Berliner Boersenzeitung - Im Schnitt 263 Euro für Geschenke: Handel hofft auf stabiles Weihnachtsgeschäft

EUR -
AED 4.262927
AFN 72.54755
ALL 95.959794
AMD 436.717019
ANG 2.077873
AOA 1064.424836
ARS 1622.137154
AUD 1.662111
AWG 2.091995
AZN 2.004721
BAM 1.954956
BBD 2.333222
BDT 142.148604
BGN 1.984112
BHD 0.438264
BIF 3440.584323
BMD 1.160769
BND 1.482247
BOB 8.022569
BRL 6.082893
BSD 1.158415
BTN 108.54552
BWP 15.873076
BYN 3.429519
BYR 22751.0655
BZD 2.329924
CAD 1.600253
CDF 2643.647486
CHF 0.915997
CLF 0.026983
CLP 1065.422754
CNY 8.000826
CNH 8.008369
COP 4300.90321
CRC 539.750599
CUC 1.160769
CUP 30.760369
CVE 110.218819
CZK 24.429525
DJF 206.293565
DKK 7.472605
DOP 69.397934
DZD 153.768196
EGP 61.05376
ERN 17.41153
ETB 179.082352
FJD 2.600412
FKP 0.867356
GBP 0.865614
GEL 3.139818
GGP 0.867356
GHS 12.656588
GIP 0.867356
GMD 85.317477
GNF 10153.527079
GTQ 8.871283
GYD 242.442153
HKD 9.077971
HNL 30.674826
HRK 7.534082
HTG 151.893087
HUF 389.158713
IDR 19615.829382
ILS 3.619683
IMP 0.867356
INR 109.005347
IQD 1517.544552
IRR 1524118.253951
ISK 143.807703
JEP 0.867356
JMD 182.805532
JOD 0.822981
JPY 184.283367
KES 150.423575
KGS 101.507475
KHR 4648.952003
KMF 494.487173
KPW 1044.708436
KRW 1740.351532
KWD 0.355532
KYD 0.965383
KZT 559.238457
LAK 24941.227539
LBP 103744.091493
LKR 364.132726
LRD 212.58093
LSL 19.74907
LTL 3.427448
LVL 0.702138
LYD 7.385905
MAD 10.799496
MDL 20.261249
MGA 4836.806744
MKD 61.595926
MMK 2437.808692
MNT 4143.326649
MOP 9.335668
MRU 46.201652
MUR 53.929436
MVR 17.945125
MWK 2008.689157
MXN 20.558254
MYR 4.595472
MZN 74.184822
NAD 19.74907
NGN 1598.865618
NIO 42.63122
NOK 11.249717
NPR 173.665755
NZD 1.990939
OMR 0.446317
PAB 1.158405
PEN 4.006969
PGK 5.002796
PHP 69.723855
PKR 323.646095
PLN 4.269934
PYG 7558.832914
QAR 4.22443
RON 5.094378
RSD 117.432673
RUB 93.727216
RWF 1694.716928
SAR 4.354927
SBD 9.334872
SCR 15.983903
SDG 697.621937
SEK 10.794336
SGD 1.484176
SHP 0.870877
SLE 28.552994
SLL 24340.75073
SOS 661.994115
SRD 43.34301
STD 24025.56743
STN 24.489212
SVC 10.136622
SYP 128.785259
SZL 19.747386
THB 37.859641
TJS 11.115443
TMT 4.074298
TND 3.397876
TOP 2.794852
TRY 51.487403
TTD 7.870601
TWD 37.092332
TZS 2986.14584
UAH 50.87563
UGX 4338.070269
USD 1.160769
UYU 47.210219
UZS 14132.895807
VES 532.651381
VND 30586.253874
VUV 138.721223
WST 3.178418
XAF 655.65969
XAG 0.015829
XAU 0.000254
XCD 3.137035
XCG 2.087798
XDR 0.81543
XOF 655.682275
XPF 119.331742
YER 276.941074
ZAR 19.57688
ZMK 10448.311343
ZMW 21.923814
ZWL 373.767031
  • Euro STOXX 50

    75.6500

    5656.94

    +1.34%

  • DAX

    326.8200

    22963.73

    +1.42%

  • TecDAX

    54.3800

    3470.69

    +1.57%

  • MDAX

    676.0100

    28801.12

    +2.35%

  • SDAX

    405.6600

    16922.95

    +2.4%

  • Goldpreis

    156.8000

    4558.8

    +3.44%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1609

    -0.03%

Im Schnitt 263 Euro für Geschenke: Handel hofft auf stabiles Weihnachtsgeschäft
Im Schnitt 263 Euro für Geschenke: Handel hofft auf stabiles Weihnachtsgeschäft / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

Im Schnitt 263 Euro für Geschenke: Handel hofft auf stabiles Weihnachtsgeschäft

Trotz der herausfordernden Lage für viele Einzelhändler und wachsender Konkurrenz durch chinesische Online-Plattformen erwartet der deutsche Einzelhandel ein stabiles Weihnachtsgeschäft. Viele Unternehmen der Branche rechnen allerdings damit, dass Kunden in diesem Jahr stärker auf den Preis achten werden, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) am Mittwoch mitteilte. Die Verbraucher selbst wollen im Durchschnitt 263 Euro für Geschenke ausgeben - 34 Euro weniger als im Vorjahr.

Textgröße:

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Einzelhandel von großer Bedeutung. Nach HDE-Angaben werden 18,5 Prozent des gesamten Jahresumsatzes in dieser Zeit erzielt. Für November und Dezember 2025 prognostiziert der Verband dabei ein nominales Umsatzplus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - preisbereinigt entspricht dies jedoch einem Nullwachstum, wie der Verband ausführte. Ein auch preisbereinigtes Plus bei den Weihnachtsumsätzen wird indes im Online-Handel erwartet: Hier prognostiziert der HDE einen Zuwachs um 2,3 Prozent.

Viele Händler blickten "eher vorsichtig oder pessimistisch auf die mit Abstand umsatzstärkste Zeit der Branche", erklärte HDE-Präsident Alexander von Preen. Eine Umfrage des Verbands unter 300 Handelsunternehmen aller Größen, Standorte und Branchen ergab demnach, dass 80 Prozent der Befragten in diesem Jahr zurückhaltende Verbraucherinnen und Verbraucher in der Weihnachtszeit erwarten, 83 Prozent rechnen damit, dass die Kunden stärker auf den Preis achten werden, da vieles teurer geworden ist.

Zugleich blickt die Mehrheit der Verbraucher erwartungsvoll dem Weihnachtsfest entgegen, wie eine weitere Umfrage im Auftrag des HDE ergab: 73 Prozent geben an, dass sie sich auf Weihnachten freuen, während gut die Hälfte der Befragten (54 Prozent) gleich viel für Geschenke ausgeben will wie im Vorjahr. Elf Prozent sagen laut der Umfrage hingegen, dass sie "etwas weniger" und weitere zehn Prozent, dass sie "deutlich weniger" ausgeben wollen. Nur zehn Prozent wollen tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr.

Bei den Geschenkeinkäufen geben die Befragten im Durchschnitt 263 Euro pro Kopf aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 297 Euro gewesen. Die Auswahl der Geschenke dominieren dabei Geschenkgutscheine, Spielwaren, Bücher und Kosmetik oder Körperpflegeprodukten. Für die diesjährige Umfrage wurden den Angaben nach im Oktober 2060 Menschen befragt.

Ein "deutliches Alarmsignal" sieht der Handelsverband darin, dass sich 51 Prozent der Nicht-Lebensmittelhändler vor einem schlechteren oder deutlich schlechteren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr sehen. "Die Politik muss jetzt rasch ins Handeln kommen und bessere Rahmenbedingungen für die Binnenkonjunktur und den Einzelhandel schaffen“, forderte von Preen. Dabei müsse es neben der Senkung der Stromsteuer für alle auch um faire Wettbewerbsbedingungen mit Online-Plattformen und Händlern aus Drittstaaten gehen. Zudem müssten lebendige Innenstädte erhalten und Leerstand eingedämmt werden.

(K.Müller--BBZ)