Berliner Boersenzeitung - Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch

EUR -
AED 4.35335
AFN 77.050797
ALL 96.614026
AMD 452.873985
ANG 2.121943
AOA 1087.00321
ARS 1723.800654
AUD 1.702936
AWG 2.136666
AZN 2.019869
BAM 1.955248
BBD 2.406031
BDT 145.978765
BGN 1.990709
BHD 0.449191
BIF 3539.115218
BMD 1.18539
BND 1.512879
BOB 8.254703
BRL 6.231008
BSD 1.194568
BTN 109.699013
BWP 15.630651
BYN 3.402439
BYR 23233.647084
BZD 2.402531
CAD 1.615035
CDF 2684.909135
CHF 0.915881
CLF 0.026011
CLP 1027.058063
CNY 8.240537
CNH 8.248946
COP 4354.94563
CRC 591.535401
CUC 1.18539
CUP 31.412839
CVE 110.234327
CZK 24.334287
DJF 212.720809
DKK 7.470097
DOP 74.383698
DZD 153.702477
EGP 55.903178
ERN 17.780852
ETB 185.572763
FJD 2.613371
FKP 0.865849
GBP 0.865754
GEL 3.194674
GGP 0.865849
GHS 12.974143
GIP 0.865849
GMD 86.533903
GNF 10372.164298
GTQ 9.16245
GYD 249.920458
HKD 9.257838
HNL 31.365884
HRK 7.536597
HTG 156.336498
HUF 381.328619
IDR 19883.141804
ILS 3.663335
IMP 0.865849
INR 108.679593
IQD 1553.453801
IRR 49934.560565
ISK 144.985527
JEP 0.865849
JMD 187.197911
JOD 0.840489
JPY 183.433247
KES 152.915746
KGS 103.662825
KHR 4768.236408
KMF 491.93733
KPW 1066.851144
KRW 1719.752641
KWD 0.36382
KYD 0.995519
KZT 600.800289
LAK 25485.888797
LBP 101410.128375
LKR 369.427204
LRD 219.593979
LSL 19.132649
LTL 3.500149
LVL 0.717031
LYD 7.495914
MAD 10.835985
MDL 20.092409
MGA 5260.173275
MKD 61.631889
MMK 2489.708718
MNT 4227.553379
MOP 9.606327
MRU 47.30937
MUR 53.852723
MVR 18.32658
MWK 2059.023112
MXN 20.70407
MYR 4.672854
MZN 75.580924
NAD 18.967522
NGN 1643.520192
NIO 43.508231
NOK 11.437875
NPR 175.519161
NZD 1.96876
OMR 0.458133
PAB 1.194573
PEN 3.994177
PGK 5.066955
PHP 69.837307
PKR 331.998194
PLN 4.215189
PYG 8001.773454
QAR 4.316051
RON 5.097064
RSD 117.111851
RUB 90.544129
RWF 1742.915022
SAR 4.446506
SBD 9.544303
SCR 17.200951
SDG 713.016537
SEK 10.580086
SGD 1.505332
SHP 0.88935
SLE 28.834661
SLL 24857.038036
SOS 677.454816
SRD 45.104693
STD 24535.182964
STN 24.493185
SVC 10.452048
SYP 13109.911225
SZL 19.132635
THB 37.411351
TJS 11.151397
TMT 4.148866
TND 3.37248
TOP 2.854135
TRY 51.47818
TTD 8.110743
TWD 37.456003
TZS 3052.380052
UAH 51.199753
UGX 4270.811618
USD 1.18539
UYU 46.357101
UZS 14603.874776
VES 410.075543
VND 30749.020682
VUV 140.814221
WST 3.213333
XAF 655.774526
XAG 0.014004
XAU 0.000244
XCD 3.203577
XCG 2.153028
XDR 0.815573
XOF 655.774526
XPF 119.331742
YER 282.508153
ZAR 19.136335
ZMK 10669.938133
ZMW 23.443477
ZWL 381.695147
  • Goldpreis

    -609.7000

    4745.1

    -12.85%

  • Euro STOXX 50

    55.8600

    5947.81

    +0.94%

  • MDAX

    -69.2400

    31164.44

    -0.22%

  • SDAX

    52.3900

    18040.35

    +0.29%

  • DAX

    229.3500

    24538.81

    +0.93%

  • EUR/USD

    -0.0118

    1.1854

    -1%

  • TecDAX

    36.3200

    3613.41

    +1.01%

Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch
Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch / Foto: SAUL LOEB - AFP

Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch

Vor dem Hintergrund gestiegener Lebensmittelpreise hat US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Zöllen wieder gestrichen, darunter für Kaffee und Rindfleisch. "Ich habe festgestellt, dass bestimmte landwirtschaftliche Produkte nicht den im April eingeführten wechselseitigen Zöllen unterliegen sollten", schrieb er in einem am Freitag (Ortszeit) vom Weißen Haus veröffentlichten Dekret. Produkte wie Kaffee, Rindfleisch, Bananen und Tomaten sind damit von den Importaufschlägen ausgenommen. Branchenvertreter wie der Nationale Kaffeeverband (NCA) begrüßten die Kursänderung.

Textgröße:

Die Ausnahmen von den Strafzöllen gelten unter anderem für Produkte, die in den Vereinigten Staaten kaum oder nur in geringem Maße angebaut werden. Auf der Liste finden sich auch Lebensmittel wie Tee, Avocados und Gewürze. Die neuen Ausnahmen gelten laut Dekret rückwirkend seit Donnerstag.

Trump hatte die sogenannten wechselseitigen Zölle von mindestens zehn Prozent auf die meisten in die USA eingeführten Produkte im April verhängt, um das Handelsdefizit des Landes abzubauen und die lokale Produktion zu unterstützen. Diese Zölle betrafen aber auch Waren, die auf US-Boden gar nicht wachsen.

Mittlerweile steht die Regierung unter Druck, weil viele Wähler mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. So stieg der Kaffeepreis im August und September um jeweils rund 20 Prozent. Der Grund dafür sind nicht nur die Zölle, auch der Klimawandel sorgt dafür, dass Konsumenten weltweit für Kaffee mehr bezahlen müssen.

Der Branchenverband NCA begrüßte die jetzt per Dekret erlassenen Zollausnahmen. Die Streichung bedeute für zwei Drittel der erwachsenen Amerikaner, "die jeden Tag auf Kaffee angewiesen sind", Einsparungen bei den Lebenshaltungskosten, erklärte Verbandspräsident Bill Murray.

Die Regierung hatte zuvor angekündigt, den Bürgern angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten unter die Arme zu greifen. "Wir werden das sofort regeln", sagte Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett in dieser Woche.

Trump hatte die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr auch gewonnen, weil er eine Verbesserung der Kaufkraft in Aussicht gestellt hatte. Auch wenn der Inflationsanstieg geringer ausfiel, als angesichts von Trumps Zollpolitik erwartet worden war, steigt offenbar die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Bei regionalen Wahlen erlitten die Republikaner kürzlich herbe Niederlagen. Die Demokraten hatten bei diesen Wahlen die gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Mittelpukt gestellt.

Um die Preise für Produkte wie Kaffee, Kakao und Bananen zu senken, setzt die US-Regierung auch auf Handelsabkommen mit mehreren lateinamerikanischen Ländern. Die USA vereinbarten spezielle Abkommen mit Argentinien, Guatemala, Ecuador und El Salvador, wie das Weiße Haus am Donnerstag bekanntgab. Die Länder hätten sich bereit erklärt, ihre Märkte für US-Produkte zu öffnen. Im Gegenzug gewährten die USA Zollerleichterung für einige Waren.

Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar Zölle gegen fast alle US-Handelspartner verhängt und später mehrfach Entscheidungen zurückgenommen oder Ausnahmen eingeführt. Viele Länder nahmen Verhandlungen mit den USA auf und akzeptierten in diesem Rahmen Zollsätze, die zwar niedriger als die angedrohten, jedoch deutlich höher als zuvor ausfielen.

(F.Schuster--BBZ)