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Erst das Finale buchen - und dann gegen das Kindheitsidol treffen? Mittelfeldspieler Johan Manzambi hat in dieser Saison mit dem SC Freiburg noch einiges vor. Im DFB-Pokal hofft der Schweizer auf ein Final-Duell mit Rekordsieger Bayern München. Der Grund dafür steht zwischen den Pfosten. "Als ich ein Kind war, war Manuel Neuer mein Vorbild", sagte Manzambi im Gespräch mit Sky.
"Ich habe schon zwei Tore gegen ihn gemacht. Ich hoffe, wenn sie und wir im DFB-Pokalfinale sind, dass ich noch ein Tor schießen kann", fügte der 20-Jährige an. Sollte es klappen mit dem Wiedersehen, wolle sich Manzambi aber nicht von der Erscheinung im Kasten beirren lassen. "Es ist sehr schön, gegen jemanden zu treffen, der als Kind ein Vorbild war. Aber im Spiel merke ich davon nichts, da ist das normal. Wenn ich ein Tor mache, schaue ich nicht, wer im Tor steht", sagte er.
Damit Manzambi wie beim kürzlichen Duell in Freiburg (2:3) überhaupt gegen Ikone Neuer treffen kann, muss der Sportclub im Halbfinale am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) zuerst den aktuellen Pokalsieger VfB Stuttgart aus dem Weg räumen. "Das ist ein großes Derby in Baden-Württemberg. Gegen Stuttgart wollen wir immer gewinnen", sagte der Nationalspieler der Schweiz. "Wir geben immer alles und sind bereit dafür."
Bei einem Sieg geht es am 23. Mai in Berlin entweder gegen den frisch gebackenen deutschen Meister München oder Bayer Leverkusen. Die beiden treffen im ersten Halbfinale am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) in Leverkusen aufeinander.
(A.Berg--BBZ)