Berliner Boersenzeitung - Waldbrände wüten in Westtürkei und auf Kreta - ein Todesopfer nahe Izmir

EUR -
AED 4.201479
AFN 75.506427
ALL 93.798982
AMD 417.595469
ANG 2.048122
AOA 1050.226541
ARS 1685.998707
AUD 1.640197
AWG 2.059268
AZN 1.943205
BAM 1.955779
BBD 2.301475
BDT 140.858472
BGN 1.964894
BHD 0.430895
BIF 3398.863123
BMD 1.144038
BND 1.475384
BOB 7.921126
BRL 5.845693
BSD 1.142688
BTN 109.961807
BWP 15.559831
BYN 3.306364
BYR 22423.136716
BZD 2.298075
CAD 1.60457
CDF 2585.524978
CHF 0.924353
CLF 0.026859
CLP 1057.108531
CNY 7.748853
CNH 7.754847
COP 3688.159985
CRC 518.594373
CUC 1.144038
CUP 30.316996
CVE 110.263804
CZK 24.220075
DJF 203.477792
DKK 7.477452
DOP 66.969273
DZD 152.09435
EGP 57.761573
ERN 17.160564
ETB 184.431799
FJD 2.565218
FKP 0.850433
GBP 0.850997
GEL 3.003115
GGP 0.850433
GHS 13.185857
GIP 0.850433
GMD 84.659014
GNF 10021.891266
GTQ 8.717905
GYD 239.057406
HKD 8.969655
HNL 30.601668
HRK 7.535896
HTG 149.34838
HUF 362.934674
IDR 20526.837213
ILS 3.475072
IMP 0.850433
INR 110.15423
IQD 1496.883759
IRR 1573051.682957
ISK 143.416672
JEP 0.850433
JMD 181.008036
JOD 0.811153
JPY 185.844329
KES 147.628398
KGS 100.045963
KHR 4619.949875
KMF 490.792172
KPW 1029.633907
KRW 1702.064999
KWD 0.353565
KYD 0.95219
KZT 540.054141
LAK 25783.720254
LBP 102325.389801
LKR 383.995834
LRD 206.817756
LSL 18.857195
LTL 3.378046
LVL 0.692016
LYD 7.294921
MAD 10.661084
MDL 20.093782
MGA 4862.947238
MKD 61.634331
MMK 2401.713858
MNT 4101.778417
MOP 9.2278
MRU 45.546506
MUR 53.941255
MVR 17.68686
MWK 1981.378503
MXN 20.068689
MYR 4.685865
MZN 73.115426
NAD 18.857195
NGN 1578.645695
NIO 42.049544
NOK 11.036989
NPR 175.939091
NZD 1.956122
OMR 0.439445
PAB 1.142688
PEN 3.876058
PGK 5.106945
PHP 70.557376
PKR 317.717353
PLN 4.339392
PYG 6925.924856
QAR 4.176755
RON 5.231731
RSD 117.358727
RUB 89.559028
RWF 1682.581744
SAR 4.298315
SBD 9.233941
SCR 15.340434
SDG 686.975607
SEK 11.036187
SGD 1.477637
SHP 0.85414
SLE 27.885923
SLL 23989.904596
SOS 652.992915
SRD 43.028438
STD 23679.268259
STN 24.499734
SVC 9.997892
SYP 126.452874
SZL 18.842796
THB 38.473846
TJS 10.558185
TMT 4.015572
TND 3.374063
TOP 2.754568
TRY 53.932797
TTD 7.759916
TWD 37.081805
TZS 3016.66727
UAH 51.041046
UGX 4221.954193
USD 1.144038
UYU 45.929502
UZS 13723.8511
VES 829.243972
VND 30082.468364
VUV 135.589527
WST 3.13777
XAF 655.949883
XAG 0.020454
XAU 0.000285
XCD 3.091819
XCG 2.059378
XDR 0.815791
XOF 655.949883
XPF 119.331742
YER 272.962503
ZAR 18.336577
ZMK 10297.711543
ZMW 20.824774
ZWL 368.379636
  • Goldpreis

    26.7000

    4018.8

    +0.66%

  • Euro STOXX 50

    -52.7400

    6230.87

    -0.85%

  • SDAX

    -78.8500

    18250.65

    -0.43%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1446

    +0.02%

  • TecDAX

    -11.9300

    3770.35

    -0.32%

  • DAX

    -84.5200

    24830.98

    -0.34%

  • MDAX

    -175.0700

    31864.73

    -0.55%

Waldbrände wüten in Westtürkei und auf Kreta - ein Todesopfer nahe Izmir
Waldbrände wüten in Westtürkei und auf Kreta - ein Todesopfer nahe Izmir / Foto: Costas Metaxakis - AFP

Waldbrände wüten in Westtürkei und auf Kreta - ein Todesopfer nahe Izmir

Im Westen der Türkei und auf der größten griechischen Insel Kreta haben am Donnerstag verheerende Waldbrände gewütet. In der westtürkischen Provinz Izmir starb nach Angaben eines Parlamentsabgeordneten ein Mann. Die zwei in der Nacht zum Donnerstag ausgebrochenen Feuer wurden durch starken Wind weiter angefacht. Auf Kreta erließen die Behörden nach Angaben des örtlichen Hotelverbands eine Evakuierungsanordnung für 5000 Menschen, 3000 davon Touristen.

Textgröße:

Das Todesopfer in der Türkei war in der Stadt Ödemis rund 100 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt Izmir zu beklagen, wo einer der beiden Brände ausgebrochen war. In der Region wurden die Bewohner dreier Ortschaften in Sicherheit gebracht. Der zu Tode gekommene Mann sei bettlägrig gewesen und habe nicht mehr gerettet werden können, erklärte Salih Uzun, ein Abgeordneter der Oppositionspartei CHP. Mehrere Häuser wurden beschädigt und es gab weitere Evakuierungen.

Der zweite Brand wütete nahe dem 80 Kilometer westlich von Izmir gelegenen Cesme. Dort wurden drei weitere Ortschaften evakuiert. In Cesme selbst wurden einem Bericht des Senders NTV zufolge mehrere Gebäude sowie Strom- und Telefonkabel beschädigt. Aus der Gegend mit vielen Bauernhöfen wurden demnach zahlreiche Tiere evakuiert.

Die wichtigste Straße zwischen Cesme und Izmir wurde gesperrt, berichtete der Sender. Am Donnerstag durften dort zivile Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht fahren.

Laut dem Gouverneur von Izmir, Süleyman Elban, waren an beiden Brandorten insgesamt neun Flugzeuge, 22 Hubschrauber und 1100 Fahrzeuge im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Unter Berufung auf Zeugen und Techniker hatte Elban zuvor mitgeteilt, dass das Feuer offenbar durch ein Stromkabel ausgelöst worden sei.

Seit Freitag hatte es landesweit Berichte über hunderte, durch starke Winde angefachte Feuer gegeben. Am Montag waren nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mehr als 50.000 Menschen, mehrheitlich aus der Region Izmir, evakuiert worden.

In der Türkei sind seit Jahresbeginn bislang nach Daten des Waldbrand-Informationssystems EFFIS rund 90 Vegetationsbrände ausgebrochen, mehr als 35.000 Hektar Land waren betroffen. Wie der Meteorologe Ismail Kücük der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, wurden 90 Prozent der Brände von Menschen verursacht.

Auf der griechischen Insel Kreta waren Hotelverbandschef Giorgos Tzarakis zufolge neben 3000 Urlaubern auch 2000 Anwohner von der Evakuierungsanordnung für Gebiete nahe dem Urlaubsort Ierapetra betroffen. Es handle sich um eine "Vorsichtsmaßnahme". Zuvor hatte der stellvertretende Präfekt Giannis Androulakis gegenüber dem griechischen Fernsehsender Mega von Evakuierungen aus "zahlreichen Hotels" gesprochen, die Betroffenen seien in eine Sporthalle in Ierapetra gebracht worden.

Androulakis zufolge wüteten die Brände an "drei aktiven Fronten", die Flammen breiteten sich "ziemlich schnell" aus. Etwa 270 Feuerwehrleute, zehn Hubschrauber sowie Drohnen seien in der Nähe der Stadt Ierapetra im Einsatz, sagte Feuerwehr-Sprecher Vasilios Vathrakogiannis bei einer Pressekonferenz.

Waldbrände sind im Sommer in Griechenland häufig, sie werden durch starken Wind, Trockenheit und hohe Temperaturen verstärkt. Bislang blieb das Land von der Hitzewelle verschont, die Teile Europas - insbesondere Spanien, Portugal, Italien und Frankreich - in den vergangenen Tagen im Griff hatte und auch in Deutschland zu spüren war.

(T.Renner--BBZ)