Berliner Boersenzeitung - Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit

EUR -
AED 4.246634
AFN 73.430163
ALL 94.923531
AMD 424.664483
ANG 2.070369
AOA 1061.514433
ARS 1656.448721
AUD 1.643921
AWG 2.081401
AZN 1.968375
BAM 1.954716
BBD 2.321213
BDT 141.76138
BGN 1.930985
BHD 0.434955
BIF 3435.294799
BMD 1.156334
BND 1.484996
BOB 7.963583
BRL 5.896028
BSD 1.152461
BTN 110.304779
BWP 15.641461
BYN 3.180922
BYR 22664.140558
BZD 2.317904
CAD 1.616265
CDF 2651.473435
CHF 0.92076
CLF 0.026634
CLP 1048.239481
CNY 7.835606
CNH 7.821233
COP 4049.954721
CRC 526.115043
CUC 1.156334
CUP 30.642843
CVE 110.203881
CZK 24.168588
DJF 205.226182
DKK 7.474125
DOP 67.53313
DZD 154.124217
EGP 60.117452
ERN 17.345006
ETB 184.26146
FJD 2.566252
FKP 0.863664
GBP 0.862654
GEL 3.063772
GGP 0.863664
GHS 12.849874
GIP 0.863664
GMD 83.850427
GNF 10095.401131
GTQ 8.785128
GYD 241.046317
HKD 9.061326
HNL 30.908848
HRK 7.536519
HTG 150.638411
HUF 353.560719
IDR 20722.482823
ILS 3.38713
IMP 0.863664
INR 110.302498
IQD 1514.79715
IRR 1591115.173773
ISK 143.790331
JEP 0.863664
JMD 182.338876
JOD 0.819809
JPY 185.390933
KES 150.011377
KGS 101.121415
KHR 4641.445942
KMF 492.598063
KPW 1040.532951
KRW 1759.402224
KWD 0.356624
KYD 0.960467
KZT 562.867836
LAK 25370.819741
LBP 103205.816205
LKR 384.066998
LRD 209.753671
LSL 19.03696
LTL 3.414353
LVL 0.699455
LYD 7.361917
MAD 10.697532
MDL 20.064785
MGA 4863.539643
MKD 61.650659
MMK 2427.887477
MNT 4138.310301
MOP 9.303242
MRU 45.814159
MUR 55.26151
MVR 17.865284
MWK 1998.517555
MXN 19.954562
MYR 4.697605
MZN 73.901374
NAD 19.037042
NGN 1572.243588
NIO 42.344607
NOK 10.996445
NPR 176.487647
NZD 1.987529
OMR 0.444613
PAB 1.152461
PEN 3.932704
PGK 5.060984
PHP 70.49877
PKR 320.714207
PLN 4.251301
PYG 7080.07342
QAR 4.215416
RON 5.238657
RSD 117.343604
RUB 83.227826
RWF 1692.461368
SAR 4.341281
SBD 9.303494
SCR 16.266272
SDG 694.377397
SEK 10.934152
SGD 1.486184
SHP 0.86332
SLE 28.448391
SLL 24247.741997
SOS 660.817328
SRD 43.174607
STD 23933.773002
STN 24.486737
SVC 10.084407
SYP 127.81199
SZL 19.032609
THB 37.947374
TJS 10.74704
TMT 4.041386
TND 3.374762
TOP 2.784174
TRY 53.496272
TTD 7.831657
TWD 36.579502
TZS 3018.028679
UAH 51.789326
UGX 4344.590508
USD 1.156334
UYU 46.554181
UZS 13841.323657
VES 672.937464
VND 30449.157207
VUV 138.310997
WST 3.175158
XAF 655.593411
XAG 0.017319
XAU 0.000277
XCD 3.12505
XCG 2.077093
XDR 0.815355
XOF 655.593411
XPF 119.331742
YER 275.889616
ZAR 18.844481
ZMK 10408.388571
ZMW 19.908959
ZWL 372.33898
  • MDAX

    651.5300

    32107.66

    +2.03%

  • Goldpreis

    123.9000

    4237.9

    +2.92%

  • Euro STOXX 50

    111.6500

    6168.61

    +1.81%

  • SDAX

    243.0700

    18270.19

    +1.33%

  • DAX

    393.9800

    24603.69

    +1.6%

  • TecDAX

    29.3900

    3957.14

    +0.74%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1581

    -0.01%

Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit
Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP/Archiv

Warken verteidigt Gesundheitsreform im Bundestag - Zeichen der Reformfähigkeit

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ihren Entwurf für eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung im Bundestag gegen Kritik verteidigt. "Unser Gesetz verlangt allen etwas ab, niemandem aber Unzumutbares", sagte Warken am Freitag in der ersten Plenardebatte über ihren Reformentwurf. Die wachsenden Defizite der Krankenkasse machten eine Reform unausweichlich. "Wir setzen damit auch ein Zeichen: Als Land, als Bundesregierung sind wir reformfähig", sagte die CDU-Politikerin.

Textgröße:

Warken sagte im Bundestag, ohne die Reform würde das erwartete Defizit 2027 bei "knapp 19 Milliarden" Euro liegen - und mit fast vier Milliarden Euro höher als noch bis vor kurzem befürchtet. "Der Blick auf die Zahlen macht ja auch den Handlungsbedarf sehr deutlich", sagte Warken. "Wir müssen in Zukunft wieder Einnahmen und Ausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung ins Gleichgewicht bringen."

Der Gesetzentwurf sieht dafür Einschnitte sowie zusätzliche Kosten für Versicherte vor, die bereits im kommenden Jahr wirksam werden sollen. Geplant ist unter anderem eine Begrenzung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartnern, eine höhere Zuzahlung für Medikamente und kostendämpfende Maßnahmen bei der Vergütung von Arztpraxen, Krankenhäusern und Pharmaunternehmen.

Die Ministerin räumte ein, dass die Reform viele Menschen verunsichere. Dies dürfe aber nicht zum Nichtstun verleiten. "Die Menschen wollen auch Veränderungen, aber natürlich - wenn es dann konkret wird - machen sie sich auch Sorgen", sagte Warken. "Vielleicht hat man auch wegen dieser großen und breiten Kritik in der Vergangenheit davon abgesehen, Veränderungen vorzunehmen und hat nicht gehandelt. Aber die Zeit zum Handeln ist jetzt."

Mit dem Gesetz wolle sie "verhindern, dass die Beitragssätze immer weiter steigen", sagte die CDU-Politikerin. "Wir wollen die Bürger entlasten und wir wollen, dass die Unternehmen mehr Planungssicherheit haben, statt von immer weiter steigenden Sozialbeiträgen ausgebremst zu werden." Das Ziel sei, "eine hochwertige, eine verlässliche und eine bezahlbare Gesundheitsversorgung für heute und für morgen sicherzustellen".

(T.Burkhard--BBZ)