Berliner Boersenzeitung - Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an

EUR -
AED 4.202655
AFN 73.228684
ALL 94.110142
AMD 420.460074
ANG 2.048586
AOA 1049.740535
ARS 1700.002834
AUD 1.64514
AWG 2.059567
AZN 1.945589
BAM 1.960072
BBD 2.304994
BDT 141.056217
BGN 1.934712
BHD 0.431308
BIF 3409.727733
BMD 1.144204
BND 1.480508
BOB 7.937335
BRL 5.886128
BSD 1.14448
BTN 109.112872
BWP 15.460509
BYN 3.314982
BYR 22426.397171
BZD 2.301707
CAD 1.625399
CDF 2580.180199
CHF 0.921559
CLF 0.026975
CLP 1061.672665
CNY 7.776468
CNH 7.777023
COP 3838.186339
CRC 521.434253
CUC 1.144204
CUP 30.321404
CVE 110.861642
CZK 24.161929
DJF 203.347876
DKK 7.474747
DOP 67.336058
DZD 152.329007
EGP 55.893561
ERN 17.163059
ETB 182.185863
FJD 2.559812
FKP 0.856953
GBP 0.854585
GEL 3.014935
GGP 0.856953
GHS 13.038162
GIP 0.856953
GMD 84.098215
GNF 10043.247427
GTQ 8.732997
GYD 239.402855
HKD 8.97402
HNL 30.6325
HRK 7.535495
HTG 149.554011
HUF 353.845599
IDR 20397.60917
ILS 3.429747
IMP 0.856953
INR 109.437154
IQD 1499.47926
IRR 1574081.356878
ISK 143.998384
JEP 0.856953
JMD 181.004522
JOD 0.811229
JPY 185.442292
KES 147.911457
KGS 100.060319
KHR 4585.396548
KMF 493.724322
KPW 1029.783944
KRW 1748.870238
KWD 0.35484
KYD 0.953829
KZT 540.964372
LAK 25264.023063
LBP 102463.462554
LKR 383.332171
LRD 208.024533
LSL 18.547208
LTL 3.378536
LVL 0.692117
LYD 7.323137
MAD 10.709783
MDL 20.178039
MGA 4914.355461
MKD 61.647098
MMK 2402.547539
MNT 4098.959113
MOP 9.246539
MRU 45.813895
MUR 53.85784
MVR 17.678183
MWK 1986.338332
MXN 19.892905
MYR 4.673611
MZN 73.112841
NAD 18.547442
NGN 1566.369115
NIO 41.923626
NOK 11.197409
NPR 174.583289
NZD 2.006672
OMR 0.439945
PAB 1.14449
PEN 3.89888
PGK 5.013959
PHP 70.251262
PKR 318.488892
PLN 4.288877
PYG 6942.131254
QAR 4.171192
RON 5.230726
RSD 117.36331
RUB 88.105453
RWF 1677.402972
SAR 4.300447
SBD 9.265107
SCR 15.863254
SDG 687.091852
SEK 11.018227
SGD 1.478883
SHP 0.854264
SLE 27.889949
SLL 23993.388656
SOS 653.911898
SRD 43.128471
STD 23682.711363
STN 24.886436
SVC 10.013695
SYP 126.471261
SZL 18.533394
THB 38.067651
TJS 10.58632
TMT 4.004714
TND 3.373685
TOP 2.754969
TRY 53.573232
TTD 7.749858
TWD 36.706272
TZS 3003.538748
UAH 51.032062
UGX 4181.058334
USD 1.144204
UYU 46.040351
UZS 13704.705663
VES 762.287182
VND 30092.563551
VUV 136.15338
WST 3.173091
XAF 657.392743
XAG 0.018436
XAU 0.000275
XCD 3.092268
XCG 2.062578
XDR 0.81607
XOF 655.629201
XPF 119.331742
YER 271.262157
ZAR 18.538966
ZMK 10299.20461
ZMW 21.086869
ZWL 368.433201
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1447

    0%

  • TecDAX

    12.9100

    3912.53

    +0.33%

  • DAX

    38.5800

    25817.89

    +0.15%

  • Goldpreis

    6.7000

    4174.2

    +0.16%

  • MDAX

    296.8700

    33291.24

    +0.89%

  • Euro STOXX 50

    -14.6700

    6398.01

    -0.23%

  • SDAX

    -0.3500

    18539.47

    -0%

Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an
Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an / Foto: ATTA KENARE - AFP

Trump lobt Gespräche mit dem Iran und kündigt weitere Verhandlungsrunde an

Nach den Gesprächen über das iranische Atomprogramm im Oman haben sich die USA und der Iran positiv über den bisherigen Verhandlungslauf geäußert und eine baldige Fortsetzung angekündigt. US-Präsident Donald Trump nannte die am Freitag unter Vermittlung des Oman indirekt geführten Gespräche "sehr gut" und kündigte für "Anfang der kommenden Woche" eine nächste Verhandlungsrunde an. Irans Außenminister Abbas Araghtschi unterstrich die Bereitschaft Teherans zum raschen Abschluss eines Atomabkommens.

Textgröße:

Ein Termin für eine Fortsetzung der Gespräche stehe bislang noch nicht fest, teilte Araghtschi mit. Teheran und Washington seien sich jedoch einig, dass die zweite Verhandlungsrunde "bald" stattfinden solle.

Die Gespräche in der omanischen Hauptstadt Maskat waren die ersten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, seit die USA in den zwölftägigen Krieg zwischen ihrem Verbündeten Israel und der Islamischen Republik eingegriffen und im vergangenen Juni drei wichtige iranische Atomanlagen bombardiert hatten. Westliche Staaten werfen dem Iran seit Jahren vor, nach der Atombombe zu streben - was Teheran bestreitet.

Die Anreicherung von Uran sei zwar ein "unveräußerliches Recht" seines Landes und müsse fortgesetzt werden, sagte Araghtschi nach den Verhandlungen in einem Interview des Senders Al-Dschasira. Teheran sei jedoch bereit, eine "beruhigende" Vereinbarung über die Urananreicherung zu erzielen.

Das iranische Raketenprogramm stehe dabei "niemals zur Verhandlung", da es sich um eine Frage der Verteidigung handele, betonte der iranische Chefdiplomat. Zugleich drohte er mit einem Angriff auf US-Militärstützpunkte in der Region, sollten die USA iranische Gebiete angreifen.

Obwohl die Gespräche zwischen Teheran und Washington indirekt unter Vermittlung des Oman stattgefunden hatten, habe sich eine Gelegenheit ergeben, "der amerikanischen Delegation die Hand zu schütteln", sagte Araghtschi. Der Außenminister war Verhandlungsführer der iranischen Delegation.

Die US-Delegation wurde vom Sondergesandten Steve Witkoff geleitet. Auch Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner gehörte zur Delegation. Laut Bildern von Omans Nachrichtenagentur war zudem der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen US-Zentralkommandos (Centcom), Brad Cooper, bei den Gesprächen anwesend - was als Zeichen für einen weiterhin möglichen US-Militäreinsatz gewertet wurde.

"Wir hatten ebenfalls sehr gute Gespräche über den Iran, der Iran scheint sehr daran interessiert zu sein, ein Abkommen zu schließen", sagte Trump. Trotz des positiven Fazits kündigten die USA kurz nach Abschluss der Gesprächsrunde neue Sanktionen gegen Schifffahrtsunternehmen an, um iranische Ölexporte einzudämmen. Am Freitag unterzeichnete Trump zudem eine Verordnung, mit der die US-Regierung Strafzölle auf Importe von Handelspartnern des Irans erheben kann.

Die am Samstag in Kraft getretene Verordnung sieht Zölle auf Waren vor, "die in die USA importiert werden und aus Ländern stammen, die direkt oder indirekt Waren oder Dienstleistungen aus dem Iran kaufen, importieren oder auf andere Weise erwerben". Entsprechende Zölle könnten eine ganze Reihe von Ländern betreffen, darunter Deutschland, Russland, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Verhandlungen in Maskat wurden vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation zwischen dem Iran und den USA geführt. Sie fanden etwa einen Monat nach der gewaltsamen Niederschlagung der jüngsten Protestwelle im Iran mit tausenden getöteten Demonstranten statt. Seitdem hatte Trump den Druck auf Teheran massiv erhöht. Er drohte mit einer Militärintervention und schickte unter anderem den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in den Persischen Golf.

Trump hatte das internationale Atomabkommen mit dem Iran im Jahr 2018 während seiner ersten Amtszeit einseitig aufgekündigt, weil er es für nicht robust und umfassend genug hielt. Danach ließ er massive Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft setzen. Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert.

Westliche Regierungen werfen Teheran zudem vor, Drohnen und ballistische Raketen an Russland für den Krieg gegen die Ukraine zu liefern. Auch unterstützt der Iran finanziell wie militärisch Israel-feindliche Milizen in der Nahost-Region, darunter die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen.

(A.Berg--BBZ)