Berliner Boersenzeitung - London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an

EUR -
AED 4.189014
AFN 72.431472
ALL 93.956358
AMD 419.587061
ANG 2.042211
AOA 1046.537188
ARS 1692.722503
AUD 1.654862
AWG 2.056009
AZN 1.954528
BAM 1.955282
BBD 2.295932
BDT 140.442813
BGN 1.928691
BHD 0.429792
BIF 3392.346377
BMD 1.140643
BND 1.475629
BOB 7.89391
BRL 5.885689
BSD 1.139913
BTN 107.845972
BWP 15.448842
BYN 3.341701
BYR 22356.602362
BZD 2.292533
CAD 1.621078
CDF 2583.556657
CHF 0.922952
CLF 0.026723
CLP 1051.752471
CNY 7.749471
CNH 7.754884
COP 3913.785591
CRC 519.769209
CUC 1.140643
CUP 30.227039
CVE 110.235328
CZK 24.267196
DJF 202.988032
DKK 7.474067
DOP 67.952901
DZD 151.914408
EGP 56.154878
ERN 17.109645
ETB 182.454989
FJD 2.561599
FKP 0.860404
GBP 0.861243
GEL 3.011512
GGP 0.860404
GHS 12.903583
GIP 0.860404
GMD 83.832783
GNF 9992.48557
GTQ 8.696659
GYD 238.436866
HKD 8.94669
HNL 30.50179
HRK 7.533488
HTG 149.042496
HUF 356.076847
IDR 20469.750748
ILS 3.400827
IMP 0.860404
INR 108.036686
IQD 1493.330776
IRR 1569524.737008
ISK 143.789575
JEP 0.860404
JMD 179.601657
JOD 0.808731
JPY 185.632826
KES 147.655742
KGS 99.748808
KHR 4587.845551
KMF 492.75784
KPW 1026.579079
KRW 1770.996664
KWD 0.353188
KYD 0.949965
KZT 546.247336
LAK 25566.790719
LBP 102076.32452
LKR 383.015226
LRD 206.884314
LSL 18.655269
LTL 3.368022
LVL 0.689964
LYD 7.323157
MAD 10.712963
MDL 20.142108
MGA 4835.698394
MKD 61.635434
MMK 2394.907224
MNT 4086.905405
MOP 9.207923
MRU 45.550538
MUR 53.792431
MVR 17.634306
MWK 1976.567975
MXN 19.98817
MYR 4.667538
MZN 72.830569
NAD 18.655269
NGN 1574.281378
NIO 41.949444
NOK 11.327554
NPR 172.556579
NZD 2.010321
OMR 0.438575
PAB 1.139893
PEN 3.89592
PGK 5.00674
PHP 70.270407
PKR 316.977838
PLN 4.298964
PYG 6932.225242
QAR 4.166678
RON 5.243761
RSD 117.324291
RUB 89.936956
RWF 1670.850264
SAR 4.279123
SBD 9.199332
SCR 16.874381
SDG 684.980032
SEK 11.091362
SGD 1.478125
SHP 0.851605
SLE 28.290454
SLL 23918.7171
SOS 651.424659
SRD 42.779245
STD 23609.006688
STN 24.493837
SVC 9.974534
SYP 126.077661
SZL 18.652306
THB 38.045572
TJS 10.532465
TMT 4.003657
TND 3.378291
TOP 2.746395
TRY 53.239603
TTD 7.737121
TWD 36.354574
TZS 2999.888714
UAH 51.08425
UGX 4177.893767
USD 1.140643
UYU 45.757684
UZS 13684.556527
VES 709.757701
VND 30018.301243
VUV 136.989364
WST 3.171996
XAF 655.780486
XAG 0.019877
XAU 0.000288
XCD 3.082645
XCG 2.054392
XDR 0.81558
XOF 655.791982
XPF 119.331742
YER 272.162817
ZAR 18.738198
ZMK 10267.163288
ZMW 20.54692
ZWL 367.286573
  • Euro STOXX 50

    -2.4700

    6325.62

    -0.04%

  • DAX

    74.6000

    25070.41

    +0.3%

  • SDAX

    119.0500

    18164.63

    +0.66%

  • TecDAX

    35.6000

    3888.68

    +0.92%

  • MDAX

    128.8100

    31937.91

    +0.4%

  • Goldpreis

    -50.0000

    3988.5

    -1.25%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.1397

    -0.25%

London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an
London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an / Foto: - - DoD/AFP/Archiv

London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an

Der Iran hat britischen Angaben zufolge einen tausende Kilometer von seinem Staatsgebiet entfernten US-britischen Militärstützpunkt mit Raketen angegriffen. "Nach unserer Einschätzung haben die Iraner zweifellos Diego Garcia ins Visier genommen", sagte der britische Minister Steve Reed am Sonntag dem Sender BBC. Diego Garcia ist eine Insel im Indischen Ozean. Die Raketen richteten laut Reed jedoch keinen Schaden an.

Textgröße:

Der Minister sprach von einem Angriff mit zwei Raketen. "Nach unserem Verständnis ist eine Rakete zu kurz geflogen und hat ihr Ziel verfehlt, die andere wurde abgefangen und gestoppt", sagte der eigentlich für den Wohnungsbau zuständige Minister, der aber in den Nachrichtensendungen vom Sonntag für die gesamte Regierung sprach.

Er glaube nicht, "dass es eine Überraschung ist, dass dies passiert ist", sagte Reed über den Angriff auf Diego Garcia. Er verwies darauf, dass der Iran "rücksichtslos Raketen in der Region abfeuert".

Allerdings liegt Diego Garcia nicht in der Golfregion, sondern rund 4000 Kilometer vom Iran entfernt. Die anderen iranischen Raketen- und Drohnenangriffe im Zuge des seit rund drei Wochen andauernden Krieges mit den USA und Israel richteten sich gegen Ziele in Israel und der Golfregion. Diego Garcia gehört zu den Stützpunkten, deren Nutzung Großbritannien den USA für den Krieg genehmigt hat.

Bereits am Samstag hatten britische Regierungskreise einen Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal" ("WSJ") über den iranischen Angriff auf Diego Garcia bestätigt. Der Iran habe den Militärstützpunkt "erfolglos" angegriffen, sagte ein britischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, der Nachrichtenagentur AFP.

Das "WSJ" hatte am Freitag unter Berufung auf US-Regierungsmitarbeiter berichtet, dass der Iran zwei ballistische Raketen auf den Stützpunkt Diego Garcia abgefeuert habe. Demnach versagte eine der Raketen, während sie in der Luft war. Die andere sei von einer Abfangrakete angegriffen worden, die von einem US-Kriegsschiff abgefeuert worden sei.

Der Vorfall deutet der Zeitung zufolge darauf hin, dass Teheran über Raketen mit größerer Reichweite verfügt als bislang angenommen. Das Pentagon lehnte eine Stellungnahme dazu ab.

Diego Garcia ist die größte Insel des Chagos-Archipels. Die dortige Militärbasis ist einer von zunächst zwei Stützpunkten, deren Nutzung Großbritannien den USA nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den Iran für Kriegseinsätze gestattet hatte.

Am vergangenen Freitag erlaubte Großbritannien den USA dann die Nutzung weiterer britischer Militärbasen für den Krieg. Von diesen Stützpunkten aus sollen Angriffe auf iranische Anlagen geflogen werden dürfen, die Teheran für Attacken auf Schiffe in der Straße von Hormus nutzt.

Diese Meerenge, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, ist seit Kriegsbeginn durch die iranischen Revolutionsgarden faktisch gesperrt. Die Blockade sowie auch iranische Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.

Am Samstag erklärte ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums, "die rücksichtslosen Angriffe des Iran, die sich über die gesamte Region erstrecken und die Straße von Hormus als Geisel nehmen", stellten eine Bedrohung für Großbritannien und seine Verbündeten dar. Großbritannien habe den USA "die Erlaubnis erteilt, britische Stützpunkte für spezifische und begrenzte Verteidigungseinsätze zu nutzen". Reed betonte nun, dass Großbritannien "nicht in diesen Konflikt hineingezogen werden wird".

(K.Lüdke--BBZ)