Berliner Boersenzeitung - IWF hebt Prognose für Weltwirtschaft trotz Unsicherheit durch US-Zollpolitik

EUR -
AED 4.34565
AFN 76.914273
ALL 96.607572
AMD 446.36223
ANG 2.118193
AOA 1085.081707
ARS 1709.824236
AUD 1.683447
AWG 2.13289
AZN 2.021476
BAM 1.956958
BBD 2.375416
BDT 144.135286
BGN 1.987191
BHD 0.446102
BIF 3494.697374
BMD 1.183295
BND 1.499187
BOB 8.149822
BRL 6.199519
BSD 1.179403
BTN 106.558601
BWP 16.290708
BYN 3.379214
BYR 23192.585239
BZD 2.372014
CAD 1.6135
CDF 2603.249667
CHF 0.917087
CLF 0.025772
CLP 1017.634253
CNY 8.209944
CNH 8.203661
COP 4321.393943
CRC 585.768881
CUC 1.183295
CUP 31.357322
CVE 110.329817
CZK 24.339203
DJF 210.025161
DKK 7.468545
DOP 74.266769
DZD 153.602363
EGP 55.650127
ERN 17.749427
ETB 182.951611
FJD 2.600706
FKP 0.866753
GBP 0.862563
GEL 3.189017
GGP 0.866753
GHS 12.920645
GIP 0.866753
GMD 86.380406
GNF 10347.516218
GTQ 9.046315
GYD 246.746002
HKD 9.247682
HNL 31.161624
HRK 7.533807
HTG 154.701538
HUF 380.912173
IDR 19848.593102
ILS 3.656778
IMP 0.866753
INR 107.051295
IQD 1545.02073
IRR 49846.309022
ISK 144.988891
JEP 0.866753
JMD 184.836398
JOD 0.838943
JPY 184.975657
KES 152.088635
KGS 103.479199
KHR 4758.75547
KMF 494.617247
KPW 1064.950559
KRW 1716.717192
KWD 0.36371
KYD 0.982882
KZT 591.302377
LAK 25369.011047
LBP 105616.640496
LKR 365.056007
LRD 219.367948
LSL 18.890578
LTL 3.493963
LVL 0.715764
LYD 7.456444
MAD 10.818702
MDL 19.972818
MGA 5227.115013
MKD 61.634227
MMK 2485.061759
MNT 4222.50488
MOP 9.491156
MRU 47.08365
MUR 54.289889
MVR 18.282221
MWK 2045.118755
MXN 20.373735
MYR 4.646762
MZN 75.435099
NAD 18.890658
NGN 1642.59147
NIO 43.406051
NOK 11.390362
NPR 170.501371
NZD 1.958797
OMR 0.454974
PAB 1.179398
PEN 3.970449
PGK 5.053182
PHP 69.762331
PKR 329.85297
PLN 4.224598
PYG 7824.662979
QAR 4.288619
RON 5.095033
RSD 117.375808
RUB 91.110678
RWF 1721.38402
SAR 4.437519
SBD 9.535112
SCR 16.849789
SDG 711.752142
SEK 10.5164
SGD 1.503181
SHP 0.887778
SLE 28.961135
SLL 24813.1071
SOS 672.923765
SRD 45.100704
STD 24491.820857
STN 24.515438
SVC 10.320106
SYP 13086.741503
SZL 18.897262
THB 37.358404
TJS 11.021528
TMT 4.153366
TND 3.410504
TOP 2.849091
TRY 51.487184
TTD 7.988761
TWD 37.331541
TZS 3054.72387
UAH 51.040817
UGX 4204.487829
USD 1.183295
UYU 45.426495
UZS 14438.543402
VES 439.760484
VND 30762.716058
VUV 141.448244
WST 3.226037
XAF 656.370341
XAG 0.013535
XAU 0.000234
XCD 3.197915
XCG 2.125567
XDR 0.816286
XOF 656.34814
XPF 119.331742
YER 282.067981
ZAR 18.847602
ZMK 10651.062831
ZMW 23.145793
ZWL 381.02056
  • Goldpreis

    162.0000

    5097

    +3.18%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1834

    +0.07%

  • MDAX

    25.2400

    31537.33

    +0.08%

  • TecDAX

    -35.7900

    3605.72

    -0.99%

  • SDAX

    -124.0500

    18004.12

    -0.69%

  • Euro STOXX 50

    -12.1600

    5995.35

    -0.2%

  • DAX

    -16.7300

    24780.79

    -0.07%

IWF hebt Prognose für Weltwirtschaft trotz Unsicherheit durch US-Zollpolitik
IWF hebt Prognose für Weltwirtschaft trotz Unsicherheit durch US-Zollpolitik / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

IWF hebt Prognose für Weltwirtschaft trotz Unsicherheit durch US-Zollpolitik

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht weiterhin große Unsicherheit durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump. Die Wirtschaft in Deutschland und weltweit erweise sich aber als etwas widerstandsfähiger als im April erwartet, erklärte der IWF am Dienstag bei der Vorstellung seiner neuen Konjunkturprognose. Die exportorientierte deutsche Wirtschaft dürfte demnach in diesem Jahr um 0,1 Prozent wachsen. Zuvor hatten die Ökonomen noch mit einem Nullwachstum gerechnet.

Textgröße:

Die Weltwirtschaft könnte nach IWF-Angaben in diesem Jahr um 3,0 Prozent zulegen, 0,2 Prozentpunkte mehr als bisher erwartet. "Der durch die Zölle verursachte Schock erscheint momentan weniger heftig als wir im April erwartet hatten", sagte IWF-Chefökonom Pierre-Olivier Gourinchas.

Er begründete dies mit "angekündigten Pausen" in dem Zollstreit - insbesondere zwischen den USA und China - und "einigen unterzeichneten Abkommen". Die Zolleinigung zwischen der EU und den USA vom Sonntag ist in den IWF-Zahlen allerdings noch nicht berücksichtigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte sich mit Trump auf US-Zölle in Höhe von 15 Prozent ab dem 1. August geeinigt.

Trotz der nach oben korrigierten Voraussage für die Weltwirtschaft gebe es "Gründe, sehr vorsichtig zu sein", sagte Gourinchas weiter. Unternehmen hätten unter anderem versucht, ihre Lager vor Inkrafttreten der Zölle aufzustocken. Das habe die Wirtschaft gestützt. Doch: "Wenn Sie die Regale jetzt auffüllen, müssen Sie sie später im Jahr oder im nächsten Jahr nicht mehr auffüllen."

Seit Bekanntgabe der ersten Trump-Zölle im April gehen die IWF-Experten von einem weltweiten Wachstumsdämpfer aus. Dieser könnte für die USA etwas weniger deutlich ausfallen als zunächst erwartet. Die IWF-Ökonomen rechnen im laufenden Jahr mit einem US-Wachstum von 1,9 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte mehr als im April erwartet.

Unter Trumps Vorgänger Joe Biden war die US-Wirtschaft allerdings noch deutlich stärker gewachsen. Das BIP stieg im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent.

Weltweit rechnet der IWF mit sinkenden Inflationsraten und einem verlangsamten Anstieg der Verbraucherpreise auf 4,2 Prozent in diesem Jahr. Zugleich warnten die Ökonomen in ihrem Bericht, dass die Teuerung in den USA wegen der Zölle über dem Zielwert bleiben dürfte. Das Ziel der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) ist eine Inflationsrate von zwei Prozent.

Für die nach den USA weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft China erhöhte der IWF seine Prognose deutlich um 0,8 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent. Darin spiegele sich die stärkere Entwicklung der Konjunktur im ersten Halbjahr 2025 wider sowie die "bedeutende Senkung" der Zölle zwischen den USA und China. Ökonom Gourinchas warnte allerdings, dass China immer noch eine "ziemlich schwache" Binnennachfrage verzeichne.

Trump hatte Anfang April Strafzölle gegen China und viele weitere Staaten verhängt, Peking reagierte mit Gegenzöllen, woraufhin Trump seine Zölle erhöhte. Zwischenzeitlich lag das beidseitige Zollniveau bei über hundert Prozent. Mitte Mai einigten sich die beiden Länder dann darauf, die Aufschläge für zunächst 90 Tage stark zu reduzieren.

In Russland sieht der IWF ein niedrigeres Wirtschaftswachstum als zuvor und senkte seine Prognose um 0,6 Prozentpunkte auf 0,9 Prozent. Dies liege teils an der russischen Politik, aber auch an den im Vergleich zu 2024 eher gedämpften Ölpreisen.

(P.Werner--BBZ)