Berliner Boersenzeitung - Trump: Einigung mit dem Iran "weitgehend ausgehandelt"

EUR -
AED 4.263393
AFN 72.560592
ALL 95.445505
AMD 426.579911
ANG 2.078536
AOA 1065.702339
ARS 1631.759056
AUD 1.625904
AWG 2.089612
AZN 1.978131
BAM 1.955708
BBD 2.33589
BDT 142.543287
BGN 1.938602
BHD 0.437379
BIF 3452.037433
BMD 1.160895
BND 1.48483
BOB 8.013623
BRL 5.844416
BSD 1.159745
BTN 110.916777
BWP 15.685261
BYN 3.18425
BYR 22753.548468
BZD 2.33249
CAD 1.604996
CDF 2617.819389
CHF 0.910836
CLF 0.02657
CLP 1041.960931
CNY 7.887994
CNH 7.891523
COP 4272.198809
CRC 524.875282
CUC 1.160895
CUP 30.763726
CVE 110.259808
CZK 24.299401
DJF 206.520274
DKK 7.47559
DOP 68.356781
DZD 154.999701
EGP 61.636097
ERN 17.41343
ETB 186.967195
FJD 2.561056
FKP 0.863912
GBP 0.863761
GEL 3.088435
GGP 0.863912
GHS 13.465366
GIP 0.863912
GMD 84.169382
GNF 10164.521322
GTQ 8.843584
GYD 242.598575
HKD 9.096602
HNL 30.855547
HRK 7.538743
HTG 151.872848
HUF 358.937677
IDR 20546.222087
ILS 3.356195
IMP 0.863912
INR 111.098268
IQD 1519.228455
IRR 1536328.880099
ISK 143.672854
JEP 0.863912
JMD 183.081378
JOD 0.823121
JPY 184.820387
KES 150.532911
KGS 101.520743
KHR 4647.781122
KMF 493.380922
KPW 1044.765622
KRW 1764.990878
KWD 0.359309
KYD 0.966454
KZT 547.684208
LAK 25416.803047
LBP 103880.307966
LKR 387.921732
LRD 212.230005
LSL 19.129599
LTL 3.427823
LVL 0.702214
LYD 7.390652
MAD 10.699096
MDL 20.116053
MGA 4872.770527
MKD 61.637097
MMK 2437.147302
MNT 4153.468419
MOP 9.360659
MRU 46.343818
MUR 55.00366
MVR 17.882128
MWK 2011.005296
MXN 20.116231
MYR 4.606321
MZN 74.185541
NAD 19.129599
NGN 1593.039054
NIO 42.67799
NOK 10.763942
NPR 177.466643
NZD 1.984098
OMR 0.447829
PAB 1.159745
PEN 3.954114
PGK 5.057762
PHP 71.364924
PKR 322.888194
PLN 4.240809
PYG 7067.667162
QAR 4.2402
RON 5.252359
RSD 117.404471
RUB 83.341275
RWF 1695.520153
SAR 4.355574
SBD 9.339615
SCR 15.93525
SDG 697.121913
SEK 10.874924
SGD 1.486415
SHP 0.866726
SLE 28.562282
SLL 24343.397066
SOS 662.768788
SRD 43.131949
STD 24028.189492
STN 24.498846
SVC 10.147522
SYP 128.317857
SZL 19.125099
THB 37.96551
TJS 10.774093
TMT 4.063134
TND 3.39504
TOP 2.795157
TRY 53.019603
TTD 7.871629
TWD 36.515387
TZS 3032.857174
UAH 51.328683
UGX 4391.793177
USD 1.160895
UYU 46.427814
UZS 13914.344732
VES 610.875316
VND 30607.005375
VUV 137.936674
WST 3.163182
XAF 655.92611
XAG 0.015373
XAU 0.000258
XCD 3.137378
XCG 2.090202
XDR 0.815762
XOF 655.92611
XPF 119.331742
YER 277.048092
ZAR 19.583496
ZMK 10449.455205
ZMW 21.831972
ZWL 373.807823
  • DAX

    281.7900

    24888.56

    +1.13%

  • SDAX

    232.9700

    18736.95

    +1.24%

  • MDAX

    301.1700

    32108.27

    +0.94%

  • Euro STOXX 50

    59.1300

    6019.45

    +0.98%

  • Goldpreis

    -19.3000

    4523.2

    -0.43%

  • TecDAX

    77.2900

    4036.09

    +1.91%

  • EUR/USD

    -0.0019

    1.1605

    -0.16%

Trump: Einigung mit dem Iran "weitgehend ausgehandelt"
Trump: Einigung mit dem Iran "weitgehend ausgehandelt" / Foto: - - AFP

Trump: Einigung mit dem Iran "weitgehend ausgehandelt"

US-Präsident Donald Trump und das iranische Außenministerium haben am Samstag von Anzeichen für eine mögliche Einigung zur Beendigung des Krieges zwischen beiden Ländern gesprochen. Eine Einigung sei "weitgehend ausgehandelt", müsse aber noch endgültig fertiggestellt werden, erklärte der US-Präsident. Dazu gehöre auch eine Wiederöffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt, schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei sprach derweil von einem "Trend zur Annäherung" zwischen beiden Kriegsparteien.

Textgröße:

Washington und Teheran kämen einer Vereinbarung "deutlich näher", sagte Trump dem US-Sender CBS. Gleichzeitig drohte der US-Präsident mit heftigen Angriffen, sollte es keine Einigung geben. Gegenüber dem Nachrichtenportal "Axios" hatte Trump kurz zuvor die Erwartungen gedämpft: Die Chancen auf ein Abkommen stünden bei "50 zu 50", sagte er.

Später teilte Trump mit, dass er Telefonate mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu sowie mit mehreren Staats- und Regierungschefs von Golfstaaten und anderen Ländern geführt habe. Das Gespräch mit Netanjahu sei "sehr gut" gelaufen, erklärte der US-Präsident auf Truth Social. In den vergangenen Tagen hatten US-Medien von Differenzen zwischen Trump und Netanjahu hinsichtlich der Iran-Strategie berichtet. Trump sprach sich demnach für eine diplomatische Lösung aus, während Netanjhau auf eine Wiederaufnahme der Angriffe gedrungen habe.

Der iranische Außenministeriumssprecher Bakaei sagte dem iranischen Staatsfernsehen, Teheran stehe kurz vor der Fertigstellung eines 14 Punkte umfassenden Rahmenplans für eine Einigung mit den USA über ein Kriegsende. Auf der Grundlage dieses Plans sollten innerhalb von 30 bis 60 Tagen weitere Details zwischen beiden Seiten besprochen und schließlich eine "abschließende Vereinbarung" getroffen werden.

Zu den in dem Entwurf für eine gemeinsame Absichtserklärung enthaltenen Punkten gehörten ein Ende der Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine, sagte Bakaei. Auch Regelungen für die Schifffahrt in der Straße von Hormus seien enthalten. Um das umstrittene Atomprogramm des Iran gehe es dagegen "in dieser Phase" noch nicht. Darüber solle zu einem späteren Zeitpunkt in "getrennten Gesprächen" verhandelt werden.

Der "Trend zur Annäherung" zwischen Teheran und Washington bedeute nicht unbedingt, "dass wir und die USA eine Einigung über die wichtigen Themen erzielen werden", sagte Bakaei.

US-Außenminister Marco Rubio hatte sich zuvor zuversichtlich mit Blick auf eine mögliche Verhandlungslösung mit dem Iran geäußert. Es bestehe die Möglichkeit, dass bereits am Samstag oder innerhalb weniger Tage eine Einigung erzielt werde, sagte Rubio. Er sprach dabei von "Fortschritten".

"Axios" hatte zuvor berichtet, Trump habe bei einer Sitzung mit seinen Sicherheitsberatungen zu neuen Angriffen auf den Iran tendiert. Der Präsident selbst hatte geschrieben, er werde wegen der "Umstände" über das Feiertagswochenende in Washington bleiben und nicht an der Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilnehmen.

Der iranische Chefunterhändler und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hatte daraufhin mit schweren Konsequenzen gedroht, falls die USA ihre Angriffe wieder aufnähmen. Die iranischen Truppen hätten sich in der Zeit der Waffenruhe neu aufgestellt, warnte er. Zuvor war er in Teheran mit dem pakistanischen Armeechef Asim Munir zusammengekommen, der an den internationalen Bemühungen um eine Vermittlung zwischen Teheran und Washington beteiligt ist.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi beteuerte in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär António Guterres, sein Land fühle sich der Diplomatie verpflichtet - trotz des "wiederholten Verrats an der Diplomatie" durch die USA und der "militärischen Aggression gegen den Iran".

Die USA und Israel hatten Ende Februar den Iran-Krieg mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Seit Anfang April gilt eine fragile Waffenruhe. Gespräche über eine dauerhafte Friedenslösung führten bislang nicht zu einer Einigung. Zentrale Streitpunkte sind der künftige Status der Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm.

(A.Berg--BBZ)