Berliner Boersenzeitung - Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges

EUR -
AED 4.359584
AFN 75.379259
ALL 96.445101
AMD 446.47732
ANG 2.124571
AOA 1088.560883
ARS 1661.035027
AUD 1.673136
AWG 2.136761
AZN 1.999312
BAM 1.955701
BBD 2.388479
BDT 145.032633
BGN 1.955904
BHD 0.445277
BIF 3498.32229
BMD 1.18709
BND 1.498924
BOB 8.194584
BRL 6.195899
BSD 1.18584
BTN 107.413544
BWP 15.640205
BYN 3.398627
BYR 23266.958068
BZD 2.384979
CAD 1.616519
CDF 2676.887004
CHF 0.913468
CLF 0.025942
CLP 1024.338094
CNY 8.201187
CNH 8.192124
COP 4345.279265
CRC 575.170782
CUC 1.18709
CUP 31.457877
CVE 110.259399
CZK 24.270034
DJF 211.169273
DKK 7.470948
DOP 73.876247
DZD 153.130221
EGP 55.337189
ERN 17.806345
ETB 184.682818
FJD 2.60394
FKP 0.869528
GBP 0.871546
GEL 3.175473
GGP 0.869528
GHS 13.050337
GIP 0.869528
GMD 87.250457
GNF 10408.471263
GTQ 9.095538
GYD 248.097397
HKD 9.281202
HNL 31.332408
HRK 7.536354
HTG 155.492101
HUF 379.192367
IDR 19982.043458
ILS 3.668974
IMP 0.869528
INR 107.504089
IQD 1553.521083
IRR 50006.153689
ISK 145.026475
JEP 0.869528
JMD 185.590572
JOD 0.841624
JPY 181.262699
KES 152.912232
KGS 103.811334
KHR 4769.757702
KMF 492.64226
KPW 1068.42268
KRW 1710.430133
KWD 0.363974
KYD 0.98825
KZT 586.840189
LAK 25448.707238
LBP 106193.605501
LKR 366.681373
LRD 221.098768
LSL 19.032733
LTL 3.505167
LVL 0.718059
LYD 7.47662
MAD 10.843549
MDL 20.135977
MGA 5187.73647
MKD 61.636869
MMK 2492.160383
MNT 4233.851966
MOP 9.549915
MRU 47.262599
MUR 54.4885
MVR 18.287072
MWK 2056.295543
MXN 20.376151
MYR 4.638551
MZN 75.867004
NAD 19.032733
NGN 1606.609305
NIO 43.637783
NOK 11.284596
NPR 171.86127
NZD 1.973385
OMR 0.454157
PAB 1.18594
PEN 3.978598
PGK 5.090741
PHP 68.671352
PKR 331.668952
PLN 4.211497
PYG 7777.604908
QAR 4.32188
RON 5.09428
RSD 117.414036
RUB 91.625346
RWF 1731.312052
SAR 4.450706
SBD 9.550353
SCR 15.996187
SDG 714.030125
SEK 10.591809
SGD 1.499889
SHP 0.890625
SLE 29.023729
SLL 24892.676638
SOS 677.165601
SRD 44.817413
STD 24570.360011
STN 24.498755
SVC 10.376473
SYP 13128.707415
SZL 19.029033
THB 36.894949
TJS 11.188532
TMT 4.154814
TND 3.419126
TOP 2.858227
TRY 51.767202
TTD 8.049591
TWD 37.255634
TZS 3095.042776
UAH 51.141902
UGX 4197.786758
USD 1.18709
UYU 45.717678
UZS 14574.259646
VES 466.20582
VND 30828.719441
VUV 141.331173
WST 3.219644
XAF 655.92368
XAG 0.015357
XAU 0.000236
XCD 3.208169
XCG 2.137191
XDR 0.815759
XOF 655.92368
XPF 119.331742
YER 282.94241
ZAR 18.935149
ZMK 10685.23068
ZMW 21.552905
ZWL 382.242398
  • Goldpreis

    97.9000

    5046.3

    +1.94%

  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • DAX

    62.1900

    24914.88

    +0.25%

  • SDAX

    156.6700

    17840.08

    +0.88%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1871

    -0.01%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges
Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges / Foto: YURIY DYACHYSHYN - AFP

Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges

Lettlands Geheimdienstchef Egils Zviedris hat angesichts der auf Krieg eingestellten russischen Wirtschaft vor einer fortgesetzten Aggression Moskaus über die Ukraine hinaus gewarnt. "Die potenzielle Aggressivität Russlands nach Beendigung des Ukraine-Krieges wird von vielen Faktoren abhängen", sagte Zviedris am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte derweil, Russland am Verhandlungstisch nicht mehr zuzugestehen als an der Front.

Textgröße:

Zu den Bedingungen für eine fortgesetzte russische Aggressionen gehört Lettlands Geheimdienstchef zufolge die Frage, "wie der Krieg endet, ob er eingefroren wird oder nicht, und ob die Sanktionen bestehen bleiben". Ein Ende der derzeitigen Sanktionen würde es Russland aus seiner Sicht ermöglichen, "seine militärischen Kapazitäten schneller auszubauen".

Nach Einschätzung von Experten hat sich Russland so umfassend auf eine Kriegswirtschaft und vollständige militärische Mobilisierung eingestellt, dass ein Kurswechsel schwierig erscheint. Dies könnte Moskau demnach zu militärischen Aktionen gegen weitere europäische Gebiete veranlassen.

Eine Gefahr für sein Land sieht Zviedris aktuell allerdings nicht. Russland stelle derzeit "keine militärische Bedrohung für Lettland" dar, sagte er. "Die Tatsache, dass Russland Pläne für eine Invasion des Baltikums ausgearbeitet hat, wie es Pläne für viele Dinge hat, bedeutet nicht, dass Russland angreifen wird".

Der Ukraine-Krieg war auch in diesem Jahr eines der Hauptthemen bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Zahlreiche europäische Staaten berieten in der bayerischen Landeshauptstadt mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj über die weitere Unterstützung Kiews.

Trotz des Drängens der USA auf ein Ende der Kämpfe ist bislang kein diplomatischer Durchbruch in Sicht. Vertreter Russlands, der Ukraine und der USA führen nach Angaben des Kreml am kommenden Dienstag und Mittwoch in Genf weitere Gespräche über ein Ende des Krieges. Zwei vorherige Gesprächsrunden unter Vermittlung der USA in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht.

In zentralen Fragen liegen Moskau und Kiew weiterhin weit auseinander. Moskau fordert als Voraussetzung für ein Ende des Krieges einen vollständigen Rückzug Kiews aus der wichtigen Industrieregion Donbass, in der ukrainische Truppen nach wie vor einen Teil der Gebiete kontrollieren.

Wenn die Größe des ukrainischen Militärs begrenzt werden solle, "sollte dies auch für Russland gelten", forderte die EU-Außenbeauftragte Kallas, die vor der neuen Gesprächsrunde auf eine Stärkung der ukrainischen Verhandlungsposition pochte. "Russlands maximalistische Forderungen können nicht mit einer minimalistischen Antwort beantwortet werden", sagte Kallas am Sonntag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Sie warnte: "Die größte Gefahr, die Russland derzeit darstellt, besteht darin, dass es am Verhandlungstisch mehr erreicht als auf dem Schlachtfeld."

Als weitere Forderungen bei den Verhandlungen nannte Kallas russische Zahlungen an die Ukraine für die von Russland verursachten Zerstörungen sowie die Rückführung der nach Russland verschleppten ukrainischen Kinder. Zudem sollte es aus ihrer Sicht keine Amnestie für russische Kriegsverbrechen geben. Dies sei "das Mindeste, dem Russland zustimmen sollte, wenn Frieden das Ziel" sei. Zugleich bezweifelte die Estin eine wirkliche Friedensabsicht Russlands.

Laut Verteidigungsminister Boris Pistorius handelt Moskau "nicht allein". Russland verfolge seine "revisionistische Agenda in Zusammenarbeit mit China, Iran und Nordkorea" und versuche, Organisationen wie den Brics-Wirtschaftsblock in "antiwestliche Blöcke zu verwandeln", hatte Pistorius am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt.

Derweil meldete die russische Armee erneut Geländegewinne im Osten der Ukraine. In den ersten beiden Februarwochen hätten die russischen Streitkräfte dort ein Dutzend Dörfer eingenommen, erklärte der russische Armeechef Waleri Gerassimow nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums.

(U.Gruber--BBZ)