Berliner Boersenzeitung - SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne

EUR -
AED 4.268759
AFN 76.715855
ALL 92.058181
AMD 423.31947
ANG 2.080369
AOA 1067.044923
ARS 1753.686962
AUD 1.61534
AWG 2.092245
AZN 1.974573
BAM 1.957684
BBD 2.339451
BDT 142.74489
BGN 1.971785
BHD 0.437925
BIF 3471.239963
BMD 1.162358
BND 1.473543
BOB 14.118463
BRL 5.919933
BSD 1.161518
BTN 109.680589
BWP 15.604948
BYN 3.584711
BYR 22782.224638
BZD 2.336028
CAD 1.60234
CDF 2643.203628
CHF 0.93936
CLF 0.027627
CLP 1087.304956
CNY 7.81006
CNH 7.808706
COP 3668.507722
CRC 526.415565
CUC 1.162358
CUP 30.802498
CVE 110.371672
CZK 24.181413
DJF 206.837236
DKK 7.47454
DOP 68.145275
DZD 154.868727
EGP 59.138239
ERN 17.435376
ETB 189.603202
FJD 2.553585
FKP 0.860942
GBP 0.858884
GEL 3.02794
GGP 0.860942
GHS 13.148538
GIP 0.860942
GMD 86.01478
GNF 10209.867666
GTQ 8.866646
GYD 243.001721
HKD 9.113134
HNL 31.16285
HRK 7.53418
HTG 151.898768
HUF 362.582562
IDR 20470.293781
ILS 3.498303
IMP 0.860942
INR 109.9086
IQD 1521.55747
IRR 1597777.856932
ISK 140.808464
JEP 0.860942
JMD 184.117154
JOD 0.824159
JPY 180.750797
KES 150.467737
KGS 101.646848
KHR 4703.46489
KMF 495.16478
KPW 1046.122901
KRW 1576.936496
KWD 0.35905
KYD 0.967927
KZT 529.814336
LAK 26033.825295
LBP 104012.984541
LKR 381.260282
LRD 206.74804
LSL 18.654269
LTL 3.432142
LVL 0.703099
LYD 7.372936
MAD 10.88634
MDL 20.106259
MGA 4984.753353
MKD 61.58926
MMK 2440.170439
MNT 4179.955476
MOP 9.381646
MRU 46.506948
MUR 54.51689
MVR 17.969772
MWK 2014.020527
MXN 19.714813
MYR 4.699536
MZN 74.282173
NAD 18.654028
NGN 1537.393192
NIO 42.740389
NOK 10.8064
NPR 175.49161
NZD 1.97662
OMR 0.446913
PAB 1.161508
PEN 3.903289
PGK 5.152847
PHP 72.604973
PKR 322.112288
PLN 4.323811
PYG 6914.534064
QAR 4.245512
RON 5.253515
RSD 117.35873
RUB 100.719228
RWF 1712.640504
SAR 4.333135
SBD 9.31047
SCR 15.818591
SDG 699.158106
SEK 11.111059
SGD 1.47247
SHP 0.861152
SLE 28.651917
SLL 24374.073568
SOS 663.841592
SRD 43.904019
STD 24058.472086
STN 24.523596
SVC 10.163823
SYP 15112.983807
SZL 18.648944
THB 38.273552
TJS 10.732334
TMT 4.068254
TND 3.392764
TOP 2.79868
TRY 56.158302
TTD 7.865704
TWD 36.854777
TZS 3074.453102
UAH 52.003118
UGX 4396.229972
USD 1.162358
UYU 46.755188
UZS 13705.951785
VES 930.08874
VND 30305.589382
VUV 137.651398
WST 3.145793
XAF 656.580276
XAG 0.01728
XAU 0.000258
XCD 3.141332
XCG 2.093278
XDR 0.821848
XOF 656.591585
XPF 119.331742
YER 275.537145
ZAR 18.594823
ZMK 10462.621865
ZMW 22.069045
ZWL 374.278931
  • Euro STOXX 50

    20.4400

    6382.59

    +0.32%

  • Goldpreis

    123.8000

    4538.4

    +2.73%

  • TecDAX

    14.7300

    4027.43

    +0.37%

  • DAX

    163.9900

    26003.32

    +0.63%

  • MDAX

    298.6800

    32257.09

    +0.93%

  • SDAX

    138.0600

    18597.03

    +0.74%

  • EUR/USD

    0.0047

    1.1639

    +0.4%

SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne
SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne / Foto: Joel Saget - AFP

SPD-Fraktion diskutiert Übergewinnsteuer auf KI-Konzerne

Die SPD-Bundestagsfraktion befasst sich bei ihrer zweitägigen Klausurtagung mit den Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz (KI). In der "Perspektiv-Diskussion" gehe es auch um die Frage, ob KI-Konzerne mit einer Übergewinnsteuer belegt werden sollten, wenn ihre Profite eine bestimmte Schwelle überstiegen, sagte Fraktionschef Matthias Miersch am Donnerstag zum Auftakt. Diskutiert werden demnach auch die Folgen für die Demokratie durch die Konzentration von Marktmacht im KI-Bereich sowie die Konsequenzen für Arbeitsmarkt und Sozialsysteme.

Textgröße:

Am Freitag will die Fraktion dann ein Beschlusspapier mit dem Titel "Damit Fortschritt bei allen ankommt: gute Arbeit im KI-Zeitalter" verabschieden. In einem siebenseitigen Entwurf heißt es, es gehe nicht darum, bei KI "auf der Bremse zu stehen". Die SPD wolle aber erreichen, "dass der Wandel gerecht, demokratisch und im Interesse der Menschen gestaltet wird". Beschäftigte müssten deshalb "aktiv an diesem Wandel" beteiligt werden.

"Wer mit KI arbeiten soll, muss mitentscheiden können, wie sie eingesetzt wird", heißt es in dem Papier, in dem unter anderem die frühzeitige Einbindung von Gewerkschaftsvertretern in Entscheidungen über den Einsatz von KI in Unternehmen gefordert wird. Technischer Fortschritt dürfe Menschen zudem "nicht arm machen, weil Maschinen bisher gut bezahlte Aufgaben übernehmen und für Beschäftigte nur niedrig entlohnte Tätigkeiten übrig bleiben." Um gute Löhne zu gewährleisten, müsse deshalb die Tarifbindung weiter gestärkt werden.

Nötig sei es auch, "unseren Sozialstaat fit für die Zukunft" zu machen, wenn immer mehr Arbeitsplätze automatisiert würden und Lohnsteuereinnahmen womöglich ausblieben, die bisher zur Finanzierung von Rente, Pflege und Gesundheit eingesetzt werden. Deshalb müssten "schrittweise alle Erwerbstätigen sowie weitere Einkommens- und Wertschöpfungsquellen" zur Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme beitragen.

Dazu gehörten auch "Gewinne aus Produktivitätssteigerungen durch KI, eine mögliche KI-Dividende oder die stärkere Einbeziehung von Kapitaleinkünften", heißt es weiter. "Wir sorgen dafür, dass die großen Gewinner der KI-Revolution ihren fairen Beitrag leisten und große Technologiekonzerne endlich fair besteuert werden."

Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) betonte hingegen vor allem die Wachstumschancen für die Wirtschaft dank KI. "Schauen Sie sich die chinesische Wirtschaft an, die in den letzten zehn Jahren um mehr als fünf Prozent pro Jahr gewachsen ist", sagte er der "Zeit". "Wenn wir das gut machen mit der KI, dann schaffen wir auch bei uns ähnliche Wachstumsraten."

Gesetzliche Regeln dürften diese Entwicklung allerdings nicht ausbremsen, führte er aus. "Ich warne davor, alles erst einmal in einem langen Verhandlungsprozess regeln zu wollen und KI von vornherein zu negativ zu sehen. So viel Zeit haben wir nicht."

(L.Kaufmann--BBZ)