Berliner Boersenzeitung - Epstein-Skandal: Ex-US-Präsident Bill Clinton bestreitet Fehler

EUR -
AED 4.339975
AFN 73.863966
ALL 96.283541
AMD 444.224065
ANG 2.115011
AOA 1083.663344
ARS 1650.90238
AUD 1.663263
AWG 2.121238
AZN 2.013663
BAM 1.955466
BBD 2.376294
BDT 144.175355
BGN 1.947102
BHD 0.441325
BIF 3500.501627
BMD 1.181748
BND 1.493545
BOB 8.152606
BRL 6.063672
BSD 1.179798
BTN 107.352649
BWP 15.528346
BYN 3.415416
BYR 23162.260663
BZD 2.372894
CAD 1.612437
CDF 2611.663492
CHF 0.909253
CLF 0.026147
CLP 1032.446419
CNY 8.104605
CNH 8.108115
COP 4442.040681
CRC 556.704837
CUC 1.181748
CUP 31.316322
CVE 110.246155
CZK 24.248528
DJF 210.094087
DKK 7.473734
DOP 71.217826
DZD 152.087002
EGP 56.124406
ERN 17.72622
ETB 183.000318
FJD 2.591042
FKP 0.878273
GBP 0.876473
GEL 3.167546
GGP 0.878273
GHS 12.57685
GIP 0.878273
GMD 85.68128
GNF 10347.231253
GTQ 9.049453
GYD 246.837806
HKD 9.244992
HNL 31.221663
HRK 7.534712
HTG 154.653564
HUF 376.907163
IDR 19856.261565
ILS 3.705684
IMP 0.878273
INR 107.63343
IQD 1545.535807
IRR 1553189.113856
ISK 143.547385
JEP 0.878273
JMD 183.948556
JOD 0.837906
JPY 184.429547
KES 152.133994
KGS 103.344316
KHR 4730.191425
KMF 492.789327
KPW 1063.592838
KRW 1701.717523
KWD 0.362254
KYD 0.983232
KZT 587.639549
LAK 25252.683328
LBP 105653.139743
LKR 364.857632
LRD 216.492993
LSL 18.774291
LTL 3.489395
LVL 0.714828
LYD 7.451726
MAD 10.804453
MDL 20.192548
MGA 5004.144596
MKD 61.634464
MMK 2481.695177
MNT 4218.201281
MOP 9.508375
MRU 47.088951
MUR 54.798102
MVR 18.258453
MWK 2045.950267
MXN 20.367668
MYR 4.598541
MZN 75.519651
NAD 18.774291
NGN 1610.061181
NIO 43.422577
NOK 11.237483
NPR 171.764639
NZD 1.970566
OMR 0.450053
PAB 1.179798
PEN 3.958523
PGK 5.14912
PHP 68.234725
PKR 329.760631
PLN 4.2241
PYG 7599.700914
QAR 4.288667
RON 5.099288
RSD 117.359939
RUB 91.093029
RWF 1723.705351
SAR 4.4311
SBD 9.507378
SCR 16.224227
SDG 710.825762
SEK 10.672253
SGD 1.494443
SHP 0.886617
SLE 29.012352
SLL 24780.663772
SOS 673.084943
SRD 44.577943
STD 24459.797516
STN 24.495813
SVC 10.323235
SYP 130.632649
SZL 18.770791
THB 36.823703
TJS 11.225981
TMT 4.136118
TND 3.419715
TOP 2.845366
TRY 51.902806
TTD 8.008631
TWD 37.095504
TZS 3002.686723
UAH 50.868105
UGX 4253.272949
USD 1.181748
UYU 45.322253
UZS 14334.549664
VES 492.595347
VND 30778.626478
VUV 140.511941
WST 3.209596
XAF 655.84489
XAG 0.012594
XAU 0.000224
XCD 3.193733
XCG 2.126337
XDR 0.815661
XOF 655.84489
XPF 119.331742
YER 281.906413
ZAR 18.823497
ZMK 10637.154271
ZMW 22.293189
ZWL 380.522372
  • TecDAX

    33.4000

    3787.92

    +0.88%

  • SDAX

    115.0200

    18194.96

    +0.63%

  • DAX

    -4.7600

    25284.26

    -0.02%

  • Goldpreis

    53.7000

    5247.9

    +1.02%

  • EUR/USD

    0.0014

    1.1818

    +0.12%

  • MDAX

    107.7200

    31560.34

    +0.34%

  • Euro STOXX 50

    -23.1500

    6138.41

    -0.38%

Epstein-Skandal: Ex-US-Präsident Bill Clinton bestreitet Fehler

Epstein-Skandal: Ex-US-Präsident Bill Clinton bestreitet Fehler

Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat erneut jede Verwicklung in den Skandal um den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bestritten. "Ich habe nichts gesehen, und ich habe nichts falsch gemacht", sagte Clinton am Freitag bei einer Anhörung durch Kongressabgeordnete. Am Vortag hatte bereits seine Frau Hillary Clinton ausgesagt, sie habe nichts von Epsteins Verbrechen gewusst und diesen nie getroffen.

Textgröße:

Bill Clinton betonte bei der Befragung nahe seinem Haus in Chappaqua im Bundesstaat New York, seine kurze Bekanntschaft mit Epstein sei schon Jahre vor Bekanntwerden von dessen Verbrechen zu Ende gegangen. Er wolle zur Wahrheitsfindung beitragen, denn niemand stehe über dem Gesetz - "vor allem Präsidenten" nicht, sagte Clinton laut seiner im Onlinedienst X veröffentlichten Erklärung.

Dies wurde als Seitenhieb auf Präsident Donald Trump verstanden, der wie Clinton zahlreiche Male in den zuletzt veröffentlichten Epstein-Akten auftaucht. Hillary Clinton hatte deshalb die Abgeordneten aufgerufen, auch Trump vorzuladen - was die Republikaner im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses jedoch ablehnen.

Der Ausschuss wollte mit der Befragung des früheren Präsidenten Clinton dessen Rolle in dem Skandal beleuchten. Viele Fotos aus den Epstein-Akten zeigen den Politiker von der Demokratischen Partei. Auf einem Bild liegt er in einem Whirlpool, auf einem anderen schwimmt er neben einer dunkelhaarigen Frau, womöglich Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell.

Der frühere Präsident gibt an, zu Beginn der 2000er Jahre mehrmals in Epsteins Privatflugzeug mitgereist zu sein. Dies sei jedoch im Zusammenhang mit der Arbeit für seine humanitäre Stiftung geschehen, betonte er. Der Ausschussvorsitzende James Comer sagte dagegen, Epstein habe unter Clinton 17-mal das Weiße Haus besucht. Bill Clinton sei zudem "mindestens 27-mal" mit dem Privatjet des Finanzberaters geflogen.

Clinton beteuerte bei seiner Befragung am Freitag, er hätte sich anders verhalten, wenn er von Epsteins Verbrechen gewusst hätte. Er begründete dies mit seiner eigenen Lebensgeschichte und seinem gewalttätigen und alkoholabhängigen Stiefvater: "Als jemand, der in einem Haushalt mit häuslicher Gewalt aufgewachsen ist, hätte ich nicht nur niemals sein (Epsteins) Flugzeug bestiegen, wenn ich auch nur die leiseste Ahnung davon gehabt hätte, was er tat - ich hätte ihn selbst angezeigt und den Ruf nach Rechenschaft für seine Verbrechen angeführt, nicht nach faulen Deals."

Clinton hatte während seiner Präsidentschaft wiederholt mit Affären zu kämpfen. Am bekanntesten ist seine sexuelle Beziehung zu der Praktikantin Monica Lewinsky, die Clinton nach massivem Druck Ende der 90er Jahre einräumte.

Es ist höchst ungewöhnlich, dass ein früherer Präsident durch einen Kongressausschuss zu einer Befragung geladen wird. Die Clintons hatten sich zunächst gegen die Vorladung gewehrt und gaben erst nach, als die Republikaner mit einem Verfahren wegen Missachtung des Kongresses drohten. Die oppositionellen Demokraten sehen in der Vorladung der Clintons ein politisches Manöver, um von Trumps Verstrickung in den Epstein-Skandal abzulenken.

Epstein stand unter Verdacht, mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen sexuell missbraucht und teils an Prominente vermittelt zu haben. Er wurde 2008 erstmals verurteilt, weil er eine Minderjährige zur Prostitution angestiftet hatte. Nach einem umstrittenen Deal mit der Staatsanwaltschaft musste er damals aber nur 13 Monate im Gefängnis absitzen.

Einen Monat, nachdem Epstein 2019 unter anderem wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen erneut festgenommen worden war, wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben.

(P.Werner--BBZ)