Berliner Boersenzeitung - Regel-Neuerungen: Mehr VAR-Macht, weniger Spielverzögerungen

EUR -
AED 4.224876
AFN 72.462986
ALL 96.160604
AMD 434.099231
ANG 2.058963
AOA 1054.738043
ARS 1606.038123
AUD 1.628909
AWG 2.073245
AZN 1.957787
BAM 1.959215
BBD 2.316138
BDT 141.107219
BGN 1.966056
BHD 0.434221
BIF 3416.109293
BMD 1.150205
BND 1.471035
BOB 7.974972
BRL 6.040894
BSD 1.150005
BTN 106.071837
BWP 15.680472
BYN 3.425836
BYR 22544.020924
BZD 2.312943
CAD 1.573084
CDF 2605.214492
CHF 0.906057
CLF 0.026511
CLP 1046.813004
CNY 8.001115
CNH 7.92826
COP 4260.842959
CRC 540.146332
CUC 1.150205
CUP 30.480436
CVE 111.13859
CZK 24.454509
DJF 204.414853
DKK 7.471767
DOP 70.564391
DZD 152.131445
EGP 60.230841
ERN 17.253077
ETB 181.013531
FJD 2.547595
FKP 0.868334
GBP 0.863925
GEL 3.128823
GGP 0.868334
GHS 12.519984
GIP 0.868334
GMD 84.515954
GNF 10093.05076
GTQ 8.814443
GYD 240.721742
HKD 9.006578
HNL 30.561304
HRK 7.539937
HTG 150.724067
HUF 391.404502
IDR 19517.831177
ILS 3.591441
IMP 0.868334
INR 106.132132
IQD 1506.768745
IRR 1519478.512409
ISK 143.211796
JEP 0.868334
JMD 180.895354
JOD 0.815474
JPY 183.113233
KES 148.840282
KGS 100.58578
KHR 4622.10278
KMF 493.437605
KPW 1035.184626
KRW 1714.570528
KWD 0.353216
KYD 0.958279
KZT 555.322921
LAK 24700.655091
LBP 103000.87101
LKR 358.097383
LRD 210.775166
LSL 19.277199
LTL 3.396257
LVL 0.695748
LYD 7.3728
MAD 10.806191
MDL 20.009056
MGA 4779.102216
MKD 61.709926
MMK 2415.019418
MNT 4107.710362
MOP 9.274449
MRU 46.140499
MUR 53.806333
MVR 17.782217
MWK 1997.906655
MXN 20.371795
MYR 4.520887
MZN 73.509782
NAD 19.277204
NGN 1571.67499
NIO 42.235365
NOK 11.132226
NPR 169.721992
NZD 1.964872
OMR 0.442264
PAB 1.150015
PEN 3.943482
PGK 4.948754
PHP 68.636185
PKR 321.223553
PLN 4.272265
PYG 7464.01199
QAR 4.190485
RON 5.09484
RSD 117.426723
RUB 93.449256
RWF 1678.149313
SAR 4.316316
SBD 9.261061
SCR 16.378688
SDG 691.272965
SEK 10.749024
SGD 1.470163
SHP 0.862952
SLE 28.293004
SLL 24119.239327
SOS 657.347107
SRD 43.214935
STD 23806.924333
STN 24.844431
SVC 10.06263
SYP 127.126407
SZL 19.277227
THB 37.243559
TJS 11.039641
TMT 4.031469
TND 3.35973
TOP 2.769417
TRY 50.804333
TTD 7.798663
TWD 36.812088
TZS 2996.284814
UAH 50.697321
UGX 4341.606456
USD 1.150205
UYU 46.751909
UZS 13923.233407
VES 513.274734
VND 30238.893372
VUV 137.524572
WST 3.146058
XAF 657.108248
XAG 0.014306
XAU 0.00023
XCD 3.108487
XCG 2.072531
XDR 0.819555
XOF 661.945035
XPF 119.331742
YER 274.323586
ZAR 19.240229
ZMK 10353.228016
ZMW 22.395236
ZWL 370.365589
  • Euro STOXX 50

    22.4000

    5739.01

    +0.39%

  • SDAX

    -18.6800

    16766.25

    -0.11%

  • MDAX

    132.2400

    28951.7

    +0.46%

  • DAX

    116.7200

    23564.01

    +0.5%

  • TecDAX

    -15.8200

    3558.57

    -0.44%

  • Goldpreis

    -38.8000

    5022.9

    -0.77%

  • EUR/USD

    0.0084

    1.1507

    +0.73%

Regel-Neuerungen: Mehr VAR-Macht, weniger Spielverzögerungen
Regel-Neuerungen: Mehr VAR-Macht, weniger Spielverzögerungen / Foto: Oliver Zimmermann - IMAGO/Foto2press/SID

Regel-Neuerungen: Mehr VAR-Macht, weniger Spielverzögerungen

Mehr Macht für die Video-Assistenten, weniger Spielverzögerungen: Die Regelhüter des International Football Association Board (IFAB) haben auf ihrer Generalversammlung in Wales am Samstag ein Maßnahmenpaket beschlossen, das in erster Linie darauf abzielt, das Zeitspiel im gesamten Fußball zu reduzieren. Die Neuerungen werden ab dem 1. Juni eingeführt, sie gelten damit auch schon bei der WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Der SID stellt die Veränderungen vor:

Textgröße:

Was eingeführt wird:

- Die Video-Assistenten dürfen künftig auch Eckball-Entscheidungen, die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte sowie Verwechslungen überprüfen, wenn Schiedsrichter die falsche Mannschaft für ein Vergehen mit einer Gelben oder Roten Karte bestrafen. Bisher dürfen nur Tore, Strafstöße, Rote Karten und mögliche Verwechslungen bei Platzverweisen gecheckt werden.

- Bei Einwürfen und Abstößen wird es künftig eine Fünf-Sekunden-Regel geben. Die Unparteiischen zeigen den Countdown an, sollten sie der Meinung sein, dass die Aktion zu lange dauert. Seit Saisonbeginn gibt es bereits eine Acht-Sekunden-Regel für die Torhüter. Wird die Zeit überschritten, gibt es Eckball oder Einwurf für den Gegner.

- Bei Auswechslungen müssen die Spieler innerhalb von zehn Sekunden vom Platz. Dauert es länger, darf der Einwechselspieler erst bei der nächsten Unterbrechung auf den Platz und fehlt seiner Mannschaft so lange.

- Ein verletzter Spieler, der auf dem Platz behandelt wird, muss für eine Minute an der Seitenlinie warten, bevor er zurück ins Spiel darf.

- Bei offiziellen Freundschaftsspielen von A-Nationalmannschaften dürfen künftig acht Auswechslungen vorgenommen werden.

Was ist der Hintergrund der Neuerungen:

Der Eckball-Check soll verhindern, dass nach ungerechtfertigten Ecken Tore fallen und so Diskussionen entstehen. "Normalerweise dauert es zehn bis 15 Sekunden, ehe die angreifende Mannschaft bereit ist. In diesen Sekunden kann geklärt werden, ob eine Ecke womöglich fälschlicherweise gegeben wurde", sagt FIFA-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina.

Die Maßnahmen gegen die Spielverzögerung zielen vor allem auf eine Erhöhung der Netto-Spielzeit ab, die vor allem vom Weltverband FIFA gefordert wird.

Es bestehen keine Zweifel daran, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) die neuen Regeln übernehmen werden. Sie gelten dann ab der kommenden Saison in der Liga und im DFB-Pokal.

Was (noch) nicht kommt:

Bei der oft umstrittenen Abseits-Regelung gibt es erst einmal keine Veränderungen. Das IFAB will "die laufenden Versuche in Bezug auf Abseits fortsetzen", hieß es nach der Versammlung lediglich. Man lasse sich zudem "über die Weiterentwicklung der halbautomatischen Abseitstechnologie (SAOT) sowie über den laufenden, von der FIFA geleiteten Versuch der Video-Unterstützung im Fußball (Football Video Support, FVS) informieren".

Das IFAB will zudem noch untersuchen, was mit verletzten Torhütern passiert, um taktische Verzögerungen zu unterbinden. Überlegt wird, einen Feldspieler kurz an die Seitenlinie zu verbannen.

Wer hat entschieden:

Die größte Machtposition im IFAB hat die FIFA inne. Der Weltverband vereint vier der acht Stimmen auf sich. Je eine Stimme haben traditionell die vier britischen Verbände aus England, Wales, Schottland und Nordirland. Für Neuerungen braucht es eine Dreiviertelmehrheit. Da sich die Regelhüter meist schon im Vorfeld einer Generalversammlung geeinigt haben, sind Überraschungen selten.

SID as tn om

(A.Lehmann--BBZ)