Berliner Boersenzeitung - Verbraucherpreise steigen im März voraussichtlich um 7,3 Prozent

EUR -
AED 4.324146
AFN 75.356088
ALL 95.431906
AMD 439.007982
ANG 2.107481
AOA 1080.889884
ARS 1621.033493
AUD 1.643597
AWG 2.119392
AZN 2.002786
BAM 1.954464
BBD 2.36901
BDT 144.331305
BGN 1.96409
BHD 0.444245
BIF 3503.415074
BMD 1.17744
BND 1.495014
BOB 8.157422
BRL 5.833509
BSD 1.176261
BTN 109.624694
BWP 15.769748
BYN 3.336319
BYR 23077.821208
BZD 2.365612
CAD 1.607329
CDF 2721.063472
CHF 0.917108
CLF 0.026378
CLP 1038.172079
CNY 8.027491
CNH 8.023146
COP 4215.305336
CRC 535.922153
CUC 1.17744
CUP 31.202156
CVE 110.189651
CZK 24.295273
DJF 209.460543
DKK 7.47314
DOP 70.770104
DZD 155.5963
EGP 61.166465
ERN 17.661598
ETB 182.980437
FJD 2.584421
FKP 0.87088
GBP 0.870581
GEL 3.161404
GGP 0.87088
GHS 12.998112
GIP 0.87088
GMD 85.953266
GNF 10319.680388
GTQ 8.999954
GYD 246.091721
HKD 9.221367
HNL 31.2527
HRK 7.531027
HTG 154.022905
HUF 361.960904
IDR 20166.130184
ILS 3.512658
IMP 0.87088
INR 109.980538
IQD 1540.900516
IRR 1557752.931232
ISK 143.200556
JEP 0.87088
JMD 186.327049
JOD 0.8348
JPY 187.081086
KES 152.010224
KGS 102.96764
KHR 4710.478892
KMF 492.170222
KPW 1059.694323
KRW 1730.041877
KWD 0.36317
KYD 0.980201
KZT 548.618542
LAK 25951.482755
LBP 105330.743014
LKR 372.214413
LRD 216.943457
LSL 19.261256
LTL 3.476674
LVL 0.712221
LYD 7.454681
MAD 10.863571
MDL 20.148623
MGA 4866.527571
MKD 61.606215
MMK 2472.340222
MNT 4208.37663
MOP 9.487031
MRU 46.942903
MUR 54.598001
MVR 18.191997
MWK 2039.544717
MXN 20.375738
MYR 4.6579
MZN 75.303164
NAD 19.261256
NGN 1584.210122
NIO 43.289295
NOK 10.982159
NPR 175.256948
NZD 1.993011
OMR 0.452728
PAB 1.176296
PEN 4.038538
PGK 5.171376
PHP 70.561593
PKR 327.960489
PLN 4.231872
PYG 7499.648751
QAR 4.288224
RON 5.099256
RSD 117.354194
RUB 88.248765
RWF 1723.170461
SAR 4.416586
SBD 9.465104
SCR 16.45931
SDG 707.641326
SEK 10.758563
SGD 1.496555
SHP 0.879078
SLE 29.023661
SLL 24690.320578
SOS 672.220348
SRD 44.093912
STD 24370.627809
STN 24.482843
SVC 10.291657
SYP 130.161957
SZL 19.25626
THB 37.748824
TJS 11.147982
TMT 4.126927
TND 3.399859
TOP 2.834993
TRY 52.857582
TTD 7.982304
TWD 37.011637
TZS 3058.900462
UAH 51.954129
UGX 4358.019952
USD 1.17744
UYU 46.794763
UZS 14229.846532
VES 565.914226
VND 30994.33809
VUV 137.686615
WST 3.19697
XAF 655.489287
XAG 0.014927
XAU 0.000246
XCD 3.18209
XCG 2.119887
XDR 0.815218
XOF 655.489287
XPF 119.331742
YER 280.996123
ZAR 19.2861
ZMK 10598.367839
ZMW 22.260117
ZWL 379.135154
  • MDAX

    186.0000

    31691.32

    +0.59%

  • DAX

    113.8200

    24531.62

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    9.1600

    5991.79

    +0.15%

  • Goldpreis

    -34.1000

    4794.7

    -0.71%

  • SDAX

    95.2100

    18173.33

    +0.52%

  • TecDAX

    14.3000

    3725.66

    +0.38%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1769

    -0.16%

Verbraucherpreise steigen im März voraussichtlich um 7,3 Prozent
Verbraucherpreise steigen im März voraussichtlich um 7,3 Prozent

Verbraucherpreise steigen im März voraussichtlich um 7,3 Prozent

Die ohnehin schon hohe Inflationsrate ist im März wegen des Ukraine-Kriegs weiter nach oben geschnellt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verteuerten sich die Verbraucherpreise voraussichtlich um 7,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Grund dafür sind vor allem die Energiepreise: Sie stiegen im Vergleich zum März 2021 um fast 40 Prozent.

Textgröße:

"Seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine sind die Preise für Erdgas und Mineralölprodukte nochmals merklich angestiegen und beeinflussen die hohe Inflationsrate erheblich", erklärte das Bundesamt. Hinzu kommen demnach "Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie und die deutlichen Preisanstiege bei Energieprodukten auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen".

Eine derart hohe Teuerungsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es seit der Wiedervereinigung noch nie. "Ähnlich hoch war die Inflationsrate in Deutschland zuletzt im Herbst 1981, als infolge der Auswirkungen des Ersten Golfkrieges die Mineralölpreise ebenfalls stark gestiegen waren", erklärte das Bundesamt.

Die in den vergangenen Monaten bereits deutlich oberhalb des Zwei-Prozent-Ziels der Europäischen Zentralbank (EZB) liegende Inflationsrate zog damit noch einmal deutlich an. Im Februar hatte die Rate bei 5,1 Prozent gelegen, nach 4,9 Prozent im Januar. Im Gesamtjahr 2021 hatte die Teuerungsrate 3,1 Prozent betragen - nach lediglich 0,5 Prozent Inflation im ersten Corona-Jahr 2020.

Drastisch teurer als ein Jahr zuvor war im März 2022 nun vor allem Energie. Sie verteuerte sich binnen Jahresfrist nach Angaben des Bundesamtes um 39,5 Prozent. Nahrungsmittel wurden um 6,2 Prozent teurer.

Deutlich unterhalb der Gesamtteuerung lag hingegen die Preisentwicklung bei Dienstleistungen, die im März um 2,8 Prozent teurer waren. Wohnungsmieten stiegen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Gegenüber dem Vormonat Februar 2022 betrug der Anstieg der Verbraucherpreise voraussichtlich 2,5 Prozent. Die endgültigen und detaillierteren Ergebnisse zur Inflation im März werden laut Bundesamt am 12. April veröffentlicht.

Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung geht davon aus, dass vor allem Haushaltsenergie für die Endkunden weiter teurer werden dürfte. Darauf deuteten die Großhandelspreise für Gas und Strom hin, erklärte IMK-Direktor Sebastian Dullien.

Beim Kraftstoff deute sich "eine gewisse Entlastung an, auch weil vorübergehend die Steuern darauf gesenkt werden sollen", erklärte er mit Blick auf die von der Ampel-Koalition beschlossene Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. "Diese Entlastungen sind aber rechnerisch zu klein, um in der Inflationsrate den Anstieg der Haushaltsenergiepreise zu kompensieren", fügte er hinzu.

Die Entscheidung der Bundesregierung, ein zweites Entlastungspaket auf den Weg zu bringen, sei auch angesichts des Preisanstiegs bei Nahrungsmitteln richtig gewesen, führte Dullien weiter aus. Allerdings könne es in den kommenden Monaten notwendig werden, "noch einmal nachzulegen", um die Belastungen abzufedern und soziale Härten zu vermeiden - vor allem für Menschen mit niedrigen bis mittleren Einkommen.

(T.Burkhard--BBZ)