Berliner Boersenzeitung - Industriebranchen ziehen gemischte Bilanz zum Jahresstart

EUR -
AED 4.130251
AFN 73.101843
ALL 90.827689
AMD 405.976788
ANG 2.012872
AOA 1031.299033
ARS 1740.353149
AUD 1.602754
AWG 2.02436
AZN 1.913083
BAM 1.954244
BBD 2.264797
BDT 139.998542
BGN 1.965689
BHD 0.424566
BIF 3359.925049
BMD 1.124645
BND 1.437456
BOB 13.634145
BRL 6.142868
BSD 1.124505
BTN 106.365319
BWP 15.438709
BYN 3.355329
BYR 22043.03479
BZD 2.261599
CAD 1.568598
CDF 2603.55236
CHF 0.91715
CLF 0.027591
CLP 1085.912055
CNY 7.501157
CNH 7.497719
COP 3631.724939
CRC 510.809224
CUC 1.124645
CUP 26.987514
CVE 110.177284
CZK 24.290412
DJF 200.240582
DKK 7.474737
DOP 67.52834
DZD 152.974455
EGP 60.592027
ERN 16.869669
ETB 184.563506
FJD 2.52061
FKP 0.835653
GBP 0.834256
GEL 2.929715
GGP 0.835653
GHS 13.083584
GIP 0.835653
GMD 83.783286
GNF 9964.351529
GTQ 8.593159
GYD 235.602429
HKD 8.823096
HNL 30.223878
HRK 7.612731
HTG 147.321402
HUF 363.029616
IDR 20296.349211
ILS 3.557082
IMP 0.835653
INR 106.120786
IQD 1704.742796
IRR 2118165.258096
ISK 136.62177
JEP 0.835653
JMD 178.245225
JOD 0.797351
JPY 177.955868
KES 146.181525
KGS 98.349782
KHR 4572.319165
KMF 495.968313
KPW 1012.180125
KRW 1508.699576
KWD 0.349495
KYD 0.937054
KZT 508.235377
LAK 25316.844398
LBP 100697.131585
LKR 374.172109
LRD 191.157813
LSL 18.509764
LTL 3.320783
LVL 0.680286
LYD 7.21026
MAD 10.984655
MDL 20.167944
MGA 5078.95647
MKD 61.552791
MMK 2361.579558
MNT 4050.355375
MOP 9.086566
MRU 45.74199
MUR 52.577254
MVR 17.381318
MWK 1949.84766
MXN 20.862006
MYR 4.551208
MZN 71.875564
NAD 18.509764
NGN 1514.13123
NIO 41.377058
NOK 10.443489
NPR 170.189803
NZD 1.993641
OMR 0.432409
PAB 1.124605
PEN 3.88121
PGK 5.046095
PHP 70.688411
PKR 311.059255
PLN 4.392131
PYG 6818.571503
QAR 4.099636
RON 5.339702
RSD 117.598472
RUB 91.850886
RWF 1654.690001
SAR 4.224547
SBD 9.055321
SCR 15.512305
SDG 676.476071
SEK 10.966089
SGD 1.435097
SHP 0.838474
SLE 25.765185
SLL 23583.240559
SOS 642.71403
SRD 42.246191
STD 23277.873236
STN 24.481054
SVC 9.839167
SYP 14622.629152
SZL 18.500271
THB 37.560919
TJS 10.373341
TMT 3.947503
TND 3.351432
TOP 2.707874
TRY 56.285742
TTD 7.622931
TWD 37.004205
TZS 2976.973725
UAH 51.209031
UGX 4616.324787
USD 1.124645
UYU 45.214004
UZS 13370.355405
VES 1005.172578
VND 28883.685764
VUV 134.569458
WST 3.130067
XAF 655.957
XAG 0.021281
XAU 0.000272156519
XCD 3.039409
XCG 2.026587
XDR 0.795182
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.612974
ZAR 18.403032
ZMK 10123.158111
ZMW 22.805843
ZWL 362.135113
SSP 6461.664299
MXV 2.347658
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Industriebranchen ziehen gemischte Bilanz zum Jahresstart
Industriebranchen ziehen gemischte Bilanz zum Jahresstart / Foto: Axel Heimken - AFP

Industriebranchen ziehen gemischte Bilanz zum Jahresstart

Anlässlich der Hannover Messe haben die verschiedenen Branchen der deutschen Industrie eine erste Bilanz zum Jahresstart gezogen, die teils sehr unterschiedlich ausfällt. Während die Elektro- und Digitalindustrie wegen steigender Produktion am Montag ihre Jahresprognose erhöhte, beklagte der Zuliefererverband vor allem Probleme wegen der hohen Energiekosten und weltwirtschaftlicher Unsicherheiten. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erwartet einen verhaltenen Anstieg der Exporte.

Textgröße:

Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) freute sich über ein deutliches Produktionswachstum in den ersten beiden Monaten des Jahres: "Die preisbereinigte, reale Produktion zog um sechs Prozent an." Die Jahresprognose erhöhte der Verband deshalb von null Prozent auf ein Produktionswachstum von ein bis zwei Prozent. Positiv sei auch, dass zugleich der Auftragsbestand hoch bleibe.

"Seit zwei Jahren beobachten wir, dass unsere Branche sich dynamischer als das verarbeitende Gewerbe im Durchschnitt entwickelt", erklärte ZVEI-Präsident Gunther Kegel. Dies habe mit dem Umbau zu einer klimaneutralen Industriegesellschaft zu tun. "Besonders erfreulich ist der anhaltende Beschäftigungsaufbau", fügte er hinzu. Seit 25 Jahren sei die Zahl der Beschäftigten in der Branche wieder über 900.000 gestiegen.

Einen leichten Beschäftigungswachstum habe auch die Zuliefererindustrie verzeichnet, erklärte die Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (Argez). Allgemein würden die Unternehmen dieser Branche ihre Lage jedoch deutlich schlechter bewerten als vor einem Jahr. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Unternehmen demnach ein Umsatzplus von 15 Prozent, allerdings vor allem wegen der gestiegenen Preise. Die Produktion sei hingegen gesunken. Die hohen Energiekosten und Preise für Vormaterialien seien "äußerst problematisch".

"Die Exportquote von 39 Prozent - indirekte Exporte dürften rund 75 Prozent ausmachen - verdeutlicht derweil, dass die deutschen Zulieferer zu einem erheblichen Anteil auf eine stabile weltwirtschaftliche Lage bauen", erklärte die Argez weiter. "Die geopolitischen Spannungen rund um Russland, aber auch zwischen den USA und China betreffen daher vor allem die Exportnation Deutschland und die hiesige Zulieferindustrie."

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erhöhte zwar seine Jahresprognose für die Exportwirtschaft auf ein Wachstum von nunmehr zwei Prozent. Damit liege Deutschland aber weiterhin international hinten. "Erneut verlieren wir Weltmarktanteile, weil der Welthandel stärker wächst als unsere Ausfuhren - die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schwindet", erklärte BDI-Chef Siegfried Russwurm.

Er hob hingegen den gut funktionierenden "Innovationsmotor" der deutschen Unternehmen hervor: "Die Politik muss ihren Beitrag leisten, dass dieser Motor weiter hier in Deutschland läuft." Ähnlich äußerte sich auch Achim Berg, Chef des Digitalverbandes Bitkom. Die Industrie sei beim Thema Digitalisierung mittlerweile "gut aufgestellt", erklärte er.

Eine Bitkom-Umfrage habe ergeben, dass fast jedes zweite Industrieunternehmen "die eigene Branche bei digitalen Innovationen im internationalen Vergleich an der Spitze oder als Vorreiter" sehe, erklärte Berg weiter. Allerdings bereite vielen Unternehmen die politische Regulierung Sorgen, die Klimapolitik drohe die deutsche Industrie und die Wettbewerbsfähigkeit zu belasten.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) besuchte am Montag die wichtige Industriemesse in Hannover gemeinsam mit dem indonesischen Präsidenten Joko Widodo. Indonesien ist in diesem Jahr Partnerland der Ausstellung, die bis Freitag dauert. Zentrale Themen sind unter etwa Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie, CO2-neutrale Produktionsweisen und Künstliche Intelligenz.

(A.Lehmann--BBZ)