Berliner Boersenzeitung - Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht

EUR -
AED 4.234388
AFN 72.639376
ALL 96.011315
AMD 433.39967
ANG 2.063966
AOA 1057.301233
ARS 1609.805313
AUD 1.62247
AWG 2.0754
AZN 1.940597
BAM 1.953961
BBD 2.315661
BDT 141.069083
BGN 1.970833
BHD 0.435613
BIF 3413.661617
BMD 1.153
BND 1.469149
BOB 7.944662
BRL 5.987513
BSD 1.149738
BTN 106.172928
BWP 15.624568
BYN 3.448515
BYR 22598.799575
BZD 2.312264
CAD 1.579426
CDF 2611.544593
CHF 0.906777
CLF 0.026482
CLP 1045.666943
CNY 7.940538
CNH 7.925027
COP 4266.07686
CRC 538.904553
CUC 1.153
CUP 30.554499
CVE 110.163243
CZK 24.43234
DJF 204.730891
DKK 7.471889
DOP 70.175483
DZD 152.323995
EGP 60.280107
ERN 17.295
ETB 179.488186
FJD 2.545881
FKP 0.864114
GBP 0.863885
GEL 3.124702
GGP 0.864114
GHS 12.526429
GIP 0.864114
GMD 84.74113
GNF 10075.736774
GTQ 8.806865
GYD 240.537816
HKD 9.038067
HNL 30.430024
HRK 7.536472
HTG 150.81135
HUF 387.957396
IDR 19549.114633
ILS 3.556613
IMP 0.864114
INR 106.632955
IQD 1506.095763
IRR 1515041.971732
ISK 143.583084
JEP 0.864114
JMD 180.863721
JOD 0.817461
JPY 183.356399
KES 149.279234
KGS 100.829866
KHR 4613.758297
KMF 492.330847
KPW 1037.675076
KRW 1715.906425
KWD 0.353532
KYD 0.958107
KZT 553.973492
LAK 24671.99659
LBP 102955.700213
LKR 358.026187
LRD 210.395658
LSL 19.233667
LTL 3.404509
LVL 0.697439
LYD 7.360201
MAD 10.781241
MDL 20.056474
MGA 4786.495705
MKD 61.582582
MMK 2421.419221
MNT 4117.480227
MOP 9.280048
MRU 45.734953
MUR 53.625825
MVR 17.813637
MWK 1993.52401
MXN 20.307593
MYR 4.512267
MZN 73.688038
NAD 19.233667
NGN 1561.55408
NIO 42.311101
NOK 11.057616
NPR 169.877821
NZD 1.967928
OMR 0.443342
PAB 1.149653
PEN 3.929653
PGK 4.96044
PHP 68.676104
PKR 320.996397
PLN 4.2612
PYG 7453.115586
QAR 4.191828
RON 5.092684
RSD 117.424906
RUB 95.932062
RWF 1681.417715
SAR 4.329541
SBD 9.276095
SCR 15.83784
SDG 692.952707
SEK 10.714045
SGD 1.472421
SHP 0.865049
SLE 28.361738
SLL 24177.845527
SOS 655.896995
SRD 43.381655
STD 23864.771654
STN 24.477496
SVC 10.059621
SYP 127.505379
SZL 19.237231
THB 37.33442
TJS 11.019921
TMT 4.04703
TND 3.389169
TOP 2.776147
TRY 50.9769
TTD 7.800727
TWD 36.713862
TZS 3002.100271
UAH 50.514064
UGX 4339.991167
USD 1.153
UYU 46.736829
UZS 13951.991593
VES 516.322799
VND 30338.31193
VUV 137.890567
WST 3.15196
XAF 655.340297
XAG 0.014494
XAU 0.000231
XCD 3.11604
XCG 2.072068
XDR 0.815033
XOF 655.351654
XPF 119.331742
YER 275.048129
ZAR 19.182034
ZMK 10378.384256
ZMW 22.425286
ZWL 371.265523
  • TecDAX

    11.1900

    3610.38

    +0.31%

  • MDAX

    508.5500

    29990.3

    +1.7%

  • SDAX

    215.6400

    17133.16

    +1.26%

  • Euro STOXX 50

    49.2000

    5818.45

    +0.85%

  • DAX

    178.1800

    23909.1

    +0.75%

  • Goldpreis

    -51.6000

    4956.6

    -1.04%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1557

    +0.13%

Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht
Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht / Foto: CESAR MANSO - AFP/Archiv

Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht

Der menschengemachte Klimawandel sorgt laut einer Studie für eine Vervierzigfachung des Risikos für Hitzewellen mit schweren Waldbränden wie jüngst in Spanien und Portugal. Die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) verwies in ihrer Mitteilung am Donnerstag auf die Hitzewelle im August, bei der im Südwesten Europas Temperaturen von mehr als 40 Grad geherrscht hatten. Der Klimawandel mache solche Hitzewellen mit Waldbränden etwa 40 Mal wahrscheinlicher und 30 Prozent intensiver, rechneten die Forscher vor.

Textgröße:

"Ohne die vom Menschen verursachte Erwärmung würden solche Waldbrand fördernden Wetterbedingungen nur alle 500 Jahre vorkommen", legte der Klimaforscher Theo Keeping vom Imperial College in London dar. Tatsächlich träten diese Bedingungen heutzutage aber alle 15 Jahre auf.

Die heftigen Hitzewellen ließen die Vegetation schnell austrocknen und trügen zu heftigen Waldbränden bei, berichtete der Wissenschaftler. Diese können laut Keeping wiederum "ihren eigenen Wind verursachen, der zur Zunahme der Dauer der Feuer, der Explosionen" und der Entfachung von Feuern in der Nähe durch Funkenflug beitrage.

Die Beraterin des Klimazentrums des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds, Maja Vahlberg, wies darauf hin, das der Klimawandel zur Landflucht beitrage und diese wiederum das Waldbrand-Risiko steigere. "Der Niedergang der traditionellen Landwirtschaft und der Weidehaltung verringern die natürliche Kontrolle der Vegetation", erläuterte sie. "Land, das früher bewohnt und genutzt wurde, ist so schneller entflammbar geworden."

Bei den Hitzewellen im August waren im Norden Portugals sowie im Westen und Nordwesten Spaniens schwere Waldbrände ausgebrochen. In beiden Ländern starben jeweils vier Menschen, tausende Bewohner mussten vor den Flammen fliehen.

In Spanien brannten seit Jahresbeginn mehr als 380.000 Hektar nieder. Laut dem Europäisches Waldbrandinformationssystem (Effis) ist das die schlimmste Waldbrandbilanz des Landes seit Beginn der Datensammlung im Jahr 2006 und fast das Fünfache der durchschnittlichen jährlichen Waldbrandschäden in Spanien. Im kleinen Nachbarland Portugal zerstörten die Waldbrände demnach dieses Jahr bereits mehr als 280.000 Hektar Land - fast drei Mal so viel wie im Jahresdurchschnitt.

Nach Angaben der spanischen Meteorologiebehörde Aemet war die 16-tägige Hitze im August die schlimmste Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen lagen demnach 4,6 Grad über den Durchschnittstemperaturen der vorherigen Hitzewellen. Laut einer neuen Schätzung des Gesundheitsinstuts Carlos III. können mehr als 1100 Todesfälle in Spanien während der jüngsten Hitzewellen auf die hohen Temperaturen und ihre Folgen zurückgeführt werden.

(O.Joost--BBZ)