Berliner Boersenzeitung - Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"

EUR -
AED 4.178503
AFN 72.817958
ALL 94.307534
AMD 417.52196
ANG 2.037089
AOA 1043.346278
ARS 1680.769414
AUD 1.651341
AWG 2.048008
AZN 1.93225
BAM 1.956432
BBD 2.287709
BDT 139.595071
BGN 1.923854
BHD 0.428258
BIF 3384.665992
BMD 1.137782
BND 1.473596
BOB 7.842256
BRL 5.890069
BSD 1.135895
BTN 107.07969
BWP 15.499673
BYN 3.232373
BYR 22300.534107
BZD 2.284324
CAD 1.615042
CDF 2582.766022
CHF 0.920534
CLF 0.026602
CLP 1046.982471
CNY 7.7413
CNH 7.743707
COP 3922.311237
CRC 516.953106
CUC 1.137782
CUP 30.151232
CVE 110.763235
CZK 24.277888
DJF 202.270638
DKK 7.476521
DOP 67.555825
DZD 151.788141
EGP 56.327508
ERN 17.066735
ETB 179.147185
FJD 2.578327
FKP 0.86098
GBP 0.861978
GEL 3.009454
GGP 0.86098
GHS 12.800022
GIP 0.86098
GMD 83.058454
GNF 9989.728998
GTQ 8.658529
GYD 237.458319
HKD 8.921738
HNL 30.393523
HRK 7.536331
HTG 148.454055
HUF 354.703076
IDR 20406.12649
ILS 3.408797
IMP 0.86098
INR 107.733255
IQD 1487.898492
IRR 1564507.623398
ISK 144.0318
JEP 0.86098
JMD 179.011531
JOD 0.80665
JPY 183.89464
KES 147.400055
KGS 99.498748
KHR 4574.054744
KMF 493.797784
KPW 1024.004515
KRW 1757.771222
KWD 0.352325
KYD 0.946517
KZT 550.471387
LAK 25245.118479
LBP 101714.675008
LKR 382.811546
LRD 206.553058
LSL 18.809207
LTL 3.359576
LVL 0.688233
LYD 7.294317
MAD 10.712788
MDL 20.160659
MGA 4842.479059
MKD 61.64892
MMK 2388.717343
MNT 4073.536608
MOP 9.172959
MRU 45.114269
MUR 54.28369
MVR 17.578643
MWK 1969.628551
MXN 19.953521
MYR 4.665593
MZN 72.702936
NAD 18.809207
NGN 1565.725144
NIO 41.794718
NOK 11.244822
NPR 171.458449
NZD 2.016111
OMR 0.437478
PAB 1.134927
PEN 3.89355
PGK 4.984333
PHP 69.725601
PKR 316.112646
PLN 4.284775
PYG 6940.914354
QAR 4.147219
RON 5.235849
RSD 117.403259
RUB 85.734578
RWF 1669.085812
SAR 4.264425
SBD 9.16137
SCR 15.065958
SDG 682.668892
SEK 11.077933
SGD 1.474663
SHP 0.849469
SLE 28.216233
SLL 23858.731208
SOS 649.094488
SRD 42.461874
STD 23549.797521
STN 24.526241
SVC 9.938677
SYP 125.76147
SZL 18.808446
THB 38.041816
TJS 10.492303
TMT 3.982238
TND 3.342235
TOP 2.739507
TRY 53.048437
TTD 7.714288
TWD 36.245165
TZS 2989.734767
UAH 51.074789
UGX 4199.208158
USD 1.137782
UYU 45.533301
UZS 13633.162054
VES 706.281792
VND 29934.4848
VUV 136.478022
WST 3.169289
XAF 656.659583
XAG 0.020121
XAU 0.000284
XCD 3.074914
XCG 2.046999
XDR 0.816724
XOF 656.705807
XPF 119.331742
YER 271.503336
ZAR 18.796699
ZMK 10241.409173
ZMW 20.502378
ZWL 366.365453
  • Euro STOXX 50

    -35.8100

    6231.72

    -0.57%

  • TecDAX

    -40.9000

    3851.82

    -1.06%

  • MDAX

    -297.2600

    31675.38

    -0.94%

  • SDAX

    -116.7900

    17737.69

    -0.66%

  • DAX

    -196.0600

    24798.77

    -0.79%

  • Goldpreis

    -4.1000

    4043.5

    -0.1%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.138

    +0.03%

Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"
Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen" / Foto: ATTA KENARE - AFP

Trump droht Iran im Atomstreit: Teheran soll "besser schnell zur Vernunft kommen"

Angesichts der festgefahrenen Verhandlungen um das iranische Atomprogramm hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran weiter erhöht. Der Iran solle "besser schnell zur Vernunft kommen", schrieb Trump am Mittwoch in seinem Onlinedienst Truth Social. Dazu veröffentlichte er ein KI-generiertes Bild von sich mit einem Sturmgewehr in der Hand. Einem Bericht im "Wall Street Journal" zufolge will der US-Präsident Teheran durch eine lange Blockade der iranischen Häfen zur Aufgabe seines Atomprogramms bewegen.

Textgröße:

"Der Iran kriegt es nicht geregelt. Sie wissen nicht, wie man einen nicht-nuklearen Deal unterzeichnet", schrieb Trump bei Truth Social. Das von ihm verbreitete Bild zeigt ihn mit Sonnenbrille und Sturmgewehr vor einer kargen Landschaft, in der Explosionen zu sehen sind. Darüber steht in dicken Großbuchstaben: "Kein Mr. Nice Guy mehr".

Wenige Stunden zuvor hatte Trump ein weiteres Mal versichert, der Iran sei im Krieg mit den USA und Israel bezwungen. "Wir haben diesen speziellen Gegner militärisch besiegt", sagte der US-Präsident in Washington. "Wir werden diesen Gegner niemals eine Atomwaffe besitzen lassen", betonte er.

Die USA und andere westliche Staaten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran weist dies zurück und verweist auf sein Recht, Uran für zivile Zwecke anzureichern. Die USA und Israel begannen Ende Februar mit Luftangriffen auf Teheran den Iran-Krieg. Teheran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Am 8. April trat eine Waffenruhe in Kraft.

Seit Kriegsbeginn ist die für die weltweiten Öl- und Flüssiggastransporte wichtige Straße von Hormus durch das iranische Militär weitgehend gesperrt. Der Ölpreis stieg seither steil an. Die US-Armee blockiert ihrerseits iranische Häfen. Das "Wall Street Journal" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf ungenannte Regierungsmitarbeiter, Trump habe Vertreter der nationalen Sicherheitsbehörden angewiesen, sich auf eine lang andauernde Blockade iranischer Häfen vorzubereiten.

Der US-Präsident soll dem Bericht zufolge bei einer Besprechung im Weißen Haus am Montag entschieden haben, dass sowohl eine Wiederaufnahme der Bombardierungen als auch ein Zurückziehen der USA aus dem Iran-Krieg zu riskant wären. Der US-Präsident sagte demnach, die US-Marine solle stattdessen weiterhin die iranischen Öl-Exporte beschränken, bis Teheran in alle Forderungen Washingtons einwillige.

Dem Bericht zufolge glaubt der US-Präsident nicht, dass die iranische Führung ehrlich verhandelt. Er hoffe darauf, dass Teheran dazu gezwungen werden könne, die Urananreicherung für 20 Jahre auszusetzen und danach strenge Einschränkungen zu akzeptieren.

Die Folgen des Konflikts sind auch im Iran deutlich zu spüren, wo die Nationalwährung Rial am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit der Gründung der Islamischen Republik im Jahr 1979 fiel. "Sie fahren zu Verhandlungen und kommen mit noch mehr Sanktionen zurück, und bei den Gesprächen geht es immer nur um die Atomfrage. Von den Menschen, der Wirtschaft oder der Freiheit ist nie die Rede", sagte Ali, ein 52-jähriger Architekt, der Nachrichtenagentur AFP mit Blick auf die bisher erfolglos gebliebenen US-iranischen Atomgespräche der vergangenen Jahre.

Bundesaußenminister Johan Wadephul (CDU) bekräftigte unterdessen seine Forderung nach einer Wiederöffnung der Straße von Hormus. Irans Schließung der Meerenge habe "verheerende wirtschaftliche Auswirkungen und könnte eine globale Hungersnot auslösen", schrieb Wadephul nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres in New York. Guterres und er seien sich "einig, dass wir eine diplomatische Lösung brauchen. Die UN muss eine Schlüsselrolle beim Lösen internationaler Konflikte spielen", schrieb der Minister.

(F.Schuster--BBZ)