Berliner Boersenzeitung - Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato"

EUR -
AED 4.100836
AFN 72.581059
ALL 90.772202
AMD 403.672763
ANG 1.998533
AOA 1025.069254
ARS 1720.459037
AUD 1.590034
AWG 2.009939
AZN 1.896945
BAM 1.955184
BBD 2.25391
BDT 138.656917
BGN 1.951686
BHD 0.422267
BIF 3348.564611
BMD 1.116633
BND 1.432771
BOB 13.266818
BRL 5.999112
BSD 1.119057
BTN 106.460444
BWP 15.437272
BYN 3.291792
BYR 21886.007578
BZD 2.250711
CAD 1.565866
CDF 2585.005478
CHF 0.924606
CLF 0.027996
CLP 1105.433602
CNY 7.446099
CNH 7.444425
COP 3519.046692
CRC 509.439426
CUC 1.116633
CUP 26.857895
CVE 110.230256
CZK 24.351088
DJF 199.278972
DKK 7.474685
DOP 68.488413
DZD 150.94665
EGP 62.815189
ERN 16.749496
ETB 183.294764
FJD 2.515555
FKP 0.836607
GBP 0.837754
GEL 2.895463
GGP 0.836607
GHS 13.009307
GIP 0.836607
GMD 82.631193
GNF 9903.789654
GTQ 8.554304
GYD 234.503435
HKD 8.759762
HNL 30.044127
HRK 7.534255
HTG 146.568552
HUF 367.281265
IDR 20259.073239
ILS 3.432475
IMP 0.836607
INR 106.248188
IQD 1695.358035
IRR 2028930.607136
ISK 136.374529
JEP 0.836607
JMD 177.661615
JOD 0.791685
JPY 176.142721
KES 144.905666
KGS 97.649292
KHR 4562.398508
KMF 492.435757
KPW 1004.969692
KRW 1478.226732
KWD 0.346983
KYD 0.932602
KZT 504.638679
LAK 25185.948668
LBP 100212.710627
LKR 371.837793
LRD 190.240037
LSL 18.610551
LTL 3.297127
LVL 0.67544
LYD 7.175802
MAD 10.991935
MDL 20.109571
MGA 5082.443541
MKD 61.555598
MMK 2344.674489
MNT 4019.217093
MOP 9.043109
MRU 44.999413
MUR 52.838902
MVR 17.252251
MWK 1940.505735
MXN 20.726082
MYR 4.563461
MZN 71.364249
NAD 18.610551
NGN 1496.210438
NIO 41.177021
NOK 10.406356
NPR 170.33631
NZD 1.961433
OMR 0.429349
PAB 1.119047
PEN 3.857901
PGK 5.09035
PHP 71.488522
PKR 309.674565
PLN 4.404425
PYG 6451.024423
QAR 4.090711
RON 5.345651
RSD 117.499895
RUB 90.224382
RWF 1654.556261
SAR 4.181959
SBD 9.005252
SCR 15.531903
SDG 671.655189
SEK 11.11673
SGD 1.430513
SHP 0.836743
SLE 25.62717
SLL 23415.241437
SOS 639.489844
SRD 42.08815
STD 23112.049449
STN 24.492061
SVC 9.79187
SYP 14518.46243
SZL 18.604303
THB 37.677987
TJS 10.323346
TMT 3.908216
TND 3.342846
TOP 2.688584
TRY 55.5938
TTD 7.605705
TWD 36.319598
TZS 2953.494355
UAH 51.091454
UGX 5013.576878
USD 1.116633
UYU 44.875855
UZS 13392.898528
VES 960.231858
VND 28842.073099
VUV 132.59261
WST 3.087188
XAF 655.957
XAG 0.020999
XAU 0.000278692495
XCD 3.017757
XCG 2.016855
XDR 0.789517
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 263.692886
ZAR 18.582253
ZMK 10051.016163
ZMW 22.5321
ZWL 359.555383
SSP 6415.840613
MXV 2.337735
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato"
Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato" / Foto: Thomas SAMSON - AFP

Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato"

Europa muss nach Ansicht von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und vier seiner europäischen Amtskollegen mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernehmen. Über Generationen hätten die Menschen in Europa in Frieden leben dürfen, schreiben die Verteidigungsminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Polens und Großbritanniens in einem am Dienstag veröffentlichten Gastbeitrag für den "Tagesspiegel". "Unsere Generation steht nun vor der Aufgabe, Europas Frieden und unsere Zukunft zu bewahren."

Textgröße:

Die europäischen Staaten müssten eng zusammenarbeiten, "das transatlantische Band stärken und ein stärkeres Europa in einer stärkeren NATO aufbauen", schreiben die Minister der in der sogenannten Group of Five (E5) zusammengeschlossenen Staaten. "Das ist unsere historische Verantwortung."

Die E5-Nationen hätten "Stärken und Fähigkeiten, die sich ergänzen", schreiben die Minister Pistorius sowie Catherine Vautrin (Frankreich), Guido Crosetto (Italien), Wladyslaw Kosiniak-Kamysz (Polen) und Wes Streeting (Großbritannien). "Gemeinsam verfügen wir über die größten konventionellen Streitkräfte in Europa." Großes wirtschaftliches Gewicht sei mit einem "starken verteidigungsindustriellen Rückgrat und technologischer Expertise" verbunden. Und mit Frankreich und Großbritannien hätten die E5 zwei Atommächte mit ständigem Sitz im UN-Sicherheitsrat in ihren Reihen.

Dabei müssten sich die Partner aufeinander verlassen können. "Nur so bauen wir ein stärkeres Europa in einer stärkeren NATO auf, in der die europäischen Bündnispartner eine größere politische und militärische Rolle spielen." Die E5-Staaten bauten die konventionellen Verteidigungsfähigkeiten Europas in der Nato aus und unternähmen "konkrete Schritte, um unsere Zusagen der Nato-Gipfel von Den Haag und Ankara einzuhalten".

Dazu zähle eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Damit hätten die E5-Staaten bereits begonnen. Die europäischen Produktionskapazitäten würden ausgebaut. Diese Bemühungen würden "weiter und schneller" vorangetrieben. "Die Verantwortung für unsere gemeinsame Sicherheit lässt uns keine andere Wahl", betonen die Minister.

Um der gegenseitigen Beistandsverpflichtung mit den USA gerecht zu werden, "müssen wir in Europa mehr Verantwortung für die konventionelle Abschreckung und Verteidigung unseres Kontinents übernehmen". So müsse unter anderem "die Interoperabilität unserer Befehlsketten" vertieft werden. In Europa würden zudem "Schlüsselfähigkeiten für Abschreckung und Verteidigung" wie Frühwarnsysteme, Raketenabwehr und "Tiefschlagfähigkeiten" entwickelt. "Unsere Gegner sollten wissen: An unserer Einigkeit und Entschlossenheit besteht kein Zweifel."

Russland bleibe "auf absehbare Zeit die größte Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität im euro-atlantischen Raum", schreiben die Minister. Doch der fortdauernde Angriffskrieg in der Ukraine, wiederholte Verletzungen des Nato-Luftraums, Russlands "Sabotageakte sowie zunehmende dimensionsübergreifende, hybride Angriffe" würden den Zusammenhalt der Europäer nicht schwächen. All das bestärke die E5 im Gegenteil darin, "unsere gemeinsame Sicherheit weiter zu verteidigen".

Die E5-Verteidigungsminister bekennen sich klar zur Unterstützung der Ukraine. Die "Souveränität und Verteidigungsfähigkeit" des Landes seien "entscheidend für die euro-atlantische Sicherheit". Als Teil der Koalition der Willigen seien die E5-Staaten "fest entschlossen, Sicherheitsgarantien zu geben, sobald ein Waffenstillstand oder ein Friedensabkommen ausgehandelt ist".

(A.Lehmann--BBZ)