Berliner Boersenzeitung - Nach Entsendung weiterer US-Schiffe: Spannungen mit Venezuela verschärfen sich

EUR -
AED 4.325365
AFN 75.377155
ALL 95.458879
AMD 439.132713
ANG 2.108077
AOA 1081.195546
ARS 1621.51227
AUD 1.642353
AWG 2.119991
AZN 2.006292
BAM 1.955016
BBD 2.369679
BDT 144.372099
BGN 1.964645
BHD 0.444441
BIF 3504.405275
BMD 1.177773
BND 1.495437
BOB 8.159727
BRL 5.834214
BSD 1.176593
BTN 109.655678
BWP 15.774205
BYN 3.337262
BYR 23084.343892
BZD 2.366281
CAD 1.607324
CDF 2721.833007
CHF 0.917479
CLF 0.026386
CLP 1038.465521
CNY 8.02976
CNH 8.026132
COP 4216.496745
CRC 536.073626
CUC 1.177773
CUP 31.210975
CVE 110.220795
CZK 24.285848
DJF 209.519745
DKK 7.473132
DOP 70.790107
DZD 155.713519
EGP 61.253245
ERN 17.66659
ETB 183.032155
FJD 2.584626
FKP 0.871126
GBP 0.871193
GEL 3.162343
GGP 0.871126
GHS 13.001786
GIP 0.871126
GMD 85.977344
GNF 10322.597128
GTQ 9.002498
GYD 246.161276
HKD 9.222254
HNL 31.261533
HRK 7.533506
HTG 154.066438
HUF 361.919516
IDR 20182.194311
ILS 3.520393
IMP 0.871126
INR 109.682374
IQD 1541.336034
IRR 1558193.213017
ISK 143.193181
JEP 0.871126
JMD 186.379713
JOD 0.835048
JPY 187.198131
KES 151.897005
KGS 102.995915
KHR 4711.810256
KMF 492.309271
KPW 1059.993833
KRW 1732.797643
KWD 0.363119
KYD 0.980478
KZT 548.773603
LAK 25958.817647
LBP 105360.513555
LKR 372.319615
LRD 217.004506
LSL 19.2667
LTL 3.477656
LVL 0.712423
LYD 7.456788
MAD 10.866642
MDL 20.154318
MGA 4867.90304
MKD 61.626505
MMK 2473.039
MNT 4209.56608
MOP 9.489712
MRU 46.956171
MUR 54.660496
MVR 18.196803
MWK 2040.121171
MXN 20.393484
MYR 4.658041
MZN 75.324434
NAD 19.2667
NGN 1584.65745
NIO 43.301531
NOK 10.984355
NPR 175.306483
NZD 1.994152
OMR 0.452853
PAB 1.176628
PEN 4.03968
PGK 5.172838
PHP 70.557999
PKR 328.053184
PLN 4.232461
PYG 7501.768442
QAR 4.289413
RON 5.098812
RSD 117.387436
RUB 88.272975
RWF 1723.657495
SAR 4.41776
SBD 9.467779
SCR 17.679554
SDG 707.841396
SEK 10.759866
SGD 1.496978
SHP 0.879326
SLE 29.031805
SLL 24697.299017
SOS 672.410344
SRD 44.106368
STD 24377.515891
STN 24.489762
SVC 10.294565
SYP 130.198745
SZL 19.261703
THB 37.786493
TJS 11.151133
TMT 4.128093
TND 3.40082
TOP 2.835794
TRY 52.86809
TTD 7.98456
TWD 37.060993
TZS 3065.653873
UAH 51.968813
UGX 4359.251697
USD 1.177773
UYU 46.807989
UZS 14233.868436
VES 566.074174
VND 31004.864947
VUV 137.725531
WST 3.197873
XAF 655.674553
XAG 0.01489
XAU 0.000245
XCD 3.18299
XCG 2.120487
XDR 0.815449
XOF 655.674553
XPF 119.331742
YER 281.075388
ZAR 19.288796
ZMK 10601.358549
ZMW 22.266408
ZWL 379.242312
  • Goldpreis

    -18.8000

    4810

    -0.39%

  • EUR/USD

    -0.0008

    1.178

    -0.07%

  • Euro STOXX 50

    -75.0800

    5982.63

    -1.25%

  • DAX

    -284.4400

    24417.8

    -1.16%

  • TecDAX

    -54.1600

    3711.36

    -1.46%

  • SDAX

    -190.6700

    18078.12

    -1.05%

  • MDAX

    -446.7800

    31505.32

    -1.42%

Nach Entsendung weiterer US-Schiffe: Spannungen mit Venezuela verschärfen sich
Nach Entsendung weiterer US-Schiffe: Spannungen mit Venezuela verschärfen sich / Foto: Pedro MATTEY - AFP/Archiv

Nach Entsendung weiterer US-Schiffe: Spannungen mit Venezuela verschärfen sich

Nach der Entsendung weiterer US-Kriegsschiffe in die Karibik haben sich die Spannungen mit Venezuela weiter verschärft. Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino López erklärte am Samstag, die Armee habe eine Übung zur Küstenverteidigung abgehalten, um das Land unter anderem vor "groß angelegten militärischen Bedrohungen" zu schützen. Nach dem US-Flugzeugträger "Gerald R. Ford" fuhr am Sonntag unterdessen auch der Zerstörer "USS Gravely" in Richtung des unmittelbar vor Venezuela gelegenen Karabikstaats Trinidad und Tobago.

Textgröße:

Im venezolanischen Staatsfernsehen wurden am Wochenende Aufnahmen von in neun an der Karibikküste gelegenen Bundesstaaten stationierten Einheiten gezeigt. Ein Kämpfer von Maduros Bürgermiliz trug ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Igla-S. Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro hatte angesichts des Konflikts mit den USA deren Einsatz ins Spiel gebracht.

Verteidigungsminister López warnte seinerseits vor dem US-Auslandsgeheimdienst CIA. "Die CIA ist nicht nur in Venezuela, sondern überall auf der Welt präsent", sagte Padrino am Freitag. "Sie mögen unzählige CIA-nahe Einheiten in verdeckten Operationen aus allen Teilen des Landes einsetzen, aber jeder Versuch wird scheitern."

Die USA haben seit August insgesamt acht Kriegsschiffe, zehn F-35-Kampfjets und ein Atom-U-Boot in die Karibik entsandt. Dem Verteidigungsministerium in Washington zufolge sind die Schiffe Teil eines seit Wochen laufenden groß angelegten Einsatzes gegen Drogenschmuggel. In dessen Verlauf hat das US-Militär bislang zehn Schiffe beschossen und dabei mindestens 43 Menschen getötet.

US-Präsident Donald Trump wirft dem venezolanischen Staatschef Maduro vor, Drogenbanden zu kontrollieren. Die venezolanische Führung weist dies zurück und wirft den USA vor, die linksnationalistische Regierung in Caracas stürzen zu wollen.

Am Freitag hatte das Pentagon die Entsendung des Flugzeugträgers "USS Ford" sowie mehrerer Begleitschiffe in die Karibik bekanntgegeben. Ziel sei es, die "bestehenden Fähigkeiten zur Bekämpfung des Drogenhandels" und zur Zerschlagung internationaler krimineller Organisationen zu erweitern.

Kolumbien hatte den USA kürzlich vorgeworfen, bei einem seiner Angriffe auf mutmaßliche Drogenboote einen unschuldigen Fischer getötet zu haben. Auch Völkerrechtler zweifeln die Rechtmäßigkeit des US-Vorgehens an. Washington hat bislang keine Beweise dafür vorgelegt, dass es sich bei Zielen der Angriffe tatsächlich um Boote von Drogenschmugglern handelt.

Venezuelas Machthaber Maduro warf der Trump-Regierung vor, einen "neuen ewigen Krieg" anzuzetteln. "Sie haben versprochen, sich nie wieder in einen Krieg zu verwickeln, und jetzt fabrizieren sie einen Krieg, den wir verhindern werden", sagte Maduro am Freitag gegenüber Staatsmedien.

Angesichts der Entsendung von US-Kriegsschiffen in die Karibik warnte auch Brasilien vor negativen Auswirkungen auf ganz Südamerika. Eine "Intervention von außen" könne nicht akzeptiert werden, da dies "immense Ressentiments auslösen würde", die "ganz Südamerika in Aufruhr versetzen" könnten, erklärte der hochrangige brasilianische Regierungsberater Celso Amorim gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Am Samstag kündigten abtrünnige Kämpfer der kolumbianischen Farc-Miliz an, sich im Falle eines Angriffs auf die kolumbianische Souveränität an der Verteidigung Venezuelas zu beteiligen. "Wir waren schon immer entschiedene Gegner des amerikanischen Imperiums", erklärte die Guerrilla-Organisation EMC.

(T.Burkhard--BBZ)