Berliner Boersenzeitung - Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein

EUR -
AED 4.254885
AFN 73.567814
ALL 94.598007
AMD 426.600616
ANG 2.074325
AOA 1063.000721
ARS 1664.575106
AUD 1.64142
AWG 2.085444
AZN 1.968596
BAM 1.952413
BBD 2.33465
BDT 142.294364
BGN 1.95902
BHD 0.436905
BIF 3465.31278
BMD 1.15858
BND 1.485024
BOB 8.039053
BRL 5.8981
BSD 1.159189
BTN 109.555933
BWP 15.532054
BYN 3.209232
BYR 22708.168
BZD 2.331355
CAD 1.623756
CDF 2687.90574
CHF 0.919142
CLF 0.026075
CLP 1026.223672
CNY 7.829047
CNH 7.832916
COP 3979.7223
CRC 527.98401
CUC 1.15858
CUP 30.70237
CVE 110.470693
CZK 24.100839
DJF 205.902683
DKK 7.456783
DOP 67.892723
DZD 153.950921
EGP 57.822639
ERN 17.3787
ETB 183.490132
FJD 2.587921
FKP 0.86213
GBP 0.864567
GEL 3.064443
GGP 0.86213
GHS 13.089289
GIP 0.86213
GMD 84.575974
GNF 10169.43481
GTQ 8.835747
GYD 242.479327
HKD 9.07799
HNL 30.930838
HRK 7.532973
HTG 151.387361
HUF 348.326662
IDR 20563.172988
ILS 3.381634
IMP 0.86213
INR 109.265098
IQD 1517.7398
IRR 1593047.499933
ISK 144.046287
JEP 0.86213
JMD 183.331941
JOD 0.821455
JPY 185.677505
KES 150.059488
KGS 101.317545
KHR 4648.794215
KMF 492.396282
KPW 1042.722405
KRW 1751.616548
KWD 0.356956
KYD 0.966024
KZT 565.294402
LAK 25523.517173
LBP 103750.839063
LKR 388.339628
LRD 211.03515
LSL 18.763038
LTL 3.420985
LVL 0.700814
LYD 7.38597
MAD 10.711092
MDL 20.227907
MGA 4866.035941
MKD 61.505117
MMK 2432.37726
MNT 4144.618153
MOP 9.352574
MRU 46.435939
MUR 54.604154
MVR 17.91193
MWK 2011.295178
MXN 19.943541
MYR 4.709401
MZN 74.035701
NAD 18.771217
NGN 1574.648845
NIO 42.415729
NOK 10.995446
NPR 175.288382
NZD 1.99468
OMR 0.445472
PAB 1.159189
PEN 3.953666
PGK 5.08356
PHP 69.946961
PKR 322.430713
PLN 4.226117
PYG 7073.727914
QAR 4.217813
RON 5.221762
RSD 117.098902
RUB 84.543374
RWF 1723.96704
SAR 4.34687
SBD 9.339805
SCR 16.353499
SDG 695.726506
SEK 10.894244
SGD 1.485334
SHP 0.864997
SLE 28.675193
SLL 24294.847556
SOS 662.137191
SRD 43.252139
STD 23980.266836
STN 24.793612
SVC 10.142492
SYP 128.060278
SZL 18.765381
THB 37.693822
TJS 10.745558
TMT 4.066616
TND 3.373496
TOP 2.789583
TRY 53.662906
TTD 7.874339
TWD 36.563049
TZS 3041.275941
UAH 51.914682
UGX 4288.559853
USD 1.15858
UYU 46.799213
UZS 13908.752735
VES 690.555849
VND 30500.77708
VUV 138.163938
WST 3.174178
XAF 654.820963
XAG 0.016607
XAU 0.000268
XCD 3.131121
XCG 2.089158
XDR 0.81529
XOF 654.597907
XPF 119.331742
YER 276.466182
ZAR 18.803829
ZMK 10428.609136
ZMW 20.488455
ZWL 373.062287
  • SDAX

    20.1100

    18443.23

    +0.11%

  • TecDAX

    0.0000

    3966.54

    0%

  • Goldpreis

    -0.3000

    4354.1

    -0.01%

  • DAX

    -15.3600

    24895.05

    -0.06%

  • MDAX

    144.0000

    32730.54

    +0.44%

  • Euro STOXX 50

    28.9000

    6286.32

    +0.46%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.1605

    -0.07%

Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein
Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Thyssenkrupp stellt sich im Zuge der Neuausrichtung auf weiteres Verlustjahr ein

Trotz eines "herausfordernden Marktumfelds" sieht sich der Industriekonzern Thyssenkrupp aktuell auf Kurs, erwartet für das kommende Geschäftsjahr im Zuge seiner kostspieligen Restrukturierung aber einen Verlust in Millionenhöhe. Erwartet werde 2025/2026 ein Minus zwischen 400 und 800 Millionen Euro, teilte der Konzern am Dienstag in Essen mit. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 vermeldete Thyssenkrupp indes ein vom U-Boot-Geschäft angetriebenes Auftragsplus - und einen Gewinn.

Textgröße:

Unter dem Strich erwirtschaftete Thyssenkrupp für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Überschuss von 532 Millionen Euro - rund zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, als der Konzern vor dem Hintergrund des kriselnden Stahlgeschäfts und einer rückläufigen Nachfrage aus wichtigen Kundenindustrien wie der Autobranche und dem Maschinenbau ein Minus von knapp 1,5 Milliarden Euro verbucht hatte.

Der aktuelle Gewinn resultiert dabei allerdings vor allem aus einer Zuschreibung in Höhe von rund 900 Millionen Euro auf eine verbliebene Beteiligung an der früheren Aufzugsparte des Konzerns sowie dem Verkauf von Thyssenkrupp Electrical Steel India für rund 320 Millionen Euro. Der Umsatz sank auch im Geschäftsjahr 2024/2025 weiter, auf 32,8 Milliarden Euro nach 35,0 Milliarden im Vorjahr. Ursächlich seien auch hier eine "geringere Nachfrage" insbesondere aus der Automobilindustrie sowie niedrigere Preisniveaus unter anderem in der Stahlsparte gewesen, erklärte Thyssenkrupp.

Aufwärts ging es im abgelaufenen Geschäftsjahr jedoch bei den Aufträgen: Mit 37,7 Milliarden Euro lag der Auftragseingang deutlich über dem Vorjahreswert von 32,8 Milliarden, wie das Unternehmen mitteilte. Hierzu hätten "insbesondere die umfassenden Auftragserweiterungen über vier U-Boote" eines laufenden deutsch-norwegischen Programms "sowie zwei weitere U-Boote eines bestehenden Auftrags aus Singapur" beigetragen.

Konzernchef Miguel López verwies am Dienstag darauf, dass der U-Bootbauer TKMS "äußerst erfolgreich an die Börse gebracht" worden sei. Die ehemalige Marinesparte von Thyssenkrupp hatte im Oktober ihren Börsenstart hingelegt und war am vergangenen Donnerstag in den MDax aufgenommen worden.

Die Abspaltung war dabei im Zuge einer Umstrukturierung geschehen. Angestrebt ist, dass der Konzern zu einer Finanzholding wird, die weiterhin Beteiligungen an eigenständigen Unternehmen unter ihrem Dach hält. Thyssenkrupp will daher weitere Geschäftsbereiche verkaufen oder abspalten, darunter auch den Stahlbereich und die Autozuliefersparte.

Im vergangenen Geschäftsjahr seien "wichtige Entscheidungen für die Transformation von Thyssenkrupp getroffen" worden, führte López aus. Auch mit dem Abschluss des Sanierungstarifvertrags in der Stahlsparte wurden demnach "entscheidende Fortschritte bei der Neuausrichtung" erzielt.

Diese Neuausrichtung ist allerdings mit erheblichen Kosten verbunden. Auch das für das kommende Geschäftsjahr erwartete Minus steht nach Konzernangaben insbesondere in Zusammenhang mit der "Bildung von Restrukturierungsrückstellungen bei Steel Europe". Außerdem berücksichtige die Prognose die "weiterhin herausfordernden Marktbedingungen", erklärte Finanzchef Axel Hamann.

(O.Joost--BBZ)