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Die herausragenden Sportpersönlichkeiten des letzten Jahres spielen Tennis - oder inspirieren auf dem Fußballplatz. Aryna Sabalenka und Carlos Alcaraz sind am Montagabend bei den Laureus Awards in Madrid als Weltsportlerin und Weltsportler des Jahres ausgezeichnet worden. Den begehrten "Sport-Oscar" erhielten die beiden Tennisstars bei der feierlichen Gala im Palacio de Cibeles in der spanischen Landeshauptstadt. Eine Trophäe gab es überraschend auch für Toni Kroos, Fußball-Weltmeister von 2014.
Eigentlich waren deutsche Sportlerinnen und Sportler in diesem Jahr nicht auf der Nominiertenliste gestanden, Kroos erhielt jedoch einen Sonderpreis. Für seine besondere Sportlaufbahn wurde der ehemalige Mittelfeldspieler, der 2024 seine Karriere beendet hatte, mit dem "Sporting Inspiration Award" geehrt. Zuvor war dieser Preis nur dreimal vergeben worden.
Dieser Award sei "eine ganz besondere Ehre, umso mehr, als ich mich in der Gesellschaft so vieler Sportgrößen befinde – und das in Madrid, der Stadt, in der ich viele unglaubliche Momente meiner Karriere erlebt habe", sagte Kroos. Mit Real Madrid gewann der 36-Jährige fünf Mal die Champions League, vor seiner Erfolgszeit beim Rekordsieger der Königsklasse sicherte er sich 2013 mit Bayern München das Triple.
Alcaraz ist mit 22 Jahren der jüngste Gewinner der wichtigsten Kategorie bei den prestigeträchtigen Awards, die Auszeichnung des "Durchbruch des Jahres" erhielt er schon 2023. Im vergangenen Jahr sicherte sich Alcaraz im längsten Grand-Slam-Finale der Geschichte den Titel bei den French Open, seinen insgesamt siebten Triumph feierte er bei den US Open. In der Weltrangliste hatte Alcaraz Platz eins zuletzt seinem Dauerrivalen Jannik Sinner überlassen - seinen Dauerrivalen aus Italien schlug Alcaraz hingegen nun bei der Preisverleihung.
Auch die viermalige Major-Siegerin Sabalenka bejubelt in Madrid ihre erste Laureus-Auszeichnung, über das gesamte Jahr war die 27-jährige Dominatorin nicht von Rang eins der Weltrangliste zu verdrängen. Beim Grand Slam in Flushing Meadows verteidigte sie ihren Titel erfolgreich.
Den Preis für das Team des Jahres ging an den Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain, der Durchbruch des Jahres gelang Formel-1-Weltmeister Lando Norris. Das Comeback des Jahres feierte der Golfer Rory McIlroy.
(P.Werner--BBZ)