRY 50.97803
TTD 7.82586
TWD 36.797693
TZS 3001.624301
UAH 50.773484
UGX 4343.442456
USD 1.152817
UYU 46.754809
UZS 13992.323668
VES 516.240868
VND 30330.615775
VUV 137.868687
WST 3.15146
XAF 655.83868
XAG 0.014959
XAU 0.000236
XCD 3.115546
XCG 2.080697
XDR 0.814904
XOF 657.681111
XPF 119.331742
YER 275.00492
ZAR 19.35702
ZMK 10376.731922
ZMW 22.576612
ZWL 371.20661
  • Euro STOXX 50

    -40.1900

    5729.06

    -0.7%

  • Goldpreis

    -141.0000

    4867.2

    -2.9%

  • SDAX

    -15.4700

    16902.05

    -0.09%

  • TecDAX

    -41.8900

    3557.3

    -1.18%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1517

    -0.22%

  • DAX

    -230.7700

    23500.15

    -0.98%

  • MDAX

    19.8300

    29501.58

    +0.07%

Neben Rot-Grün und Linken legt sich auch Union auf CO2-Neutralität bis 2045 fest
Neben Rot-Grün und Linken legt sich auch Union auf CO2-Neutralität bis 2045 fest / Foto: RALF HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Neben Rot-Grün und Linken legt sich auch Union auf CO2-Neutralität bis 2045 fest

Neben SPD, Grünen und Linken haben sich am Donnerstag auch die Unionsparteien in der TV-Debatte "Schlussrunde" vor der Bundestagswahl zum Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045 für Deutschland bekannt. SPD-Generalsekretär Matthias Miersch begrüßte in der Diskussionsrunde diese Festlegung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, da dies zuletzt "nicht so klar gewesen" sei. AfD und BSW wollen die Verpflichtung hingegen aufgeben, die FDP das Ziel der Treibhausgasneutralität zumindest um fünf Jahre verschieben.

Textgröße:

Linnemann machte allerdings deutlich, dass die Union auf Vorgaben, wie die Klimaziele zu erreichen sind, möglichst verzichten möchte. "Die Politik muss die Menge an CO2 vorgeben, wie dies erreicht wird, müssen die Ingenieure und die Wirtschaft sehen", sagte der CDU-Generalsekretär. Das Heizungsgesetz für die Wärmewende im Gebäudebereich solle zwar nicht abgeschafft, aber in Richtung Technologieoffenheit umgestaltet werden.

Dem widersprach Miersch energisch: Wenn die Union Klimaziele allein über den CO2-Emissionshandel erreichen wolle, "dann lassen Sie die Leute in die CO2-Preis-Falle laufen", warnte er vor immensen Kosten für Bürgerinnen und Bürger. Wichtig sei jedoch, dass der Staat die Menschen in die Lage versetze, auf klimafreundliche Technologien umzusteigen. Linnemann entgegnete, dies solle durch die Auszahlung eines Klimageldes geschehen.

Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock pochte ebenfalls auf die Einhaltung der Klimaziele. Vorhaltungen, dies sei zu teuer, wies sie zurück. Die Außenministerin verwies auf neue Wettbewerbschancen für die deutsche Industrie durch "klimaneutralen Stahl und klimaneutrale Autos". Die Erfolge der vergangenen Jahre etwa beim Ausbau erneuerbarer Energien hätten bewiesen, dass ein Umsteuern möglich sei.

Auf die soziale Ausgestaltung von Klimaschutz pochte Linken-Spitzenkandidat Jan van Aken. Es sei "ein Fehler" gewesen, dass dies in der Vergangenheit nicht hinreichend geschehen sei. Als Beispiele forderte van Aken eine stärkere soziale Staffelung bei staatlicher Förderung sowie beim Strompreis einen günstigen Sockeltarif, von dem alle profitieren würden, die wenig verbrauchen. "Wer darüber liegt, muss dann richtig viel draufzahlen", argumentierte der Linken-Parteichef.

FDP-Chef Christian Lindner begründete sein Nein zur Klimaneutralität bis 2045 mit hohen Kosten. Zudem werde dadurch kein CO2 eingespart, weil andere Staaten dann mehr Treibhausgase ausstoßen würden, sagte er.

Mit hohen Kosten argumentierte auch AfD-Chefin Alice Weidel. "Deutschland hat die höchsten Energiepreise, Sie schleifen unseren industriellen Kern", warf sie den übrigen Parteien vor.

Auch BSW-Chefin Sahra Wagenknecht wandte sich gegen einen Klimaschutz, "indem man den Menschen das Leben verteuert". Die aktuellen Zielvorgaben bezeichnete sie als unrealistisch: "Sie können mit den heutigen Technologien nicht klimaneutral werden", sagte sie.

Zu der Debatte waren die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien eingeladen. Einige ließen sich allerdings durch die Generalsekretäre ihrer Parteien vertreten.

(H.Schneide--BBZ)