Berliner Boersenzeitung - Branchenverband vermisst "Schwung" im Einzelhandel - Wachstum nur online erwartet

EUR -
AED 4.243598
AFN 76.263586
ALL 93.252722
AMD 423.077847
AOA 1060.756747
ARS 1729.009179
AUD 1.63715
AWG 2.082804
AZN 1.965146
BAM 1.957373
BBD 2.326069
BDT 142.954868
BHD 0.435742
BIF 3457.859125
BMD 1.155508
BND 1.48089
BOB 14.025967
BRL 5.938617
BSD 1.154928
BTN 109.794748
BWP 15.661517
BYN 3.415745
BYR 22647.966202
BZD 2.322716
CAD 1.618749
CDF 2612.604653
CHF 0.93223
CLF 0.026748
CLP 1056.157931
CNY 7.799775
CNH 7.796366
COP 3677.625283
CRC 523.720823
CUC 1.155508
CUP 30.620975
CVE 110.577359
CZK 24.184522
DJF 205.35721
DKK 7.475388
DOP 67.30804
DZD 153.466204
EGP 57.550907
ERN 17.332627
ETB 184.823403
FJD 2.553308
FKP 0.858801
GBP 0.857994
GEL 3.021622
GGP 0.858801
GHS 13.548336
GIP 0.858801
GMD 84.931759
GNF 10148.261152
GTQ 8.809078
GYD 241.584711
HKD 9.063364
HNL 31.036971
HRK 7.533572
HTG 151.001333
HUF 361.860769
IDR 20659.336108
ILS 3.470858
IMP 0.858801
INR 109.864533
IQD 1514.293863
IRR 1588593.057877
ISK 141.815325
JEP 0.858801
JMD 183.527469
JOD 0.819276
JPY 182.208653
KES 149.488533
KGS 101.048565
KHR 4682.700886
KMF 493.401915
KRW 1644.196411
KWD 0.357306
KYD 0.962469
KZT 541.953128
LAK 26120.269022
LBP 103475.784612
LKR 387.551407
LRD 209.436313
LSL 18.846604
LTL 3.411917
LVL 0.698955
LYD 7.354819
MAD 10.762117
MDL 20.066037
MGA 4971.568067
MKD 61.524919
MMK 2425.761657
MNT 4157.747973
MOP 9.330357
MRU 46.312797
MUR 54.285874
MVR 17.852389
MWK 2007.117959
MXN 19.919233
MYR 4.724922
MZN 73.848488
NAD 18.858
NGN 1574.334577
NIO 42.504153
NOK 11.010667
NPR 175.672918
NZD 1.962891
OMR 0.444286
PAB 1.154903
PEN 3.9114
PGK 5.111391
PHP 70.137026
PKR 321.001615
PLN 4.301566
PYG 6887.534304
QAR 4.212695
RON 5.246245
RSD 117.344628
RUB 93.568896
RWF 1693.975431
SAR 4.336079
SBD 9.323045
SCR 16.772158
SDG 693.886139
SEK 10.959647
SGD 1.480021
SLE 28.422197
SOS 693.885368
SRD 43.525699
STD 23916.692567
STN 24.843432
SVC 10.10512
SZL 18.846478
THB 38.224452
TJS 10.659434
TMT 4.04428
TND 3.367128
TRY 54.991339
TTD 7.834295
TWD 37.299582
TZS 3062.095139
UAH 51.681828
UGX 4307.461152
USD 1.155508
UYU 46.437314
UZS 13790.993709
VES 871.497494
VND 30333.2531
VUV 138.157226
WST 3.162341
XAF 656.481659
XAG 0.018569
XAU 0.000271
XCD 3.122819
XCG 2.081381
XDR 0.817469
XOF 656.91048
XPF 119.331742
YER 273.71111
ZAR 18.847672
ZMK 10400.959138
ZMW 22.046238
ZWL 372.073259
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1557

    +0.02%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Goldpreis

    32.9000

    4338.1

    +0.76%

Branchenverband vermisst "Schwung" im Einzelhandel - Wachstum nur online erwartet

Branchenverband vermisst "Schwung" im Einzelhandel - Wachstum nur online erwartet

"Ohne richtigen Schwung" hat das Jahr für den deutschen Einzelhandel begonnen - rund die Hälfte der Unternehmen der Branche erwartet 2026 Umsätze unter dem Vorjahr. Der Branchenverband HDE macht vor allem die große Verunsicherung der Verbraucher angesichts der Konflikte in aller Welt verantwortlich. Sie gäben ihr Geld statt in den Geschäften lieber für Freizeitgestaltung und die "Flucht in den Urlaub" aus, sagte HDE-Präsident Alexander von Preen am Montag.

Textgröße:

Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet in diesem Jahr insgesamt nur mit einem Mini-Umsatzplus von preisbereinigt 0,5 Prozent auf rund 697 Milliarden Euro, wie er am Montag mitteilte. Das liege aber vor allem am "satten Wachstum" im Onlinehandel: Hier erwartet der Verband eine Zunahme von preisbereinigt 3,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf insgesamt rund 96 Milliarden Euro. Gründe sind unter anderem neue Käufergruppen, etwa Ältere, zudem auch höhere Ausgaben online.

Bereits das vergangene Jahr war "ein schwaches Jahr, ein verlorenes Jahr" für den Einzelhandel, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der private Konsum sei zwar leicht gewachsen - die Verbraucher gaben ihr Geld demnach aber vor allem in den Bereichen Gesundheit und Mobilität aus. Zudem hätten hohe Kosten für Personal, Energie und Logistik die Unternehmen belastet. Auch vom wichtigen Weihnachtsgeschäft seien "die meisten Händler enttäuscht" gewesen - besonders in den Innenstädten.

Das Statistische Bundesamt meldete am Montag zwar einen deutlichen Umsatzzuwachs um real 3,8 Prozent für den Einzelhandel 2025 - dies geht aber zum Teil auf einen Sondereffekt zurück: Ein "größeres Unternehmen im Internet- und Versandhandel", gemeint ist Amazon, habe eine Umstrukturierung vorgenommen; bislang nicht in Deutschland erfasste Umsätze seien so ab August hinzugekommen. Dem HDE zufolge blieb die Branche 2025 "nur leicht oberhalb der Nulllinie".

"Aufbruchstimmung" müsse in diesem Jahr die Bundesregierung erzeugen, forderte HDE-Präsident von Preen. Sie könne "mit den richtigen Maßnahmen einen Aufwärtstrend auslösen". Laut aktueller Umfrage des Verbands unter knapp 600 Mitgliedsunternehmen sind für sie die wichtigsten Handlungsfelder ein "spürbarer" Bürokratieabbau, den Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge zu begrenzen sowie eine Unternehmensteuerreform. Wichtig sind laut HDE auch eine Senkung der Energiekosten und mit Blick auf Brüssel ein Abbau der Wettbewerbsverzerrungen zu Drittstaatenhändlern.

Gemeint sind hier Onlineplattformen wie Temu und Shein, die laut HDE im Jahr fünf Milliarden Umsatz hierzulande machen und von denen aktuell laut HDE täglich 400.000 Pakete in Deutschland ankommen. HDE-Präsident von Preen sagte, 80 bis 90 Prozent der Produkte "dürften hier gar nicht verkauft werden", etwa weil sie unsicher, gefährlich oder falsch deklariert seien. Die Schritte der EU gegen diese Plattformen wie die ab Juli geplante Paketgebühr seien richtig, "reichen aber nicht aus". Die EU müsse "auch mal klare Kante beweisen: Es muss auch möglich sein, eine Plattform abzuschalten".

(S.G.Stein--BBZ)