Berliner Boersenzeitung - Bundesweiter "Ehrentag": Verbände fordern von Politik Stärkung des Ehrenamts

EUR -
AED 4.228054
AFN 74.833174
ALL 93.364555
AMD 421.565177
AOA 1055.720532
ARS 1720.29465
AUD 1.644322
AWG 2.075175
AZN 1.93458
BAM 1.956524
BBD 2.321559
BDT 142.332678
BHD 0.434661
BIF 3410.162114
BMD 1.151276
BND 1.478247
BOB 14.033194
BRL 5.876107
BSD 1.152627
BTN 109.836651
BWP 15.676802
BYN 3.369447
BYR 22565.011394
BZD 2.318258
CAD 1.616823
CDF 2604.186139
CHF 0.932539
CLF 0.026975
CLP 1065.114926
CNY 7.774106
CNH 7.779345
COP 3734.601488
CRC 523.593784
CUC 1.151276
CUP 30.508816
CVE 110.305825
CZK 24.210243
DJF 205.255966
DKK 7.476495
DOP 66.864747
DZD 153.095548
EGP 57.700579
ERN 17.269141
ETB 186.044056
FJD 2.553418
FKP 0.853954
GBP 0.857338
GEL 3.004992
GGP 0.853954
GHS 13.468985
GIP 0.853954
GMD 85.19465
GNF 10121.746096
GTQ 8.794446
GYD 241.529391
HKD 9.028595
HNL 30.895435
HRK 7.537984
HTG 150.705777
HUF 364.154961
IDR 20689.697769
ILS 3.504064
IMP 0.853954
INR 109.753395
IQD 1509.958841
IRR 1583292.445177
ISK 142.021308
JEP 0.853954
JMD 182.587576
JOD 0.816268
JPY 181.256644
KES 148.940984
KGS 100.678981
KHR 4657.723841
KMF 492.746197
KRW 1648.419913
KWD 0.356389
KYD 0.960556
KZT 546.772362
LAK 26069.648473
LBP 103224.003586
LKR 387.003231
LRD 208.057003
LSL 19.009736
LTL 3.399419
LVL 0.696395
LYD 7.346719
MAD 10.747378
MDL 20.125449
MGA 4909.817141
MKD 61.547779
MMK 2417.315001
MNT 4137.143512
MOP 9.310646
MRU 46.164085
MUR 54.040305
MVR 17.787481
MWK 1998.739741
MXN 19.945516
MYR 4.71906
MZN 73.567165
NAD 19.009736
NGN 1570.190972
NIO 42.415698
NOK 10.977766
NPR 175.739042
NZD 1.961976
OMR 0.442682
PAB 1.152627
PEN 3.893041
PGK 5.086883
PHP 70.146828
PKR 320.062556
PLN 4.312772
PYG 6875.544665
QAR 4.201955
RON 5.246941
RSD 117.390701
RUB 92.562984
RWF 1690.325596
SAR 4.309375
SBD 9.292129
SCR 15.452692
SDG 690.765342
SEK 11.010401
SGD 1.476615
SLE 28.148317
SOS 658.743804
SRD 43.525146
STD 23829.090678
STN 24.509071
SVC 10.085733
SZL 19.013037
THB 38.463672
TJS 10.64474
TMT 4.029466
TND 3.382425
TRY 54.748357
TTD 7.815893
TWD 37.313999
TZS 3049.72806
UAH 51.703936
UGX 4313.596478
USD 1.151276
UYU 46.358164
UZS 13820.114876
VES 860.983443
VND 30263.594618
VUV 137.059598
WST 3.148154
XAF 656.199862
XAG 0.019721
XAU 0.000283
XCD 3.111381
XCG 2.077369
XDR 0.816102
XOF 656.199862
XPF 119.331742
YER 274.461274
ZAR 19.019311
ZMK 10362.854282
ZMW 21.662017
ZWL 370.710432
  • EUR/USD

    0.0003

    1.1517

    +0.03%

  • MDAX

    530.6900

    32511.21

    +1.63%

  • SDAX

    221.6800

    18524.47

    +1.2%

  • TecDAX

    124.5600

    3952.05

    +3.15%

  • DAX

    372.0700

    26001.31

    +1.43%

  • Euro STOXX 50

    68.4900

    6426.5

    +1.07%

  • Goldpreis

    25.7000

    4116.2

    +0.62%

Bundesweiter "Ehrentag": Verbände fordern von Politik Stärkung des Ehrenamts
Bundesweiter "Ehrentag": Verbände fordern von Politik Stärkung des Ehrenamts / Foto: Heikki Saukkomaa - Lehtikuva/AFP

Bundesweiter "Ehrentag": Verbände fordern von Politik Stärkung des Ehrenamts

Zum bundesweiten Ehrentag anlässlich des 77-jährigen Bestehens des deutschen Grundgesetzes hat eine Reihe von Verbänden eine Stärkung des Ehrenamts gefordert. Weniger Bürokratie für die ehrenamtliche Arbeit und eine bessere Vereinbarkeit mit dem Beruf verlangten am Samstag etwa die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie der Sozialverband Deutschland.

Textgröße:

Der "Ehrentag" wurde auf Anregung des Bundespräsidenten am Samstag zum ersten Mal begangen - er fiel damit auf den Tag der Verabschiedung des Grundgesetzes im Jahr 1949. Bundesweit luden Initiativen, Vereine, Verbände und Nachbarschaften dazu ein, gemeinsam mit anzupacken und sich für die Gemeinschaft zu engagieren. Steinmeier selbst plante unter anderem, zu gärtnern, Kindern vorzulesen und mit Senioren Karten zu spielen.

"Das Grundgesetz feiert Geburtstag und wir feiern mit", sagte er in einem Video auf der Plattform X. "Wir feiern die Demokratie, indem wir gemeinsam etwas tun fürs Land." Die deutsche Botschaft in London erklärte, Demokratie lebe "von der Beteiligung der Menschen". Daher werde der Ehrentag begangen, inspiriert von einem ähnlichen Tag in Großbritannien, dem "Big Help Out" ("Das große Aushelfen").

Ehrenamtliche in Deutschland verbringen jedoch nach Einschätzung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt immer mehr Zeit mit Bürokratie. "Ein durchschnittlich großer Verein benötigt rund 42 Tage pro Jahr oder 6,5 Stunden pro Woche für Verwaltungsaufgaben", sagte der Vorstand der Stiftung, Jan Holze, der "Rheinischen Post" vom Samstag. Dies sei "zu viel, wenn man bedenkt, dass drei Viertel aller Vereine rein ehrenamtlich, ohne hauptamtliche Unterstützung arbeiten".

Bundesweit engagierten sich rund 27 Millionen Menschen ehrenamtlich, sagte er der Zeitung. "Allerdings sind das fast zwei Millionen weniger als noch vor fünf Jahren" vor der Corona-Pandemie. Die Politik müsse dringend Bürokratie beim Ehrenamt abbauen.

Auch die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, forderte die Politik auf, mehr für das Ehrenamt zu tun. "Ehrenamt braucht selbst Unterstützung und ermöglichende Strukturen - vielleicht sogar künftig gesetzlich verankert", sagte Engelmeier. Wichtig sei etwa "eine bessere Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf". Denn das Ehrenamt sei "gerade in Zeiten politischer Polarisierung und gesellschaftlicher Unsicherheit ein wichtiger Teil des Fundamentes für unseren Zusammenhalt und die Stärkung der Demokratie".

Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt, bezeichnete aktive Bürgerinnen und Bürger als "Motor der Demokratie". "Wer mitmacht, anpackt, etwas verändern kann", sei nicht nur zufriedener, sondern "stärkt unsere Demokratie durch Teilhabe", sagte sie der "Rheinischen Post".

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der Kinderschutzbund forderten die Bundesregierung und den Bundestag auf, die Rechte von Kindern und Jugendlichen ausdrücklich im Grundgesetz zu verankern. "Gerade in Zeiten vielfältiger Krisen zeigt sich, dass ihre Interessen in politischen Entscheidungen noch immer nicht ausreichend berücksichtigt werden", erklärten die Verbände. Kinder und Jugendliche seien eine "demografische Minderheit ohne Wahlrecht" und zugleich besonders von politischen Entscheidungen betroffen - etwa bei Bildung, Armut, Gesundheit, Klimaschutz, Schutz vor Gewalt oder gesellschaftlicher Teilhabe.

(T.Burkhard--BBZ)