Berliner Boersenzeitung - Berlin erneut im Pandafieber: Bärin Meng Meng bringt wieder Zwillinge zur Welt

EUR -
AED 4.135887
AFN 73.201894
ALL 90.951451
AMD 406.529972
ANG 2.015615
AOA 1032.704439
ARS 1742.782219
AUD 1.606724
AWG 2.027119
AZN 1.90231
BAM 1.956907
BBD 2.267883
BDT 140.189304
BGN 1.968367
BHD 0.425144
BIF 3364.50328
BMD 1.126177
BND 1.439414
BOB 13.652723
BRL 6.149715
BSD 1.126037
BTN 106.510252
BWP 15.459745
BYN 3.359901
BYR 22073.070608
BZD 2.264681
CAD 1.571169
CDF 2607.099694
CHF 0.917209
CLF 0.027627
CLP 1087.317444
CNY 7.511373
CNH 7.507345
COP 3637.270398
CRC 511.505252
CUC 1.126177
CUP 27.024287
CVE 110.327412
CZK 24.286683
DJF 200.513429
DKK 7.474998
DOP 67.620354
DZD 152.963714
EGP 61.550307
ERN 16.892656
ETB 184.814993
FJD 2.524608
FKP 0.836791
GBP 0.834706
GEL 2.933693
GGP 0.836791
GHS 13.101411
GIP 0.836791
GMD 83.90023
GNF 9977.929021
GTQ 8.604868
GYD 235.923461
HKD 8.834026
HNL 30.265061
HRK 7.623104
HTG 147.522142
HUF 362.515593
IDR 20371.417053
ILS 3.558888
IMP 0.836791
INR 106.409037
IQD 1707.065677
IRR 2121051.468085
ISK 136.587373
JEP 0.836791
JMD 178.488102
JOD 0.798517
JPY 177.863939
KES 146.346441
KGS 98.484476
KHR 4578.549403
KMF 496.644202
KPW 1013.559321
KRW 1512.275818
KWD 0.349881
KYD 0.938331
KZT 508.927898
LAK 25351.341107
LBP 100834.341402
LKR 374.681955
LRD 191.418284
LSL 18.534985
LTL 3.325308
LVL 0.681213
LYD 7.220084
MAD 10.999622
MDL 20.195424
MGA 5085.877051
MKD 61.547846
MMK 2364.797444
MNT 4055.874385
MOP 9.098947
MRU 45.804318
MUR 52.941946
MVR 17.40504
MWK 1952.50452
MXN 20.917326
MYR 4.558879
MZN 71.974201
NAD 18.534985
NGN 1516.295892
NIO 41.433439
NOK 10.472675
NPR 170.421703
NZD 1.995727
OMR 0.43302
PAB 1.126137
PEN 3.886499
PGK 5.052971
PHP 71.078672
PKR 311.483104
PLN 4.387001
PYG 6827.862482
QAR 4.105222
RON 5.341236
RSD 117.653999
RUB 92.12416
RWF 1656.944681
SAR 4.230303
SBD 9.06766
SCR 15.581475
SDG 677.389205
SEK 10.92934
SGD 1.437334
SHP 0.839616
SLE 25.800821
SLL 23615.375061
SOS 643.589792
SRD 42.303743
STD 23309.591645
STN 24.514412
SVC 9.852574
SYP 14642.553933
SZL 18.52548
THB 37.647802
TJS 10.387476
TMT 3.952882
TND 3.355998
TOP 2.711564
TRY 56.357843
TTD 7.633318
TWD 37.168367
TZS 2981.030096
UAH 51.278808
UGX 4622.614986
USD 1.126177
UYU 45.275612
UZS 13388.573839
VES 1006.542179
VND 28923.042648
VUV 134.752822
WST 3.134332
XAF 655.957
XAG 0.021391
XAU 0.000273190777
XCD 3.04355
XCG 2.029348
XDR 0.796266
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.974921
ZAR 18.41866
ZMK 10136.944713
ZMW 22.836919
ZWL 362.628558
SSP 6470.468957
MXV 2.353883
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Berlin erneut im Pandafieber: Bärin Meng Meng bringt wieder Zwillinge zur Welt
Berlin erneut im Pandafieber: Bärin Meng Meng bringt wieder Zwillinge zur Welt / Foto: Handout - BERLIN ZOOLOGICAL GARDEN/AFP

Berlin erneut im Pandafieber: Bärin Meng Meng bringt wieder Zwillinge zur Welt

Erst zum zweiten Mal überhaupt sind in Deutschland Pandas geboren wurden. Die im Berliner Zoo lebende Bärin Meng Meng brachte erneut Zwillingsbabys zur Welt, wie der Zoo in der Hauptstadt am Freitag mitteilte. Das Muttertier hatte bereits 2019 in Berlin zwei Jungtiere geboren und mit der ersten Pandageburt auf deutschem Boden weit über die Hauptstadt für Begeisterung gesorgt.

Textgröße:

Die am Donnerstag geborenen Babys seien wohlauf und würden von ihrer Mutter und einem erfahrenen Expertenteam "rund um die Uhr liebevoll betreut", teilte der Zoo mit. "Ich bin erleichtert, dass die beiden gesund auf die Welt gekommen sind", erklärte Zoodirektor Andreas Knieriem. "Bei weniger als 2000 ausgewachsenen Großen Pandas im natürlichen Lebensraum ist jedes einzelne Jungtier ein wichtiger Beitrag zum Erhalt dieser gefährdeten Tierart."

Der Nachwuchs des Großen Pandas kommt wie der anderer Großbären auch nach Zooangaben "nahezu nackt, taub, blind und rosa" zur Welt. Die Babys von Meng Meng wiegen demnach nur 136 Gramm sowie 169 Gramm und sind etwa 14 Zentimeter groß. Ihr Geschlecht wurde noch nicht sicher bestimmt. Der Zoo mahnte angesichts einer hohen Sterblichkeit nach der Geburt zugleich zu Zurückhaltung. "Nun heißt es: Daumen drücken für die kritischen ersten Tage."

Zwischen der Bestätigung der neuerlichen Schwangerschaft von Meng Meng und der Geburt lagen nur elf Tage. Erst in der vergangenen Woche hatte der Zoo mitgeteilt, dass eine Ultraschalluntersuchung ergebe habe, dass Meng Meng wieder trächtig sei. Ein erfolgreiche Geburt war demnach aber keineswegs schon garantiert, ein Absterben der Embryos durchaus möglich.

Ausgelöst worden war die Schwangerschaft bereits im März durch eine künstliche Befruchtung. Wegen der sogenannten Keimruhe lässt sich die Trächtigkeit bei Großen Pandas allerdings erst nach längerer Zeit sicher feststellen. Laut Zoo bleiben befruchtete Eizellen im Mutterleib zunächst in einer Art Ruhezustand. Dieser kann mehrere Monate anhalten. Erst wenn die äußeren Bedingungen passen, entwickeln sich aus den Eizellen schließlich Embryos.

Meng Meng und Partner Jiao Qing leben seit 2017 im Berliner Zoo und sind die einzigen Großen Pandas in Deutschland. Die Tiere sind eine vorerst auf 15 Jahre befristete Leihgabe Chinas, woher sie kommen. China verfolgt seit längerem eine sogenannte Pandadiplomatie, um international Einfluss zu nehmen. Dabei werden die begehrten Tiere als Imageträger für einige Jahre an Tierparks in anderen Staaten ausgeliehen.

Er freue sich sehr über "zwei waschechte neue Berliner", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) am Freitag. Die neuerliche erfolgreiche Pandageburt sei ein "großartiger Erfolg" des Berliner Zoos.

Vor fünf Jahren hatte Meng Meng im Berliner Zoo bereits die Zwillinge Pit und Paule zur Welt gebracht. Es war der erste Pandanachwuchs in Deutschland, was wahres Pandafieber auslöste. Seit Dezember 2023 leben die Jungtiere in der Chengdu Panda Base in China. Auch die neue Schwangerschaft wird von Experten aus China mitbetreut, die eigens dafür nach Berlin reisten.

Chinesische Fachleute hätten aufgrund von jährlich etwa 20 Pandageburten in Chengdu viel Erfahrung und könnten die Entwicklung der Babys besser einschätzen, erklärte der Berliner Zoobiologe und Pandakurator Florian Sicks. Gemeinsam mit ihren deutschen Kollegen überwachten sie die in einem Inkubator untergebrachten Neugeborenen. Dieser sei eine Leihgabe eines Berliner Klinikums. Auch insgesamt entsprächen die Abläufe denen auf einer Babystation in einem Berliner Krankenhaus, fügte Sicks hinzu.

Aus dem Inkubator werden die Zwillinge demnach in einem Rhythmus von zwei bis drei Stunden abwechselnd zur Mutter gebracht, um zu trinken. Laut Zoo bringen Pandas in menschlicher Obhut etwa bei der Hälfte aller Geburten Zwillinge zur Welt. Von sich aus würden sie in der Regel jedoch nur ein Baby aufziehen. Daher werde das Muttertier bei der Aufzucht unterstützt.

Für Besucher sind Babys und Mutter vorerst nicht zu sehen. Sie halten sich im rückwärtigen Bereich des Geheges auf. Nur Pandamännchen Jiao Qing wird dem Zoo zufolge seine Routinen weiterverfolgen und bambusfressend im Außenbereich zu sehen sein. Männliche Pandas seien auch in der freien Natur nicht weiter an der Pflege und Aufzucht von Jungtieren beteiligt.

(T.Renner--BBZ)