Berliner Boersenzeitung - Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

EUR -
AED 4.186334
AFN 72.373386
ALL 91.819032
AMD 414.329313
ANG 2.040604
AOA 1046.308965
ARS 1736.438573
AUD 1.622565
AWG 2.052441
AZN 1.935038
BAM 1.954094
BBD 2.293688
BDT 140.13319
BGN 1.918735
BHD 0.429293
BIF 3430.040844
BMD 1.13977
BND 1.454987
BOB 13.956366
BRL 5.933183
BSD 1.138751
BTN 109.052098
BWP 15.506326
BYN 3.440732
BYR 22339.490623
BZD 2.290391
CAD 1.611464
CDF 2632.86865
CHF 0.944412
CLF 0.027869
CLP 1100.584154
CNY 7.649395
CNH 7.664498
COP 3771.430311
CRC 517.768407
CUC 1.13977
CUP 27.33014
CVE 110.173164
CZK 24.374949
DJF 202.790961
DKK 7.475814
DOP 67.723548
DZD 152.4335
EGP 59.007482
ERN 17.096549
ETB 184.742006
FJD 2.561348
FKP 0.862524
GBP 0.86109
GEL 2.980539
GGP 0.862524
GHS 13.226974
GIP 0.862524
GMD 83.771254
GNF 10015.651322
GTQ 8.696751
GYD 238.271386
HKD 8.940413
HNL 30.565522
HRK 7.532852
HTG 149.035769
HUF 365.880943
IDR 20451.347758
ILS 3.474087
IMP 0.862524
INR 109.244041
IQD 1491.856443
IRR 1566699.250831
ISK 137.194093
JEP 0.862524
JMD 180.16271
JOD 0.80806
JPY 179.359321
KES 147.634133
KGS 99.670824
KHR 4631.139653
KMF 493.520612
KPW 1025.793299
KRW 1547.043722
KWD 0.351778
KYD 0.948963
KZT 504.43199
LAK 25543.707706
LBP 101979.593567
LKR 375.995038
LRD 195.876724
LSL 18.579912
LTL 3.365444
LVL 0.689436
LYD 7.280644
MAD 10.928191
MDL 20.213176
MGA 5027.809004
MKD 61.521701
MMK 2392.945475
MNT 4101.841018
MOP 9.200287
MRU 45.812406
MUR 54.173732
MVR 17.610039
MWK 1974.654001
MXN 20.209238
MYR 4.643648
MZN 72.842889
NAD 18.579912
NGN 1511.072482
NIO 41.905069
NOK 10.826384
NPR 174.483557
NZD 2.014139
OMR 0.438243
PAB 1.138751
PEN 3.865977
PGK 5.073771
PHP 71.188322
PKR 315.551978
PLN 4.378101
PYG 6712.404787
QAR 4.15104
RON 5.274175
RSD 117.47723
RUB 95.91289
RWF 1683.015885
SAR 4.273917
SBD 9.118743
SCR 15.721688
SDG 685.570211
SEK 11.304968
SGD 1.456283
SHP 0.860528
SLE 28.095283
SLL 23900.396288
SOS 650.857469
SRD 42.932281
STD 23590.93636
STN 24.479595
SVC 9.964694
SYP 14819.288917
SZL 18.575516
THB 38.08598
TJS 10.505443
TMT 4.000592
TND 3.371157
TOP 2.744292
TRY 55.806899
TTD 7.745544
TWD 36.20588
TZS 3014.689163
UAH 50.994393
UGX 4460.282073
USD 1.13977
UYU 45.620571
UZS 13477.351914
VES 971.575734
VND 29606.663696
VUV 135.070044
WST 3.152014
XAF 655.957
XAG 0.017731
XAU 0.000266374203
XCD 3.080285
XCG 2.052155
XDR 0.805876
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.726859
ZAR 18.618062
ZMK 10259.293596
ZMW 22.214483
ZWL 367.005452
SSP 6511.040469
MXV 2.290148
  • Goldpreis

    21.3000

    4319.3

    +0.49%

  • Euro STOXX 50

    30.3200

    6302.82

    +0.48%

  • DAX

    142.1100

    25408.64

    +0.56%

  • TecDAX

    17.8500

    3975.48

    +0.45%

  • SDAX

    58.7900

    18124.5

    +0.32%

  • MDAX

    248.7500

    31031.35

    +0.8%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1395

    +0.13%

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet
Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet / Foto: VALERIE MACON - AFP

Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet

Latino-Rapstar Bad Bunny ist bei der Grammy-Verleihung eine Sensation gelungen: Mit seinem Album "Debí tirar más fotos" wurde erstmals ein spanischsprachiges Album mit dem wichtigsten US-Musikpreis für das Album des Jahres ausgezeichnet. Weitere Preise gingen bei der Gala am Sonntagabend an US-Rapper Kendrick Lamar und Popstar Billie Eilish. Bad Bunny und viele andere Stars nutzten ihre Auftritte für Proteste gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE und die Regierung von Präsident Donald Trump.

Textgröße:

Der aus Puerto Rico stammende Bad Bunny thematisiert auf "Debí tirar más fotos" (auf Deutsch: "Ich hätte mehr Fotos machen sollen") zu traditionellen Rhythmen aus seiner Heimat die Kolonisierung der Karibikinsel, die seit mehr als hundert Jahren zu den USA gehört. Der Rapper hielt seine Dankesrede größtenteils auf Spanisch und widmete seinen Preis allen Menschen, "die ihr Land verlassen mussten, um ihren Träumen zu folgen".

Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell wurden für das Lied "Wildflower" mit dem Grammy für den Song des Jahres geehrt. Kendrick Lamar und die R&B-Sängerin SZA erhielten für ihren Song "Luther" den Preis für die Aufnahme des Jahres. Lamar erhielt insgesamt fünf Grammys, unter anderem den Preis für das beste Rap-Album für "GNX".

Der Dalai Lama erhielt einen Grammy für ein Hörbuch. Eine seltene Ehre wurde auch dem US-Filmemacher Steven Spielberg zuteil: Der 79-Jährige erhielt für den Dokumentarfilm "Music by John Williams" den Grammy für den besten Musikfilm - und gehört damit nun zu einer exklusiven Gruppe von nur 22 Künstlerinnen und Künstlern, die sowohl mit dem Grammy, dem Filmpreis Oscar, dem Fernsehpreis Emmy und dem Musical-Preis Tony ausgezeichnet wurden.

Die Gala in Los Angeles war geprägt vom Protest gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE. In seiner Dankesrede für den Preis für das beste Música-Urbana-Album sagte Bad Bunny: "Bevor ich Gott danke, werde ich 'ICE out' ('ICE raus') sagen." Der Rapper, der vom Publikum tosenden Beifall bekam, fügte hinzu: "Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Fremden: Wir sind Menschen und wir sind Amerikaner."

Mehrere Prominente, darunter die kanadische Musikerin Joni Mitchell, trugen bei der Grammy-Verleihung außerdem Anstecker mit den Worten "ICE OUT", um ihre Kritik an den Razzien kundzutun.

Zuletzt hatte es vor allem in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota massive Proteste gegen die Razzien gegeben, bei denen Einsatzkräfte von ICE und der Grenzschutzbehörde CBP teilweise mit brutaler Gewalt vorgehen. Am Rande der Proteste wurden zwei US-Bürger getötet, der Krankenpfleger Alex Pretti und die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good.

Moderiert wurde die Grammy-Verleihung von Comedian Trevor Noah, der unter anderem mit einer Imitation von US-Präsident Trump für Gelächter sorgte. Nach der Auszeichnung von Billie Eilish für den Song des Jahres sagte Noah: "Wow. Das ist ein Grammy, den jeder Künstler haben will – fast so sehr wie Trump Grönland". Mit Blick auf den Konflikt um die Arktis-Insel fügte Noah hinzu: Seit dem Tod von Sexualstraftäter Jeffrey Epstein brauche Trump "eine neue Insel, um mit Bill Clinton abzuhängen."

Trump reagierte erbost. Auf seiner Onlineplattform Truth Social schrieb er, die Grammy-Verleihung sei die "schlimmste" und "praktisch nicht anschaubar" gewesen. Den Südafrikaner Noah beschimpfte Trump als "totalen Verlierer" und "Trottel", der "arm" und "jämmerlich" sei und kein Talent habe. Er drohte dem Moderator zudem mit einer Klage, weil er nie auf Epsteins Privatinsel und noch nicht einmal "in der Nähe" gewesen sei.

Musikalisch eröffnet wurde die Gala von einem gemeinsamen Auftritt der K-Pop-Sängerin Rose mit dem US-Sänger Bruno Mars. Außerdem traten Stars wie Lady Gaga, Justin Bieber und Sabrina Carpenter auf.

(Y.Yildiz--BBZ)