Berliner Boersenzeitung - Massives Fischsterben in der Oder weitet sich nach Norden aus

EUR -
AED 4.216615
AFN 73.481634
ALL 95.953313
AMD 435.504042
ANG 2.055298
AOA 1052.861097
ARS 1601.113364
AUD 1.629228
AWG 2.066684
AZN 1.947596
BAM 1.956495
BBD 2.326893
BDT 141.730356
BGN 1.962557
BHD 0.433452
BIF 3425.488337
BMD 1.148158
BND 1.475213
BOB 7.98274
BRL 6.042525
BSD 1.155342
BTN 107.131193
BWP 15.667705
BYN 3.521441
BYR 22503.89551
BZD 2.323591
CAD 1.57548
CDF 2606.318501
CHF 0.909214
CLF 0.026625
CLP 1051.287497
CNY 7.891347
CNH 7.921853
COP 4255.417751
CRC 539.597459
CUC 1.148158
CUP 30.426185
CVE 110.316685
CZK 24.455591
DJF 205.734309
DKK 7.473027
DOP 69.848505
DZD 152.168352
EGP 59.981264
ERN 17.222369
ETB 180.394945
FJD 2.54696
FKP 0.860485
GBP 0.864086
GEL 3.117252
GGP 0.860485
GHS 12.5939
GIP 0.860485
GMD 84.963721
GNF 10125.581834
GTQ 8.849146
GYD 241.693238
HKD 9.000019
HNL 30.577856
HRK 7.530881
HTG 151.413468
HUF 393.538595
IDR 19473.906721
ILS 3.559347
IMP 0.860485
INR 106.828174
IQD 1513.309014
IRR 1509827.683702
ISK 143.209678
JEP 0.860485
JMD 181.399999
JOD 0.814015
JPY 183.289631
KES 149.547026
KGS 100.406079
KHR 4626.550435
KMF 491.411314
KPW 1033.317341
KRW 1720.86485
KWD 0.351991
KYD 0.962701
KZT 557.319947
LAK 24790.342066
LBP 103472.940549
LKR 359.733607
LRD 211.409049
LSL 19.284379
LTL 3.390211
LVL 0.694509
LYD 7.372096
MAD 10.810965
MDL 20.143192
MGA 4811.67344
MKD 61.604038
MMK 2411.250427
MNT 4100.188795
MOP 9.32657
MRU 46.111419
MUR 53.400489
MVR 17.750148
MWK 2003.313071
MXN 20.440438
MYR 4.516282
MZN 73.37875
NAD 19.284379
NGN 1565.719942
NIO 42.513436
NOK 11.000369
NPR 171.4245
NZD 1.972592
OMR 0.441469
PAB 1.155241
PEN 3.945202
PGK 4.984748
PHP 68.985343
PKR 322.737818
PLN 4.270804
PYG 7467.148862
QAR 4.200868
RON 5.092427
RSD 117.459043
RUB 96.310104
RWF 1686.429662
SAR 4.31097
SBD 9.237206
SCR 17.436198
SDG 690.043208
SEK 10.784969
SGD 1.471715
SHP 0.861416
SLE 28.302523
SLL 24076.31023
SOS 660.263977
SRD 42.912402
STD 23764.551115
STN 24.513513
SVC 10.108088
SYP 126.969918
SZL 19.289718
THB 37.576334
TJS 11.049677
TMT 4.018553
TND 3.399493
TOP 2.764488
TRY 50.88774
TTD 7.831215
TWD 36.647482
TZS 2989.492888
UAH 50.807129
UGX 4346.036202
USD 1.148158
UYU 46.781918
UZS 14087.600313
VES 517.753599
VND 30214.350116
VUV 137.311493
WST 3.138724
XAF 656.318803
XAG 0.015048
XAU 0.000236
XCD 3.102954
XCG 2.081994
XDR 0.816254
XOF 656.321662
XPF 119.331742
YER 273.921773
ZAR 19.449405
ZMK 10334.803798
ZMW 22.592553
ZWL 369.706386
  • Goldpreis

    -43.8000

    4852.4

    -0.9%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1476

    +0.06%

  • DAX

    -228.6700

    23502.25

    -0.97%

  • Euro STOXX 50

    -32.4000

    5736.85

    -0.56%

  • MDAX

    37.6700

    29519.42

    +0.13%

  • TecDAX

    -39.5300

    3559.66

    -1.11%

  • SDAX

    -43.6800

    16873.84

    -0.26%

Massives Fischsterben in der Oder weitet sich nach Norden aus
Massives Fischsterben in der Oder weitet sich nach Norden aus / Foto: AHMAD AL-RUBAYE - AFP/Archiv

Massives Fischsterben in der Oder weitet sich nach Norden aus

Das massive Fischsterben in der Oder hat sich weiter nach Norden ausgeweitet. Die brandenburgischen Landkreise Uckermark und Barnim warnten am Donnerstag vor Kontakt mit dem Wasser des Flusses, solange die Ursachen unklar seien. Vorwürfe gibt es gegen Verantwortliche in Polen, wo es offenbar einen Vorfall in einer Chemieanlage gegeben hatte. Umweltverbände sprachen von einer ökologischen Katastrophe.

Textgröße:

Bereits am Mittwoch hatten brandenburgische Behörden in der südlicher gelegenen Region um Frankfurt an der Oder vor Verunreinigungen gewarnt. "Die zuständigen Behörden ermitteln und prüfen gegenwärtig, was dazu geführt hat", hieß es nun auch in der Warnmeldung der Landkreise Uckermark und Barnim.

In den vergangenen Tagen waren entlang des Grenzflusses auf deutscher Seite mehrere Tonnen toter Fische aus dem Fluss geholt worden. Fischer sammelten massenweise Kadaver entlang des Ufers ein.

Zu den ermittelnden Behörden gehört auch das Brandenburger Landeskriminalamt. Einem Sprecher zufolge wurden Proben entnommen, die nun ausgewertet werden. Die Ermittler seien dabei in engem Austausch mit den polnischen Behörden. Auch dort werde ermittelt. Das Problem habe "offensichtlich" in Polen seinen Ursprung, sagte der Sprecher. Weitere Proben entnahm das Brandenburger Landesamt für Umwelt. Auch diese werden einem Sprecher zufolge ausgewertet.

Unbestätigten Berichten zufolge hatte es am 27. oder 28. Juli im polnischen Opole bei einem Unfall eine Freisetzung von Chemikalien gegeben. Brandenburgs Umweltminister Axel Vogel (Grüne) sagte dazu dem RBB, er selbst wisse bislang "nur von Dritten und aus Medien, dass in größerem Umfang Lösungsmittel freigesetzt wurden, die möglicherweise für das Fischsterben mit verantwortlich sind".

Deutliche Kritik übte Vogel an den polnischen Behörden: "Es ist festzustellen, dass die vereinbarten Meldewege nicht eingehalten wurden und wir deswegen auch viele Informationen nicht haben, die wir hätten haben sollen."

Auch der Umweltverband WWF kritisierte Fehler im Informationsfluss zwischen den polnischen und deutschen Behörden. "Gewichtige Hinweise auf das Fischsterben gibt es auf polnischer Seite offenbar schon seit mehr als zehn Tagen", erklärte der Leiter des Ostsee-Büros des WWF, Finn Viehberg. "Hier scheint wertvolle Zeit verloren gegangen zu sein, in der sich beispielsweise auch der Nationalpark Unteres Odertal und die Anrainer des Oderhaffs auf auch dort möglicherweise auftretende Schadstoffe hätten einstellen können."

"Diese ökologische Katastrophe hätte kein solches Ausmaß, wenn deutsche und polnische Behörden intensiver zusammengearbeitet hätten", kritisierte auch die Geschäftsführerin des Umweltverbands BUND, Antje von Broock. Sie forderte eine umfassende Aufarbeitung.

Den Warnhinweisen nach sollen Menschen vorsorglich auf jeden Kontakt mit dem Wasser aus dem Fluss und damit verbundener Gewässer verzichten. Dieses sollte auch nicht zur Bewässerung oder zum Tränken von Vieh verwendet werden. Der Landkreis Uckermark sperrte eine Badestelle an der Oder bei Schwedt.

Fische aus der Oder sollten den behördlichen Mitteilungen zufolge zunächst nicht gegessen werden. Die Landkreise und die Stadt Frankfurt an der Oder riefen zudem dazu auf, Hunde von dem Wasser fernzuhalten.

(H.Schneide--BBZ)