Berliner Boersenzeitung - Trump zu mehrtägigem Besuch in Schottland - Treffen mit von der Leyen und Starmer geplant

EUR -
AED 4.228705
AFN 73.118499
ALL 96.103901
AMD 434.081157
ANG 2.061193
AOA 1055.880308
ARS 1597.90835
AUD 1.677865
AWG 2.072611
AZN 1.953004
BAM 1.956906
BBD 2.319081
BDT 141.279852
BGN 1.968185
BHD 0.43404
BIF 3420.2886
BMD 1.151451
BND 1.482719
BOB 7.985756
BRL 6.032105
BSD 1.151446
BTN 109.143271
BWP 15.876041
BYN 3.427452
BYR 22568.435737
BZD 2.315689
CAD 1.599498
CDF 2628.196196
CHF 0.919439
CLF 0.026922
CLP 1063.042764
CNY 7.958655
CNH 7.969226
COP 4230.453279
CRC 534.695246
CUC 1.151451
CUP 30.513446
CVE 110.335507
CZK 24.525959
DJF 205.031433
DKK 7.47238
DOP 68.537249
DZD 153.651843
EGP 60.778062
ERN 17.271762
ETB 177.994138
FJD 2.599283
FKP 0.866711
GBP 0.86805
GEL 3.085921
GGP 0.866711
GHS 12.616624
GIP 0.866711
GMD 84.633244
GNF 10095.574529
GTQ 8.812708
GYD 241.033559
HKD 9.01799
HNL 30.570615
HRK 7.536475
HTG 150.930719
HUF 389.882386
IDR 19556.240437
ILS 3.612815
IMP 0.866711
INR 107.314175
IQD 1508.372185
IRR 1512142.7665
ISK 143.597324
JEP 0.866711
JMD 181.238501
JOD 0.816389
JPY 183.986924
KES 149.562106
KGS 100.694589
KHR 4611.486276
KMF 492.820691
KPW 1036.309131
KRW 1739.410315
KWD 0.354543
KYD 0.959555
KZT 556.661878
LAK 25043.045647
LBP 103109.525503
LKR 362.703426
LRD 211.294104
LSL 19.771975
LTL 3.399935
LVL 0.696501
LYD 7.349995
MAD 10.76191
MDL 20.224431
MGA 4798.649697
MKD 61.675663
MMK 2416.702495
MNT 4111.995092
MOP 9.290472
MRU 45.973385
MUR 53.853729
MVR 17.789674
MWK 1996.50242
MXN 20.837356
MYR 4.631082
MZN 73.63564
NAD 19.772233
NGN 1590.9366
NIO 42.373398
NOK 11.22022
NPR 174.612901
NZD 2.008729
OMR 0.443681
PAB 1.151466
PEN 4.010967
PGK 4.975747
PHP 69.907997
PKR 321.353848
PLN 4.283374
PYG 7528.091448
QAR 4.1982
RON 5.097815
RSD 117.467923
RUB 93.858843
RWF 1681.413833
SAR 4.320822
SBD 9.26001
SCR 17.330464
SDG 692.022259
SEK 10.898769
SGD 1.483022
SHP 0.863886
SLE 28.267808
SLL 24145.360077
SOS 658.057648
SRD 43.2957
STD 23832.70685
STN 24.513536
SVC 10.074826
SYP 127.267156
SZL 19.769831
THB 37.813065
TJS 11.002483
TMT 4.030078
TND 3.39494
TOP 2.772417
TRY 51.200444
TTD 7.823388
TWD 36.777085
TZS 2970.7434
UAH 50.469568
UGX 4289.554854
USD 1.151451
UYU 46.609582
UZS 14042.119569
VES 538.79648
VND 30321.729719
VUV 137.466441
WST 3.195833
XAF 656.3137
XAG 0.016374
XAU 0.000256
XCD 3.111854
XCG 2.0752
XDR 0.816368
XOF 656.3137
XPF 119.331742
YER 274.738212
ZAR 19.724796
ZMK 10364.442021
ZMW 21.675063
ZWL 370.766689
  • Goldpreis

    -6.5000

    4517.8

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1521

    +0.1%

  • SDAX

    -288.3900

    16338.41

    -1.77%

  • DAX

    -312.2500

    22300.75

    -1.4%

  • TecDAX

    -73.5400

    3349.65

    -2.2%

  • MDAX

    -609.3500

    27655.45

    -2.2%

  • Euro STOXX 50

    -60.1300

    5505.8

    -1.09%

Trump zu mehrtägigem Besuch in Schottland - Treffen mit von der Leyen und Starmer geplant
Trump zu mehrtägigem Besuch in Schottland - Treffen mit von der Leyen und Starmer geplant / Foto: ANDY BUCHANAN - AFP

Trump zu mehrtägigem Besuch in Schottland - Treffen mit von der Leyen und Starmer geplant

Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen hat US-Präsident Donald Trump seinen mehrtägigen Besuch in Schottland begonnen. Bei seiner Ankunft geißelte er Windräder und die Migration als Gefahren für Europa. Über Zölle und Handel will Trump am Sonntag mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprechen, wie er bestätigte. Auch ein Gespräch mit dem britischen Premier Keir Starmer ist geplant. Zunächst besuchte Trump am Samstag aber einen seiner beiden Golfplätze in Turnberry im Südwesten Schottlands. Der Besuch wurde von einem Großeinsatz der Polizei begleitet, es waren Proteste angekündigt.

Textgröße:

Kurz nach der Landung der Präsidentenmaschine Air Force One am Freitagabend am Flughafen Prestwick nahe Glasgow hatte der US-Präsident warnende Worte über irreguläre Migration an die EU-Mitgliedsstaaten gerichtet: "Diese Einwanderung bringt Europa um", sagte Trump vor Journalisten auf der Landebahn. "Ihr solltet euch besser zusammenreißen, oder ihr werdet Europa nicht mehr haben." Die Einwanderung bezeichnete Trump dabei als "schreckliche Invasion".

Zudem äußerte er sich vehement gegen den Ausbau von Windkraftanlagen. "Stoppt die Windräder, sie zerstören die Schönheit eurer Länder", sagte der US-Präsident. Trump ist ein vehementer Verfechter fossiler Energien, er treibt den Ausbau der Öl- und Gasförderung in den USA voran. Er lästert auch regelmäßig über erneuerbare Energien.

Wegen Trumps Besuch wurden die Sicherheitsvorkehrungen umfangreich verstärkt. Für den Großeinsatz der schottischen Polizei wurden auch Beamte aus anderen Teilen des Vereinigten Königreichs hinzugezogen. Gesperrte Straßen und Polizeikontrollen verwandelten das sonst ruhige und malerische Turnberry am Samstag in eine Sperrzone: Polizeibeamte auf vierrädrigen Motorrädern und Pferden, andere zu Fuß mit Polizeispürhunden, patrouillierten an dem geschichtsträchtigen Golfplatz, der bereits vier Mal Austragungsort der British Open für Männer war. Gemeinsam mit seinem Sohn Eric winkte der US-Präsident vor dem Turnberry-Golfplatz Fotografen zu. Für Samstag hatte Trump keine offiziellen Termine, er spielte zunächst einfach Golf.

Zudem will Trump während seines bis Dienstag geplanten Besuchs bei Aberdeen im Nordosten Schottlands einen neuen 18-Loch-Golfplatz namens "MacLeod" einweihen - in Anspielung auf den Mädchennamen seiner Mutter Mary Anne, die mit 18 Jahren von den Hebriden nach New York ausgewandert war. Anwohner, Umweltschützer und Behörden hatten ihren Unmut über den Bau des Golfplatzes geäußert.

Gewerkschaften und andere Nichtregierungsorganisationen hatten zu Demonstrationen gegen den Besuch des US-Präsidenten aufgerufen. Unter anderem in Edinburgh und Aberdeen sind für Samstag Proteste geplant. Nach Polizeiangaben wird auch in Turnberry mit Protesten gerechnet. "Viele Menschen trauen Trump nicht, und ich bin einer von ihnen", sagte der Rentner Graham Hodgson gegenüber AFP und bezeichnete Trump als "größenwahnsinnig".

Im Rahmen seiner informellen Reise wird Trump am Sonntag mit EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und am Montag mit Großbritanniens Premier Starmer zusammenkommen. Von der Leyen hatte das persönliche Treffen mit Trump zum Thema Zölle am Freitag bekanntgegeben. Der US-Präsident und sie hätten ein Zusammenkommen bei einem "guten Telefonat" vereinbart. Trump bestätigte das Treffen kurz nach seiner Ankunft in Schottland: "Ursula wird hier sein - eine hochangesehene Frau", sagte der 79-jährige US-Präsident.

"Wir werden sehen, ob wir eine Einigung erzielen", fügte der Präsident mit Blick auf den Zollstreit hinzu. Er wiederholte frühere Äußerungen, wonach die Chancen für eine Einigung mit der EU "50:50" stünden. Bei "vielleicht 20 verschiedenen Angelegenheiten" gebe es noch Streitpunkte. Falls eine Einigung zustande komme, "wäre das der größte Deal von allen", sagte Trump.

Ein Gespräch mit Starmer ist nach Angaben des Weißen Hauses am Montag geplant. Mit Großbritannien hatte sich die US-Regierung im Mai vorläufig auf ein Handelsabkommen geeinigt, einige Details sind jedoch offen. Das Treffen werde "eher eine Feier" sein, sagte der US-Präsident am Freitag. "Der Deal ist abgeschlossen", die Absprachen von Mai benötigten lediglich "Feinabstimmungen". Auch ein Treffen Trumps mit dem schottischen Regierungschef John Swinney, dem Chef der Schottischen Nationalpartei SNP, ist vorgesehen.

Trump hatte Anfang April einen Zollkonflikt mit Handelspartnern in aller Welt entfacht. Der EU drohte er zuletzt mit Zöllen von 30 Prozent, die am 1. August in Kraft treten sollen, falls vorher keine Einigung zustande kommt. Für Autos gilt bereits ein erhöhter Zollsatz von 25 Prozent, für Stahl- und Aluminiumprodukte werden Aufschläge von 50 Prozent fällig.

Zuletzt hatte es offenbar Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen Brüssel und Washington gegeben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte am Mittwochabend bei einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, dass er kurz zuvor über "mögliche Entscheidungen" im Handelskonflikt mit den USA informiert worden sei. Nach Angaben mehrerer Diplomaten könnten US-Einfuhrzölle in Höhe von 15 Prozent sowie zahlreiche Ausnahmen das Ergebnis der Verhandlungen sein. Wie auf der anderen Seite das EU-Zollniveau aussehen würde, blieb allerdings bislang weitgehend unklar.

(T.Burkhard--BBZ)