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Nach tödlichen Schüssen auf einen 26-Jährigen im Dortmunder Stadtteil Wambel haben Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Der 55-Jährige kam in Untersuchungshaft, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilte. Ihm wird Mord vorgeworfen. Nach Ermittlerangaben wurde der Mann am Montag in Dortmund festgenommen, als er mit seinem Auto unterwegs war.
Im Kampf gegen das Organisierte Verbrechen will die Bundesregierung das Einziehen und Sicherstellen von Vermögenswerten erleichtern. Das geht aus einer Strategie zur "Neuausrichtung der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität sowie Finanz- und Rauschgiftkriminalität" hervor, die dem Nachrichtenportal Politico vorlag und die am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden sollte. Die Pläne wollen Finanzminister Lars Klingbeil, Justizministerin Stefanie Hubig (beide SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) im Anschluss präsentieren.
Bei einem schweren Arbeitsunfall in einer Betonfabrik in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern ist ein 56 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann aus bislang ungeklärter Ursache bei Arbeiten an einer Maschine eingeklemmt, wie die Polizei in Neubrandenburg am Mittwoch mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Dienstag gegen 19.00 Uhr.
US-Präsident Donald Trump hat sich in seiner Rede zur Lage der Nation überragende Erfolge bescheinigt. "Unsere Nation ist zurück – größer, besser, wohlhabender und stärker als je zuvor. Dies ist das goldene Zeitalter Amerikas", sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) in seiner Ansprache vor dem Kongress. "Wir haben eine Transformation erreicht, wie sie noch niemand zuvor gesehen hat, und eine Wende für alle Zeiten."
In den USA haben 15 Bundesstaaten eine Klage gegen den kürzlich eingeschränkten staatlichen Impfplan für Kinder angekündigt. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und die Gesundheitsbehörde CDC missachteten mit den neuen Empfehlungen "Jahrzehnte wissenschaftlicher Forschung" und machten "die Kinder in Amerika kränker", sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta am Dienstag über die Klage der von Demokraten regierten Bundesstaaten. Dazu zählen Colorado, Michigan, New Jersey und Wisconsin.
Nach dem Verschwinden ihrer Mutter bietet US-Starmoderatorin Savannah Guthrie eine Million Dollar für Hinweise auf das Schicksal der 84-Jährigen. Ihre Mutter sei eventuell schon tot, gestand Guthrie am Dienstag in einem auf Instagram veröffentlichtem Beitrag ein. "Wir wissen, dass sie verloren sein könnte. Vielleicht ist sie schon tot." Aber die Familie brauche so oder so Gewissheit.
In Frankreich sind erneut zwei Menschen durch eine Lawine getötet worden - damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer in diesem Winter auf nunmehr bereits 30. Wie die Rettungskräfte am Dienstag mitteilten, wurden am Vortag in Haute-Savoie in den Alpen die Leichen von zwei Frauen geborgen. Sie waren am Sonntag zu einer Skitour aufgebrochen.
Vier Monate nach dem spektakulären Raub im Pariser Louvre ist die Direktorin des weltberühmten Museums zurückgetreten. Laurence des Cars habe ihren Rücktritt eingereicht und Präsident Emmanuel Macron habe diesen akzeptiert, erklärte am Dienstag der Elysée-Palast in der französischen Hauptstadt. "Das größte Museum der Welt braucht nun Ruhe und neue, starke Impulse, um wichtige Sicherheits- und Modernisierungsprojekte durchzuführen", hieß es weiter.
Weil er während der Coronapandemie bei Verkäufen von FFP2-Masken Steuern in Millionenhöhe hinterzog, ist ein Geschäftsmann aus Bayern zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht München sprach Mann am Dienstag unter anderem der Steuerhinterziehung, des unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.
Im Fall einer getöteten 64-Jährigen und zweier verletzter Geschwister in Rheinland-Pfalz ist der Verdächtige in Untersuchungshaft. Ihm wird Totschlag vorgeworfen, wie die Polizei in Ludwigshafen am Dienstag mitteilte. Demnach wurde der 28-Jährige bei der Festnahme schwer verletzt und befand sich weiterhin in einem Krankenhaus. Bis zu seiner Verlegung in ein Gefängnis wird er dort von Polizisten bewacht.
Der marokkanische Fußball-Nationalspieler und PSG-Star Achraf Hakimi muss sich in Frankreich einem Vergewaltigungsprozess stellen. Es geht um einen Fall im Februar 2023, wie Hakimis Anwältin und die Staatsanwaltschaft in Nanterre der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mitteilten. Der Verteidiger des Top-Clubs Paris Saint-Germain (PSG) wies die Vorwürfe zurück und versicherte, er sehe dem Strafprozess "gelassen" entgegen.
Wegen einer tödlichen Verfolgungsjagd durch die bayerische Stadt Kaufbeuren im Allgäu ist ein 21-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Kempten sprach den Mann am Dienstag unter anderem des verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Einen Mordvorsatz erkannte die Kammer im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft nicht.
Das Amtsgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat einen Mann wegen Beleidigung der früheren Bundesminister Robert Habeck (Grüne) und Karl Lauterbach (SPD) zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der Mann darüber hinaus wegen der Billigung von Straftaten, wie ein Gerichtssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag sagte.
Anderthalb Jahre nach dem Mord an seiner Frau ist ein 36-Jähriger rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt. Wie das Landgericht Freiburg in Baden-Württemberg am Dienstag mitteilte, bestätigte der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe sein Urteil aus dem Juli. Der Mann hatte seine Frau im Juni 2024 in der Gemeinde Simonswald mit Schlägen gegen den Kopf zu Tode geprügelt.
In Sachsen-Anhalt ist der CDU-Landtagsabgeordnete Detlef Gürth erneut vom Vorwurf der Volksverhetzung freigesprochen worden. Das entschied das Amtsgericht Aschersleben nach Angaben eines Gerichtssprechers am Dienstag. Hintergrund des Verfahrens war eine Äußerung des früheren Landtagspräsidenten in sozialen Netzwerken, in der er unter anderem Afghanen als "Pack" bezeichnete. Gürth reagierte damit auf einen Messerangriff im Juni 2024 in Wolmirstedt.
Weil er seine Ehefrau ermordete und ihre Leiche in einer Garage einbetonierte, hat das Landgericht im rheinland-pfälzischen Koblenz einen 31-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. Die zuständige Kammer sah die Vorwürfe der Anklage als erwiesen an, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Demnach ermordete der Mann seine getrennt von ihm lebende Ehefrau im Juli in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Im Fall des ehemals führenden deutschen Raubkopienportals movie2k hat vor dem Landgericht Leipzig der Prozess gegen zwei frühere mutmaßliche Betreiber der Plattform begonnen. Zum Auftakt wurde am Dienstag die Anklage verlesen, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Über das Streamingportal waren bis zu seiner Abschaltung im Jahr 2013 Kopien von Kinofilmen und Fernsehserien illegal verbreitet und laut Anklage Millionenbeträge eingenommen worden.
Wegen eines mehr als 40 Jahre zurückliegenden Tötungsdelikts an einem Professor in Hilden in Nordrhein-Westfalen muss sich seit Dienstag ein 62 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten. In der am Dienstag verlesenen Anklage wird ihm Mord vorgeworfen. Er soll den Professor am 6. April 1984 abends mit 24 Messerstichen in dessen Wohnhaus erstochen haben.
Tropfendes Wasser aus der Decke eines Cafés hat in Nordrhein-Westfalen zu einer großen Cannabisplantage geführt. Die Plantage befand sich über dem Café in einem Mehrfamilienhaus, wie die Polizei in Gelsenkirchen am Dienstag mitteilte. Zwei Männer im Alter von 23 und 44 Jahren wurden festgenommen. Zuvor war der 28-jährige Cafébetreiber dem Wasseraustritt in dem ansonsten leerstehenden Wohnhaus nachgegangen.
Wegen einer tödlichen Messerattacke auf seine frühere Lebensgefährtin vor den Augen ihrer Kinder ist ein 34-Jähriger in Niedersachsen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Verden sprach den Mann nach Angaben eines Sprechers am Dienstag wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen schuldig.
Der marokkanische Fußball-Nationalspieler und PSG-Star Achraf Hakimi muss in Frankreich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor Gericht. Es geht um einen Fall im Februar 2023, wie Hakimis Anwältin und die Staatsanwaltschaft in Nanterre der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mitteilten. Der Verteidiger des Top-Clubs Paris Saint-Germain (PSG) wies die Vorwürfe zurück.
Ausländische Staaten können von deutschen Medien nicht verlangen, bestimmte Artikel nicht zu schreiben oder zu veröffentlichen. Klagen Marokkos gegen deutsche Zeitungen scheiterten am Dienstag vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Marokko sah durch die Texte seine Staatsehre verletzt. Ein Staat habe aber "weder eine persönliche Ehre, noch ist er Träger des allgemeinen Persönlichkeitsrechts", sagte der Vorsitzende Richter Stephan Seiters. (Az. VI ZR 415/23 und VI ZR 416/23)
Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ist zum neuen Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz gewählt worden. Das gab deren bisheriger Vorsitzender, der Limburger Bischofs Georg Bätzing, nach der Abstimmung bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz am Dienstag im bayerischen Würzburg bekannt. Bätzing war nicht erneut angetreten, im Rennen um seine Nachfolge waren mehrere Kandidaten.
Bei bundesweiten Kontrollen zur Einhaltung des Mindestlohns hat der Zoll zahlreiche Verstöße entdeckt. Noch vor Ort wurden 170 Strafverfahren und knapp 330 Bußgeldverfahren eingeleitet, wie die Generalzolldirektion in Bonn am Dienstag mitteilte. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit hatte demnach in der vergangenen Woche knapp 2700 Beschäftigte und mehr als 400 Arbeitgeber in ganz Deutschland überprüft.
Die belgischen Behörden haben kinderpornografische Bilder in der Zelle des verurteilten Kindermörders Marc Dutroux gefunden. Die Staatsanwaltschaft der Region Wallonisch-Brabant nahm Ermittlungen auf, wie die Behörden am Montagabend der Presseagentur Belga bestätigten. Dutroux sitzt seit fast 30 Jahren wegen der Vergewaltigung von sechs Mädchen und jungen Frauen und des Mordes an vier von ihnen in Isolationshaft.
Ermittlern in Rheinland-Pfalz ist möglicherweise ein Durchbruch in einem sogenannten Coldcase um eine ermordete und sexuell missbrauchte Touristin gelungen. Mehr als 30 Jahre nach der Tat wurde ein Verdächtiger festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mitteilte. Demnach handelt es sich um einen heute 81-Jährigen aus dem Raum Koblenz.
In einem Prozess um einen tödlichen Sturz eines Manns in den Berliner Teltowkanal ist der Angeklagte vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden. Der Sturz sei dem 59-Jährigen nicht zuzurechnen, sagte der Vorsitzende Richter Thomas Groß in seiner Urteilsbegründung am Dienstag am Landgericht Berlin. Er sei stattdessen wegen Raubes zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren zu verurteilen.
Im Streit über Tempo 30 an der Landshuter Allee in München hat der bayerische Verwaltungsgerichtshof zwei Anwohnern Recht gegeben. Die Stadt muss die Tempo-30-Schilder vorläufig wieder aufstellen, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte bereits das Verwaltungsgericht so entschieden, die Stadt wollte das aber nicht umsetzen.
Nach der vom mächtigsten Drogenkartell Mexikos losgetretenen Gewaltwelle infolge der Tötung des berüchtigten Drogenbosses Nemesio "El Mencho" Oseguera Cervantes hat die mexikanische Regierung insgesamt 10.000 Soldaten entsandt. Bei dem Einsatz gegen "El Mencho" und den darauffolgenden Ausschreitungen wurden mindestens 27 Angehörige der mexikanischen Sicherheitskräfte und 46 mutmaßliche Bandenmitglieder getötet, wie die mexikanischen Behörden am Montag (Ortszeit) mitteilten. In 20 der 32 Bundesstaaten kam es zu Ausschreitungen, massiv betroffen war auch die Millionenstadt Guadalajara, Austragungsort der Fußball-WM.
Der zusätzliche weltweite US-Einfuhrzoll in Höhe von zehn Prozent ist in Kraft getreten. Die US-Zollbehörde erklärte, sie erhebe den neuen Zollsatz von Dienstag an. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, den Satz auf 15 Prozent anzuheben, bislang jedoch kein entsprechendes Dekret unterzeichnet.
Die katholische Deutsche Bischofskonferenz wählt am Dienstag (09.00 Uhr) den Nachfolger ihres bisherigen Vorsitzenden Georg Bätzing. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung in Würzburg stimmen die insgesamt 56 Diözesanbischöfe und Weihbischöfe anonym über das höchste repräsentative Amt der katholischen Kirche in Deutschland ab. Der Limburger Bischof Bätzing verzichtet auf eine neue Kandidatur.
Ab Dienstag wollen die USA einen zusätzlichen weltweiten Einfuhrzoll von 15 Prozent erheben. Er soll die bisherigen Sonderzölle für zahlreiche Handelspartner ersetzen, die der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am Freitag für unrechtmäßig erklärt hatte. Für die EU galt bisher bereits ein Zollsatz von 15 Prozent auf die meisten Produkte.