Berliner Boersenzeitung - Deutsche Bahn verringert Verlust - Pünktlichkeit weiterhin sehr schlecht

EUR -
AED 4.342194
AFN 76.852816
ALL 96.530759
AMD 446.007327
ANG 2.116509
AOA 1084.218673
ARS 1708.516422
AUD 1.684735
AWG 2.131194
AZN 1.999946
BAM 1.955402
BBD 2.373527
BDT 144.020684
BGN 1.985611
BHD 0.445715
BIF 3491.918741
BMD 1.182354
BND 1.497995
BOB 8.143342
BRL 6.194825
BSD 1.178465
BTN 106.473877
BWP 16.277755
BYN 3.376527
BYR 23174.144818
BZD 2.370128
CAD 1.61373
CDF 2601.179459
CHF 0.917204
CLF 0.025768
CLP 1017.463332
CNY 8.20341
CNH 8.196792
COP 4311.963467
CRC 585.303136
CUC 1.182354
CUP 31.33239
CVE 110.242094
CZK 24.342664
DJF 209.85817
DKK 7.468719
DOP 74.207719
DZD 153.521617
EGP 55.547238
ERN 17.735315
ETB 182.806147
FJD 2.60035
FKP 0.866064
GBP 0.862823
GEL 3.186419
GGP 0.866064
GHS 12.910372
GIP 0.866064
GMD 86.31144
GNF 10339.28891
GTQ 9.039122
GYD 246.549814
HKD 9.240158
HNL 31.136847
HRK 7.535494
HTG 154.578535
HUF 380.871748
IDR 19828.850602
ILS 3.644034
IMP 0.866064
INR 106.904163
IQD 1543.792284
IRR 49806.67623
ISK 144.9923
JEP 0.866064
JMD 184.689435
JOD 0.838276
JPY 184.767103
KES 151.968261
KGS 103.396805
KHR 4754.971784
KMF 494.223854
KPW 1064.103817
KRW 1717.860366
KWD 0.363172
KYD 0.9821
KZT 590.832232
LAK 25348.840151
LBP 105532.664721
LKR 364.765751
LRD 219.193528
LSL 18.875558
LTL 3.491185
LVL 0.715194
LYD 7.450515
MAD 10.8101
MDL 19.956938
MGA 5222.958935
MKD 61.627456
MMK 2483.085887
MNT 4219.147567
MOP 9.48361
MRU 47.046214
MUR 54.258114
MVR 18.267441
MWK 2043.492681
MXN 20.374862
MYR 4.641909
MZN 75.375066
NAD 18.875638
NGN 1641.2847
NIO 43.371538
NOK 11.386728
NPR 170.365805
NZD 1.9599
OMR 0.454635
PAB 1.17846
PEN 3.967292
PGK 5.049164
PHP 69.726392
PKR 329.590704
PLN 4.224717
PYG 7818.441591
QAR 4.28521
RON 5.094886
RSD 117.380557
RUB 91.041263
RWF 1720.015348
SAR 4.433847
SBD 9.527531
SCR 16.379389
SDG 711.183042
SEK 10.520222
SGD 1.502536
SHP 0.887072
SLE 28.938098
SLL 24793.378203
SOS 672.388724
SRD 45.064847
STD 24472.347414
STN 24.495946
SVC 10.311901
SYP 13076.336237
SZL 18.882236
THB 37.344646
TJS 11.012765
TMT 4.150064
TND 3.407792
TOP 2.846825
TRY 51.43233
TTD 7.982409
TWD 37.341703
TZS 3055.250699
UAH 51.000234
UGX 4201.144842
USD 1.182354
UYU 45.390377
UZS 14427.063318
VES 439.41083
VND 30712.83601
VUV 141.335778
WST 3.223472
XAF 655.848461
XAG 0.013642
XAU 0.000234
XCD 3.195372
XCG 2.123877
XDR 0.815637
XOF 655.826278
XPF 119.331742
YER 281.843715
ZAR 18.87258
ZMK 10642.611403
ZMW 23.12739
ZWL 380.717611
  • Euro STOXX 50

    -12.1600

    5995.35

    -0.2%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1837

    +0.09%

  • MDAX

    25.2400

    31537.33

    +0.08%

  • Goldpreis

    164.1000

    5099.1

    +3.22%

  • TecDAX

    -35.7900

    3605.72

    -0.99%

  • DAX

    -16.7300

    24780.79

    -0.07%

  • SDAX

    -124.0500

    18004.12

    -0.69%

Deutsche Bahn verringert Verlust - Pünktlichkeit weiterhin sehr schlecht
Deutsche Bahn verringert Verlust - Pünktlichkeit weiterhin sehr schlecht / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Deutsche Bahn verringert Verlust - Pünktlichkeit weiterhin sehr schlecht

Die Deutsche Bahn (DB) hat im ersten Halbjahr weniger Verlust gemacht als im Vorjahreszeitraum. Das Minus von 760 Millionen Euro fiel fast eine Milliarde Euro niedriger aus als im ersten Halbjahr 2024, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte zwar leicht zu, dennoch verfehlte die Bahn hier ihre Ziele. Die Pünktlichkeit insbesondere im Fernverkehr war erneut sehr schlecht.

Textgröße:

Der Umsatz des Staatskonzerns legte in den ersten sechs Monaten des Jahres um 3,4 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro zu. "Aufgrund der störanfälligen Infrastruktur, der hohen Zahl zusätzlich notwendiger Baustellen und der infolgedessen weiterhin schlechten Pünktlichkeit blieb der Umsatz insgesamt unter den Erwartungen", erklärte die Bahn.

Im Fernverkehr kamen 63,4 Prozent der Züge im ersten Halbjahr mit weniger als 15 Minuten Verspätung ans Ziel. Im ersten Halbjahr 2024 hatte die Quote bei 62,7 Prozent gelegen. Die Unzuverlässigkeit der Bahn hält nach Einschätzung des Unternehmens vor allem Geschäftsreisende vom Umstieg auf die Schiene ab. "Deshalb blieb DB Fernverkehr beim Umsatz trotz Verbesserungen von 6,1 Prozent unter den Erwartungen."

Dennoch war die Nachfrage nach Bahnreisen grundsätzlich hoch. Die Zahl der Reisenden stieg von 919 Millionen im Vorjahreszeitraum auf 943 Millionen. Die Verkehrsleistung stieg um knapp vier Prozent auf 41,9 Milliarden Personenkilometer. Im Fernverkehr betrug das Plus fünf Prozent, im Regionalverkehr zwei Prozent.

DB-Chef Richard Lutz betonte, dass es Fortschritte bei der Konzernsanierung gebe, "vor allem im Bereich Wirtschaftlichkeit". "Der DB-Konzern steht heute finanziell auf wesentlich stabileren Füßen als noch zu Beginn des Jahres", erklärte er. Vor allem wegen des Verkaufs der Logistik-Tochter Schenker habe die Bahn 10,5 Milliarden Euro Schulden abgebaut. Die Netto-Finanzschulden liegen demnach nun bei 22 Milliarden Euro.

Personalvorstand Martin Seiler sprach zudem von 2000 abgebauten Vollzeitstellen, mehr als die Hälfte davon in der Verwaltung. Damit habe die Bahn ihr Ziel in dieser Hinsicht "übererfüllt". Seiler betonte, dass zwar unter dem Strich Stellen abgebaut würden, die Bahn aber an anderer Stelle weiterhin "massiv" einstelle - "nämlich beim operativen Personal".

Zugleich brauche es eine "grundlegende Erneuerung und Modernisierung des Netzes", um den Betrieb zu stabilisieren, erklärte Konzernchef Lutz. "Es bleibt viel zu tun." Im hochbelasteten Kernnetz sei "fast jede zweite Anlage, die für Betrieb und Pünktlichkeit relevant ist, erneuerungsbedürftig und damit viel zu störanfällig".

Im ersten Halbjahr wurden den Angaben nach 7,3 Milliarden Euro in den "Systemverbund Bahn" investiert, 349 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Die eigenfinanzierten Investitionen der Bahn gingen demnach auf 1,8 Milliarden Euro zurück, weil "der Bund höhere Anteile an den insgesamt gestiegenen Investitionen in die Infrastruktur übernommen hat".

(L.Kaufmann--BBZ)