Berliner Boersenzeitung - Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen

EUR -
AED 4.211486
AFN 73.392602
ALL 95.511641
AMD 432.776502
ANG 2.052798
AOA 1051.580464
ARS 1599.186668
AUD 1.62941
AWG 2.06417
AZN 1.950449
BAM 1.94531
BBD 2.313047
BDT 140.920119
BGN 1.960169
BHD 0.433004
BIF 3405.881169
BMD 1.146761
BND 1.466391
BOB 7.93593
BRL 6.036436
BSD 1.148467
BTN 106.502991
BWP 15.573934
BYN 3.500381
BYR 22476.522195
BZD 2.309755
CAD 1.574022
CDF 2603.148425
CHF 0.908642
CLF 0.026592
CLP 1050.009345
CNY 7.881748
CNH 7.906334
COP 4249.966319
CRC 536.388929
CUC 1.146761
CUP 30.389175
CVE 111.292911
CZK 24.477592
DJF 203.802596
DKK 7.472515
DOP 68.8632
DZD 152.083519
EGP 60.016896
ERN 17.20142
ETB 180.041818
FJD 2.547878
FKP 0.859439
GBP 0.864108
GEL 3.113471
GGP 0.859439
GHS 12.505443
GIP 0.859439
GMD 84.860476
GNF 10068.564133
GTQ 8.797447
GYD 240.269731
HKD 8.987852
HNL 30.46977
HRK 7.532964
HTG 150.507919
HUF 393.566201
IDR 19547.579065
ILS 3.555017
IMP 0.859439
INR 106.869957
IQD 1502.257351
IRR 1507991.1572
ISK 143.184423
JEP 0.859439
JMD 180.327622
JOD 0.81304
JPY 183.209461
KES 148.56283
KGS 100.284227
KHR 4598.51312
KMF 490.81355
KPW 1032.060433
KRW 1720.520044
KWD 0.351666
KYD 0.956973
KZT 554.013278
LAK 24598.030854
LBP 102677.599768
LKR 357.611656
LRD 210.258849
LSL 19.288459
LTL 3.386088
LVL 0.693664
LYD 7.316422
MAD 10.749454
MDL 20.022635
MGA 4781.995185
MKD 61.659536
MMK 2408.317428
MNT 4095.201402
MOP 9.271518
MRU 46.007743
MUR 53.336139
MVR 17.728851
MWK 1990.777689
MXN 20.463899
MYR 4.513082
MZN 73.288912
NAD 19.28872
NGN 1554.469271
NIO 42.10929
NOK 11.010216
NPR 170.399271
NZD 1.976713
OMR 0.440915
PAB 1.148462
PEN 3.930523
PGK 4.934227
PHP 68.56507
PKR 320.28889
PLN 4.274375
PYG 7422.45819
QAR 4.178814
RON 5.091961
RSD 117.46143
RUB 96.189227
RWF 1673.12479
SAR 4.305733
SBD 9.22597
SCR 16.555096
SDG 689.203537
SEK 10.783811
SGD 1.471255
SHP 0.860368
SLE 28.266974
SLL 24047.024259
SOS 655.374556
SRD 42.860185
STD 23735.644363
STN 24.655369
SVC 10.048683
SYP 126.815474
SZL 19.288658
THB 37.601954
TJS 10.984502
TMT 4.013665
TND 3.345673
TOP 2.761126
TRY 50.819993
TTD 7.784751
TWD 36.749342
TZS 2985.856443
UAH 50.506773
UGX 4320.626598
USD 1.146761
UYU 46.509209
UZS 13961.819533
VES 517.123814
VND 30171.290762
VUV 137.14447
WST 3.134906
XAF 652.393596
XAG 0.015051
XAU 0.000237
XCD 3.09918
XCG 2.069767
XDR 0.810623
XOF 649.567364
XPF 119.331742
YER 273.588579
ZAR 19.457332
ZMK 10322.223659
ZMW 22.458019
ZWL 369.256682
  • EUR/USD

    0.0015

    1.1484

    +0.13%

  • MDAX

    37.6700

    29519.42

    +0.13%

  • SDAX

    -43.6800

    16873.84

    -0.26%

  • DAX

    -228.6700

    23502.25

    -0.97%

  • TecDAX

    -39.5300

    3559.66

    -1.11%

  • Euro STOXX 50

    -32.4000

    5736.85

    -0.56%

  • Goldpreis

    -50.1000

    4846.1

    -1.03%

Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen
Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Zahl der Todesopfer nach Flutkatastrophe in Texas auf über 100 gestiegen

Nach der Flutkatastrophe im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer auf über 100 gestiegen. Allein im am schlimmsten betroffenen Landkreis Kerr wurden nach Behördenangaben bis Montagabend 84 Tote geborgen, darunter 28 Kinder. Hinzu kommen mindestens 17 Tote in benachbarten Landkreisen. Hunderte Menschen suchten am Flussufer mit Hubschraubern, Booten und Spürhunden weiter nach Vermissten, neue Unwetter könnten die Such- und Bergungsarbeiten noch erschweren.

Textgröße:

In Texas war in der Nacht zum Freitag nach heftigen Regenfällen der Wasserstand des Flusses Guadalupe innerhalb von 45 Minuten um acht Meter gestiegen. In der beliebten Ferienregion hatten am US-Nationalfeiertag und dem darauffolgenden Wochenende viele Menschen gecampt. Überschwemmt wurde auch ein christliches Sommerlager, in dem sich zum Zeitpunkt der Flut rund 750 Mädchen aufhielten.

Unter den Toten sind mindestens 27 Teilnehmerinnen und Betreuer aus dem Camp Mystic. Elf Menschen aus dem Sommerlager - zehn Teilnehmerinnen und ein Betreuer - wurden am Montag immer noch vermisst. Die Zahl der Opfer wird voraussichtlich also weiter steigen.

An der Suche nach den Vermissten waren zuletzt rund 1750 Rettungskräfte beteiligt. Auch Freiwillige suchten mit Booten auf dem Wasser und mit Pferden und zu Fuß an den Flussufern weiter nach Toten und Überlebenden.

Der US-Wetterdienst warnte unterdessen vor neuen Gewittern. "Es besteht weiterhin die Gefahr von heftigen Regenfällen mit der Gefahr von Überschwemmungen", warnte der texanische Gouverneur Greg Abbott.

US-Präsident Donald Trump plant für Freitag einen Besuch im Katastrophengebiet, wie das Weiße Haus am Montag bestätigte. Vorwürfe, wonach seine Kürzungen beim Nationalen Wetterdienst NWS und der US-Klimaschutzbehörde NOAA die Warnsysteme geschwächt hätten, wies die Regierung zurück. Trump für die Überschwemmungen verantwortlich zu machen, sei eine "widerwärtige Lüge" und habe "in dieser Zeit der nationalen Trauer keinen Zweck", sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt.

Trump hatte die Sturzflut und ihre Auswirkungen in einer ersten Reaktion als "Jahrhundertkatastrophe" bezeichnet, die niemand erwartet habe. Seit Trumps Amtsantritt im Januar waren Mittel für den Wetterdienst und die Klimaschutzbehörde gekürzt und zahlreiche Wissenschaftler entlassen worden. Laut einem Bericht der "New York Times" waren beim Wetterdienst in Texas vor der Flutkatastrophe mehrere wichtige Stellen nicht besetzt.

Sturzfluten sind in der Katastrophenregion im Zentrum und Süden von Texas keine Seltenheit, sie ist als "Flash Flood Alley" (Sturzflutkorridor) bekannt. Experten zufolge gab der NWS auch rechtzeitig Unwetter- und Flutwarnungen heraus. Der Experte Daniel Swain führt die verheerenden Folgen des Unwetters vor allem auf ein Versagen bei der "Verbreitung" der Warnmeldungen zurück: Viele Menschen bekamen die Warnungen nicht mit, weil sie schliefen und ihre Handys ausgeschaltet hatten.

Eine Mutter aus San Antonio, die ihre Töchter beinahe auch ins Camp Mystic geschickt hätte, startete eine Online-Petition, in der sie Gouverneur Abbott auffordert, in Texas moderne Warnsysteme zu installieren. "Fünf Minuten Sirenengeheul hätten jedes einzelne dieser Kinder retten können", sagte Nicole Wilson mit Blick auf die vielen Toten in dem Sommerlager.

Im Camp Mystic war das Wasser bis zu den Baumkronen und den Dächern der Hütten gestiegen, in denen die Mädchen in ihren Betten lagen. Freiwillige suchen in den zerstörten Schlafsälen und am Flussufer nun nach den Vermissten. "Wir helfen den Eltern von zwei vermissten Kindern", sagte der 62-jährige Louis Deppe. "Die letzte Nachricht, die sie bekommen haben, war: 'Wir werden weggespült", und dann war die Leitung tot."

In San Antonio versammelten sich am Montagabend zahlreiche Menschen, um bei einer Mahnwache für die Opfer der Flutkatastrophe zu beten. Sie sei "ziemlich schockiert" und habe nie erwartet, "dass unsere Flüsse so schnell ansteigen können", sagte die 29-jährige Rebeca Gutierrez.

(Y.Berger--BBZ)