Berliner Boersenzeitung - Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor

EUR -
AED 4.196974
AFN 71.987365
ALL 94.38029
AMD 420.56237
ANG 2.0458
AOA 1047.808193
ARS 1692.536689
AUD 1.658559
AWG 2.058194
AZN 1.948967
BAM 1.95956
BBD 2.301416
BDT 140.830254
BGN 1.932081
BHD 0.430817
BIF 3399.393709
BMD 1.142648
BND 1.478023
BOB 7.913012
BRL 5.930112
BSD 1.142693
BTN 107.968831
BWP 15.528459
BYN 3.31383
BYR 22395.895876
BZD 2.29809
CAD 1.622531
CDF 2590.955979
CHF 0.922665
CLF 0.02677
CLP 1053.589863
CNY 7.767891
CNH 7.768096
COP 3938.741069
CRC 518.290066
CUC 1.142648
CUP 30.280165
CVE 110.476522
CZK 24.259893
DJF 203.070879
DKK 7.474333
DOP 67.949801
DZD 152.186381
EGP 56.221583
ERN 17.139716
ETB 184.215981
FJD 2.567815
FKP 0.865964
GBP 0.861951
GEL 3.02234
GGP 0.865964
GHS 12.923518
GIP 0.865964
GMD 83.413115
GNF 10017.179202
GTQ 8.717653
GYD 239.013439
HKD 8.960821
HNL 30.579414
HRK 7.534504
HTG 149.345288
HUF 353.925949
IDR 20413.402032
ILS 3.413717
IMP 0.865964
INR 108.030089
IQD 1496.859383
IRR 1571426.316788
ISK 144.007988
JEP 0.865964
JMD 179.925278
JOD 0.810155
JPY 185.047232
KES 147.976556
KGS 99.924392
KHR 4594.777197
KMF 495.909448
KPW 1028.383374
KRW 1761.471197
KWD 0.353718
KYD 0.952206
KZT 554.792512
LAK 25627.955935
LBP 102322.518891
LKR 384.213947
LRD 207.954516
LSL 18.774264
LTL 3.373942
LVL 0.691176
LYD 7.341055
MAD 10.707848
MDL 20.196315
MGA 4862.288211
MKD 61.639484
MMK 2399.159944
MNT 4090.596041
MOP 9.230511
MRU 45.603513
MUR 53.97846
MVR 17.653985
MWK 1981.358891
MXN 19.981363
MYR 4.651949
MZN 73.012942
NAD 18.774428
NGN 1578.991219
NIO 42.050327
NOK 11.333128
NPR 172.752
NZD 2.021544
OMR 0.439343
PAB 1.142668
PEN 3.902054
PGK 5.016627
PHP 69.928496
PKR 317.741067
PLN 4.287729
PYG 6958.353127
QAR 4.165193
RON 5.242583
RSD 117.352336
RUB 87.981157
RWF 1677.382208
SAR 4.2924
SBD 9.200546
SCR 15.468865
SDG 685.588459
SEK 11.093279
SGD 1.476647
SHP 0.853102
SLE 28.334204
SLL 23960.756155
SOS 653.047487
SRD 42.843007
STD 23650.501403
STN 24.547106
SVC 9.998143
SYP 126.299253
SZL 18.769855
THB 38.016189
TJS 10.592195
TMT 3.999267
TND 3.384595
TOP 2.751222
TRY 53.290347
TTD 7.767839
TWD 36.395049
TZS 2999.453773
UAH 51.282612
UGX 4188.036871
USD 1.142648
UYU 45.978233
UZS 13771.427463
VES 709.302001
VND 30040.209315
VUV 136.179938
WST 3.17757
XAF 657.212443
XAG 0.01962
XAU 0.000284
XCD 3.088062
XCG 2.059334
XDR 0.81856
XOF 657.215325
XPF 119.331742
YER 272.664285
ZAR 18.749138
ZMK 10285.201947
ZMW 20.687246
ZWL 367.932109
  • SDAX

    159.2600

    17927.03

    +0.89%

  • TecDAX

    -11.2400

    3848.92

    -0.29%

  • Euro STOXX 50

    10.0800

    6231.63

    +0.16%

  • MDAX

    -105.0100

    31483.64

    -0.33%

  • DAX

    -44.3300

    24626.89

    -0.18%

  • Goldpreis

    -58.6000

    4037.7

    -1.45%

  • EUR/USD

    0.0041

    1.1431

    +0.36%

Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor
Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor / Foto: Stephanie Lecocq - POOL/AFP

Wadephul: USA und Iran bereiten wohl direktes Treffen in Pakistan vor

Die USA und der Iran bereiten nach Angaben von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) möglicherweise direkte Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges vor. "Das soll wohl in der nächsten Zeit recht kurzfristig in Pakistan stattfinden", sagte Wadephul am Freitag im Deutschlandfunk. Er hoffe darauf, dass US-Außenminister Marco Rubio sich heute beim G7-Außenministertreffen in Frankreich näher dazu äußern werde. US-Präsident Donald Trump hatte am Vortag sein Ultimatum gegenüber Teheran unter Verweis auf die Verhandlungen auf den 6. April verschoben.

Textgröße:

Der Iran hatte bestritten, mit den USA Gespräche zu führen. Pakistan bestätigte hingegen, dass es eine Vermittlerrolle einnehme und dass es indirekte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran mit Unterstützung der Türkei, Ägyptens und weiterer "Bruderstaaten" gebe.

Trump hatte am vergangenen Samstag gedroht, iranische Kraftwerke zu zerstören, wenn der Iran die Meerenge von Hormus nicht freigebe. Unter Verweis auf "sehr gute und fruchtbare" Verhandlungen mit Teheran verlängerte er die Frist seitdem zwei Mal. Am Donnerstag erklärte der US-Präsident, auf Bitten der iranischen Regierung verschiebe er die "Zerstörung der Energieanlagen" im Iran um weitere zehn Tage bis zum 6. April. Die Gespräche liefen "sehr gut".

Wadephul nannte die möglicherweise anstehenden direkten Verhandlungen eine "gute Nachricht". Es seien auch "offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht" worden, fügte er hinzu.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schäden des Iran-Kriegs wächst derzeit der Druck auf die USA, sich klar zu ihrer Strategie im Iran-Krieg zu äußern. Wadephul forderte Rubio auf, beim G7-Außenministertreffen die "Vorgehensweise und Interessenlage der USA" zu erklären.

Die britische Außenministerin Yvette Cooper drängte ihrerseits am Freitag auf eine "rasche Lösung des Konflikts, um die regionale Stabilität wiederherzustellen". Der Iran könne nicht länger "die Weltwirtschaft als Geisel nehmen", fügte sie hinzu.

Der Iran-Krieg ist ein Schwerpunkt bei den Beratungen der G7-Außenminister nahe Paris. Rubio war am Freitagmorgen am Tagungsort Abbaye des Vaux-de-Cernay in der Nähe von Paris eingetroffen, er nahm nur am zweiten Tag des Treffens teil.

Rubio hatte vor seinem Abflug bestätigt, dass ungenannte Drittländer zwischen den USA und dem Iran "Nachrichten übermitteln". "Es gibt Fortschritte", sagte er, ohne Details zu nennen. Er appellierte zudem an die G7-Mitglieder, sich für die Öffnung der Straße von Hormus einzusetzen. "Es ist in deren Interesse, dabei zu helfen", sagte er.

Wadephul sagte dazu, dass die USA Deutschland bislang nicht offiziell um Hilfe gebeten hätten. Er nannte daher die Kritik der USA "irritierend", die den westlichen Verbündeten vorgeworfen hatten, dass sie den USA und Israel im Iran-Krieg nicht helfen. Er bekräftigte, dass Deutschland "prinzipiell bereit (sei), darüber nachzudenken, ob wir bei der Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus helfen können". Die Bundesregierung hat aber schon mehrfach klargestellt, dass vor einem solchen Einsatz in der Region die Kampfhandlungen beendet sein müssten.

Zunächst gehe es aber darum, "zu einer gemeinsamen Position mit den USA zu kommen", sagte Wadephul weiter. Im deutschen Interesse sei es zudem, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs etwa bei den Energiepreisen zu begrenzen. Die Erhöhung der Spritpreise lasse sich letztlich nicht durch gesetzliche Regeln begrenzen, sondern nur durch ein Ende des Konflikts.

Für Rubio ist es seine erste Auslandsreise seit Beginn des Iran-Kriegs. Er trifft in dem Luxushotel auf dem Gelände der mittelalterlichen Zisterzienserabtei Les Vaux-de-Cernay mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen der großen Industrieländer der G7 aus Deutschland, Frankreich, Kanada, Großbritannien, Japan und Italien zusammen. Am ersten Tag des Treffens hatten bereits mehrere von ihnen am Donnerstag auf eine Deeskalation im Iran-Krieg gedrängt.

Frankreich, das derzeit den rotierenden G7-Vorsitz innehat, hat zu dem Treffen auch die Außenminister von Indien, Brasilien, Saudi-Arabien und der Ukraine eingeladen. Eine gemeinsame Abschlusserklärung ist nicht geplant.

(Y.Yildiz--BBZ)