Berliner Boersenzeitung - Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen

EUR -
AED 4.120404
AFN 72.927976
ALL 90.61102
AMD 405.008331
ANG 2.008071
AOA 1028.838576
ARS 1736.149261
AUD 1.600185
AWG 2.019531
AZN 1.902021
BAM 1.949582
BBD 2.259394
BDT 139.664576
BGN 1.961
BHD 0.423553
BIF 3351.909956
BMD 1.121962
BND 1.434027
BOB 13.601621
BRL 6.120077
BSD 1.121822
BTN 106.111585
BWP 15.40188
BYN 3.347325
BYR 21990.451181
BZD 2.256204
CAD 1.566466
CDF 2597.341285
CHF 0.917826
CLF 0.027517
CLP 1083.085532
CNY 7.483265
CNH 7.479682
COP 3622.960491
CRC 509.59069
CUC 1.121962
CUP 26.923136
CVE 109.914456
CZK 24.281104
DJF 199.762908
DKK 7.474964
DOP 67.367251
DZD 152.741328
EGP 60.523781
ERN 16.829427
ETB 184.123231
FJD 2.516782
FKP 0.833659
GBP 0.832804
GEL 2.922683
GGP 0.833659
GHS 13.052373
GIP 0.833659
GMD 83.580612
GNF 9940.581708
GTQ 8.57266
GYD 235.0404
HKD 8.801661
HNL 30.151779
HRK 7.594571
HTG 146.969968
HUF 362.939493
IDR 20253.598225
ILS 3.552299
IMP 0.833659
INR 105.976079
IQD 1700.676136
IRR 2113112.379791
ISK 136.59849
JEP 0.833659
JMD 177.820021
JOD 0.795514
JPY 177.696064
KES 145.73166
KGS 98.114772
KHR 4561.411909
KMF 494.785097
KPW 1009.765572
KRW 1507.810091
KWD 0.348762
KYD 0.934819
KZT 507.022982
LAK 25256.451125
LBP 100456.918812
LKR 373.279522
LRD 190.701806
LSL 18.465609
LTL 3.312862
LVL 0.678663
LYD 7.19306
MAD 10.958451
MDL 20.119833
MGA 5066.840631
MKD 61.552081
MMK 2355.946016
MNT 4040.693261
MOP 9.06489
MRU 45.632873
MUR 52.451665
MVR 17.33993
MWK 1945.196303
MXN 20.838756
MYR 4.539567
MZN 71.704527
NAD 18.465609
NGN 1508.948597
NIO 41.278353
NOK 10.413556
NPR 169.783815
NZD 1.993518
OMR 0.431359
PAB 1.121922
PEN 3.871951
PGK 5.034057
PHP 70.693134
PKR 310.317224
PLN 4.391072
PYG 6802.305817
QAR 4.089856
RON 5.339303
RSD 117.608484
RUB 91.579752
RWF 1650.742742
SAR 4.214469
SBD 9.03372
SCR 15.431268
SDG 674.857156
SEK 10.968394
SGD 1.432482
SHP 0.836473
SLE 25.704023
SLL 23526.982794
SOS 641.180837
SRD 42.145393
STD 23222.343924
STN 24.422654
SVC 9.815695
SYP 14587.746904
SZL 18.456139
THB 37.47857
TJS 10.348596
TMT 3.938086
TND 3.343437
TOP 2.701414
TRY 56.151723
TTD 7.604747
TWD 36.957727
TZS 2970.256953
UAH 51.086872
UGX 4605.312555
USD 1.121962
UYU 45.106146
UZS 13338.460453
VES 1002.774733
VND 28814.783799
VUV 134.248442
WST 3.1226
XAF 655.957
XAG 0.021283
XAU 0.000271871444
XCD 3.032158
XCG 2.021752
XDR 0.793285
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.979318
ZAR 18.383759
ZMK 10099.005166
ZMW 22.75144
ZWL 361.27124
SSP 6446.250014
MXV 2.345042
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen
Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen / Foto: Yuichi YAMAZAKI - AFP

Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen

Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen den Iran werden voraussichtlich noch monatelang zu spüren sein. Der Chef der Internationalen Energie-Agentur, Fatih Birol, sprach von "vielen Monaten, wenn nicht Jahren", die eine Normalisierung dauern werde. Energieanalysten hoben die Lage bei Flüssigerdgas (LNG) hervor: Viele Produktionsanlagen in Nahost seien beschädigt. Der Reeder Hapag-Lloyd, kündigte an, die Straße von Hormus vorerst weiter zu meiden.

Textgröße:

"Es wird Zeit brauchen, die stillgelegten Anlagen sicher wieder in Betrieb zu nehmen", sagte IEA-Chef Birol der "Süddeutschen Zeitung". "Auch die Tanker, die die Golfregion verlassen, benötigen Zeit, um ihre Zielmärkte zu erreichen. Für Südasien dauert dies nur wenige Tage, für weiter entfernte Märkte in Asien und Europa jedoch mehrere Wochen."

Er hoffe, dass die Straße von Hormus bis Ende April wieder vollständig geöffnet werde. "Je länger sie geschlossen bleibt, desto schmerzhafter wird es, und desto schwieriger wird die Rückkehr zum Vorkriegszustand", sagte Birol weiter.

Hapag-Lloyd begrüßte, dass es "offenbar einige Fortschritte" bei Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gegeben habe. "Dennoch bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus weiterhin angespannt. Ob die angekündigte Öffnung tatsächlich Bestand haben wird, wird sich in den kommenden Tagen zeigen." Es werde weiter geprüft, wann "Zeitpunkt eine Durchfahrt wieder möglich sein wird".

"Der Waffenstillstand ist zu begrüßen, doch sollten die europäischen Gasmärkte die kurzfristige Entlastung bei den Preisen nicht mit dauerhafter Stabilität verwechseln", erklärte die Energiespezialistin Ana Maria Jaller-Makarewicz von der US-Energiedenkfabrik IEEFA. Der Weltmarkt für LNG sei "strukturell beschädigt". Katar, einer der weltweit wichtigsten LNG-Produzenten, "hat darauf hingewiesen, dass die Reparaturarbeiten und die Wiederherstellung der Versorgung Jahre dauern werden".

Auch wegen der sehr niedrigen Füllstände der europäischen Gasspeicher gehe sie in den kommenden Tagen von weiter steigenden Preisen aus, ergänzte Jaller-Makarewicz. Die Strategie, infolge der Gaskrise 2022 wegen ausbleibender Pipeline-Lieferungen aus Russland auf LNG zu setzen, sei gescheitert - nun sei Europa "den globalen LNG-Märkten ausgeliefert".

"Haushalte verbrauchen mindestens ein Viertel der Gasversorgung in Europa, und es gibt alternative Technologien, von Wärmepumpen bis hin zu besserer Wärmedämmung", erklärte die Analystin. "Gas sollte den Sektoren vorbehalten bleiben, in denen Alternativen teuer sind. Das Heizen von Wohnungen mit Gas ist so, als würde man seine Wasserleitungen mit Champagner betreiben."

(T.Burkhard--BBZ)