Berliner Boersenzeitung - Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht

EUR -
AED 4.228976
AFN 73.119834
ALL 94.021967
AMD 424.002895
ANG 2.061694
AOA 1056.527737
ARS 1654.438924
AUD 1.637643
AWG 2.072745
AZN 1.956608
BAM 1.940524
BBD 2.320433
BDT 141.427884
BGN 1.947091
BHD 0.434244
BIF 3444.211275
BMD 1.151525
BND 1.475981
BOB 7.990101
BRL 5.862184
BSD 1.15213
BTN 108.888809
BWP 15.437474
BYN 3.18969
BYR 22569.89
BZD 2.317159
CAD 1.624272
CDF 2671.538139
CHF 0.920005
CLF 0.025916
CLP 1019.974636
CNY 7.781373
CNH 7.790504
COP 3955.488375
CRC 524.76893
CUC 1.151525
CUP 30.515413
CVE 109.797998
CZK 23.95408
DJF 204.648869
DKK 7.411376
DOP 67.4793
DZD 153.01346
EGP 57.470537
ERN 17.272875
ETB 182.372797
FJD 2.572162
FKP 0.85688
GBP 0.865181
GEL 3.045783
GGP 0.85688
GHS 13.009584
GIP 0.85688
GMD 84.060962
GNF 10107.509554
GTQ 8.781943
GYD 241.002785
HKD 9.024242
HNL 30.74249
HRK 7.534541
HTG 150.46551
HUF 346.205579
IDR 20437.956615
ILS 3.384545
IMP 0.85688
INR 108.599745
IQD 1508.49775
IRR 1583346.874934
ISK 143.169139
JEP 0.85688
JMD 182.215568
JOD 0.816453
JPY 184.54685
KES 149.145723
KGS 100.700587
KHR 4620.486077
KMF 489.397908
KPW 1036.372903
KRW 1740.950341
KWD 0.354783
KYD 0.960142
KZT 561.852126
LAK 25368.095524
LBP 103119.063813
LKR 385.974892
LRD 209.750083
LSL 18.648784
LTL 3.400154
LVL 0.696546
LYD 7.340995
MAD 10.645869
MDL 20.104732
MGA 4836.404941
MKD 61.13059
MMK 2417.565662
MNT 4119.380119
MOP 9.295623
MRU 46.153174
MUR 54.27165
MVR 17.802858
MWK 1999.047696
MXN 19.897811
MYR 4.680724
MZN 73.584871
NAD 18.656912
NGN 1565.060256
NIO 42.157445
NOK 11.057916
NPR 174.22099
NZD 1.988954
OMR 0.442759
PAB 1.15213
PEN 3.929591
PGK 5.052604
PHP 69.521029
PKR 320.467319
PLN 4.200383
PYG 7030.653504
QAR 4.19213
RON 5.189965
RSD 116.385846
RUB 84.02856
RWF 1713.4692
SAR 4.3204
SBD 9.282931
SCR 16.253917
SDG 691.489983
SEK 10.927914
SGD 1.476289
SHP 0.85973
SLE 28.500579
SLL 24146.907707
SOS 658.105205
SRD 42.988761
STD 23834.24258
STN 24.642635
SVC 10.08073
SYP 127.280474
SZL 18.651112
THB 37.464291
TJS 10.680124
TMT 4.041853
TND 3.352953
TOP 2.772596
TRY 53.484876
TTD 7.826389
TWD 36.340404
TZS 3022.756545
UAH 51.598556
UGX 4262.445308
USD 1.151525
UYU 46.514236
UZS 13824.057461
VES 686.350812
VND 30315.04715
VUV 137.32261
WST 3.15485
XAF 650.833528
XAG 0.016533
XAU 0.000266
XCD 3.112054
XCG 2.076436
XDR 0.810325
XOF 650.611831
XPF 119.331742
YER 274.782682
ZAR 18.81274
ZMK 10365.107498
ZMW 20.363694
ZWL 370.79058
  • Goldpreis

    -46.6000

    4334.8

    -1.08%

  • EUR/USD

    0.0019

    1.1526

    +0.16%

  • Euro STOXX 50

    42.6500

    6300.07

    +0.68%

  • MDAX

    269.2800

    32855.82

    +0.82%

  • TecDAX

    -18.1600

    3948.38

    -0.46%

  • DAX

    24.2600

    24934.67

    +0.1%

  • SDAX

    52.1400

    18475.26

    +0.28%

Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht
Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht / Foto: CESAR MANSO - AFP/Archiv

Studie: Risiko von Hitzewellen wie zuletzt in Spanien durch Klimawandel vervierzigfacht

Der menschengemachte Klimawandel sorgt laut einer Studie für eine Vervierzigfachung des Risikos für Hitzewellen mit schweren Waldbränden wie jüngst in Spanien und Portugal. Die internationale Forschungsgruppe World Weather Attribution (WWA) verwies in ihrer Mitteilung am Donnerstag auf die Hitzewelle im August, bei der im Südwesten Europas Temperaturen von mehr als 40 Grad geherrscht hatten. Der Klimawandel mache solche Hitzewellen mit Waldbränden etwa 40 Mal wahrscheinlicher und 30 Prozent intensiver, rechneten die Forscher vor.

Textgröße:

"Ohne die vom Menschen verursachte Erwärmung würden solche Waldbrand fördernden Wetterbedingungen nur alle 500 Jahre vorkommen", legte der Klimaforscher Theo Keeping vom Imperial College in London dar. Tatsächlich träten diese Bedingungen heutzutage aber alle 15 Jahre auf.

Die heftigen Hitzewellen ließen die Vegetation schnell austrocknen und trügen zu heftigen Waldbränden bei, berichtete der Wissenschaftler. Diese können laut Keeping wiederum "ihren eigenen Wind verursachen, der zur Zunahme der Dauer der Feuer, der Explosionen" und der Entfachung von Feuern in der Nähe durch Funkenflug beitrage.

Die Beraterin des Klimazentrums des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds, Maja Vahlberg, wies darauf hin, das der Klimawandel zur Landflucht beitrage und diese wiederum das Waldbrand-Risiko steigere. "Der Niedergang der traditionellen Landwirtschaft und der Weidehaltung verringern die natürliche Kontrolle der Vegetation", erläuterte sie. "Land, das früher bewohnt und genutzt wurde, ist so schneller entflammbar geworden."

Bei den Hitzewellen im August waren im Norden Portugals sowie im Westen und Nordwesten Spaniens schwere Waldbrände ausgebrochen. In beiden Ländern starben jeweils vier Menschen, tausende Bewohner mussten vor den Flammen fliehen.

In Spanien brannten seit Jahresbeginn mehr als 380.000 Hektar nieder. Laut dem Europäisches Waldbrandinformationssystem (Effis) ist das die schlimmste Waldbrandbilanz des Landes seit Beginn der Datensammlung im Jahr 2006 und fast das Fünfache der durchschnittlichen jährlichen Waldbrandschäden in Spanien. Im kleinen Nachbarland Portugal zerstörten die Waldbrände demnach dieses Jahr bereits mehr als 280.000 Hektar Land - fast drei Mal so viel wie im Jahresdurchschnitt.

Nach Angaben der spanischen Meteorologiebehörde Aemet war die 16-tägige Hitze im August die schlimmste Hitzewelle seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Temperaturen lagen demnach 4,6 Grad über den Durchschnittstemperaturen der vorherigen Hitzewellen. Laut einer neuen Schätzung des Gesundheitsinstuts Carlos III. können mehr als 1100 Todesfälle in Spanien während der jüngsten Hitzewellen auf die hohen Temperaturen und ihre Folgen zurückgeführt werden.

(O.Joost--BBZ)