Berliner Boersenzeitung - Knapp 180.000 Menschen leben mangels eigener Wohnung in Gemeinschaftsunterkünften

EUR -
AED 4.320108
AFN 75.285819
ALL 96.283049
AMD 441.350914
ANG 2.105512
AOA 1078.703451
ARS 1593.571236
AUD 1.661027
AWG 2.118881
AZN 1.974706
BAM 1.965465
BBD 2.366949
BDT 144.520641
BGN 1.962254
BHD 0.443749
BIF 3517.254582
BMD 1.176339
BND 1.498966
BOB 8.119893
BRL 5.877934
BSD 1.175229
BTN 109.613323
BWP 15.841705
BYN 3.353032
BYR 23056.250773
BZD 2.363522
CAD 1.621566
CDF 2717.344226
CHF 0.921432
CLF 0.026762
CLP 1053.282109
CNY 8.034868
CNH 8.017147
COP 4237.844763
CRC 543.000058
CUC 1.176339
CUP 31.172992
CVE 111.162917
CZK 24.351695
DJF 209.059196
DKK 7.47259
DOP 70.168452
DZD 155.487022
EGP 62.464916
ERN 17.64509
ETB 184.805838
FJD 2.594593
FKP 0.874282
GBP 0.870215
GEL 3.164703
GGP 0.874282
GHS 12.962976
GIP 0.874282
GMD 85.87285
GNF 10322.377245
GTQ 8.990168
GYD 245.857894
HKD 9.213619
HNL 31.3083
HRK 7.533399
HTG 153.896556
HUF 362.792456
IDR 20156.397886
ILS 3.575089
IMP 0.874282
INR 109.7107
IQD 1541.004516
IRR 1548297.819269
ISK 143.386213
JEP 0.874282
JMD 185.521715
JOD 0.834008
JPY 187.195562
KES 152.041584
KGS 102.871003
KHR 4720.649431
KMF 492.886669
KPW 1058.704943
KRW 1743.225125
KWD 0.363524
KYD 0.979349
KZT 558.515337
LAK 25847.12203
LBP 105341.186905
LKR 370.841392
LRD 216.802556
LSL 19.304094
LTL 3.473424
LVL 0.711556
LYD 7.469884
MAD 10.889667
MDL 20.079406
MGA 4864.16299
MKD 61.624272
MMK 2470.663345
MNT 4203.501177
MOP 9.479153
MRU 47.053182
MUR 54.452427
MVR 18.17418
MWK 2043.301077
MXN 20.3522
MYR 4.653009
MZN 75.227278
NAD 19.279859
NGN 1597.704578
NIO 43.195627
NOK 11.114174
NPR 175.387109
NZD 2.002806
OMR 0.452322
PAB 1.175174
PEN 3.966621
PGK 5.072669
PHP 70.436828
PKR 328.198373
PLN 4.241044
PYG 7534.368431
QAR 4.288583
RON 5.088019
RSD 117.406916
RUB 89.609149
RWF 1718.043584
SAR 4.414679
SBD 9.467865
SCR 17.264193
SDG 706.979629
SEK 10.800565
SGD 1.497986
SHP 0.878256
SLE 28.901336
SLL 24667.242969
SOS 672.274705
SRD 44.032706
STD 24347.849011
STN 24.938394
SVC 10.282781
SYP 130.01906
SZL 19.279838
THB 37.719352
TJS 11.140618
TMT 4.123069
TND 3.392592
TOP 2.832343
TRY 52.612366
TTD 7.980513
TWD 37.254219
TZS 3065.801395
UAH 51.056058
UGX 4389.565825
USD 1.176339
UYU 47.422988
UZS 14296.051461
VES 560.587281
VND 30980.660637
VUV 140.348307
WST 3.216688
XAF 659.232218
XAG 0.015279
XAU 0.000247
XCD 3.179116
XCG 2.117959
XDR 0.819873
XOF 658.750011
XPF 119.331742
YER 280.703924
ZAR 19.275731
ZMK 10588.465231
ZMW 22.357985
ZWL 378.780783
  • Goldpreis

    23.8000

    4791.2

    +0.5%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1765

    +0.03%

  • SDAX

    12.4800

    17270.11

    +0.07%

  • TecDAX

    -21.8500

    3509.76

    -0.62%

  • Euro STOXX 50

    -21.0900

    5905.02

    -0.36%

  • DAX

    -61.5100

    23742.44

    -0.26%

  • MDAX

    -130.3700

    30251.91

    -0.43%

Knapp 180.000 Menschen leben mangels eigener Wohnung in Gemeinschaftsunterkünften
Knapp 180.000 Menschen leben mangels eigener Wohnung in Gemeinschaftsunterkünften / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Knapp 180.000 Menschen leben mangels eigener Wohnung in Gemeinschaftsunterkünften

Bundesweit leben rund 178.000 Menschen in Not- und Gemeinschaftsunterkünften, weil sie keine eigene Wohnung haben. Das geht aus einer erstmals vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag veröffentlichten Statistik hervor. Die Angaben beziehen sich auf Ende Januar; sie erfassen nur einen Teil der Menschen, die kein eigenes Dach über dem Kopf haben.

Textgröße:

62 Prozent der untergebrachten Obdachlosen waren demnach Männer und 37 Prozent Frauen. In einem Prozent der Fälle wurde das Geschlecht nicht angegeben. Die in Unterkünften lebenden Wohnungslosen waren im Schnitt 32 Jahre alt. Mehr als ein Drittel war jünger als 25 Jahre, knapp fünf Prozent waren 65 Jahre und älter.

Die Statistik erfasst lediglich Menschen, denen von Gemeinden Wohnräume oder Übernachtungsgelegenheiten zur Verfügung gestellt wurden - etwa in Not- und Gemeinschaftsunterkünften oder auch in Hotels. Nicht berücksichtigt wurden Menschen, die bei Freunden, Familien oder Bekannten unterkommen, und Obdachlose, die auf der Straße leben.

Das Bundesarbeitsministerium hat nach eigenen Angaben bereits ergänzend eine umfangreiche repräsentative Erhebung in Auftrag gegeben, die bundesweit verlässliche Zahlen zur Wohnungslosigkeit liefert. Im Herbst will das Ministerium erstmals einen umfassenden Wohnungslosenbericht vorlegen.

Fast ein Drittel (31 Prozent) der nun Erfassten waren deutsche Staatsbürger, knapp zwei Drittel (64 Prozent) hatte eine ausländische Staatsbürgerschaft. Knapp 74.000 der Betroffenen waren alleinstehend, fast 59.000 waren als Familie beziehungsweise als Paar mit Kindern untergebracht. Rund 23.000 Erwachsene und Kinder waren alleinerziehend, und 4500 Menschen wurden als Paare ohne Kinder untergebracht. Für die übrigen rund 18.000 Personen gab es keine Angaben.

Im Bundesvergleich lebten in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit jeweils knapp 36.000 die meisten Menschen in Unterkünften, gefolgt von Berlin mit knapp 26.000. Am wenigsten untergebrachte Obdachlose gab es zum Stichtag in Sachsen-Anhalt (365 Personen), Mecklenburg-Vorpommern (405 Personen) und Bremen (790 Personen).

"Menschen ohne Obdach sind oft schutzlos", betonte Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD). "Sie verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung." Deshalb stärke der Bund den sozialen Wohnungsbau in Deutschland mit mehreren Milliarden Euro.

"Wir haben einen starken Sozialstaat in Deutschland, der mit umfangreichen Hilfen für alle Menschen da ist, die ihn brauchen", erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Dennoch seien viele Menschen in Deutschland wohnungslos. Sie lebten auf der Straße, in Behelfsunterkünften oder bei Bekannten. "Wohnungslosigkeit hat viele Gesichter und ist nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen."

Der Deutsche Städtetag verwies darauf, dass auch die "verdeckte" Wohnungslosigkeit von der Statistik nicht erfasst werde. Das seien Menschen, "die unerkannt von den Behörden und anderen Trägern bei Freunden, Familie oder Bekannten unterkommen, obwohl sie eine eigene Wohnung suchen", erklärte die stellvertretende Hauptgeschäftsfahrerin des Deutschen Städtetages, Verena Göppert.

(H.Schneide--BBZ)