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Nach dem verpassten Gruppensieg richteten die deutschen Volleyballer den Fokus sofort auf die schwierige Aufgabe im EM-Achtelfinale. "Wir haben vier Spiele gewonnen und können mit der Gruppenphase zufrieden sein. Jetzt müssen wir die Zeit zur Regeneration nutzen und mit positiver Energie ins Achtelfinale gehen. Dort wartet ein stärkerer Gegner, deshalb wollen wir uns gut vorbereiten und wieder so auftreten wie in den ersten vier Spielen – mit Spaß und positiver Energie", sagte Nationalspieler Anton Brehme.
Beim 0:3 (21:25, 17:25, 19:25) im finalen Vorrundenspiel am Dienstag im rumänischen Cluj-Napoca gegen Olympiasieger Frankreich vergab die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) die Chance auf Platz eins in der Gruppe D. "Frankreich hat sehr gut gespielt und mit dem Aufschlag viel Druck gemacht. Wir hatten dadurch Probleme im Sideout, was normalerweise eine unserer Stärken ist, und haben selbst nicht gut genug aufgeschlagen. Wir haben heute einfach nicht unser bestes Spiel gemacht", sagte Brehme.
Als Gruppenzweiter – die ersten vier Spiele hatte Deutschland gewonnen – droht nun ein deutlich unangenehmeres Los. Mögliche Gegner im Achtelfinale am Samstag oder Sonntag in Sofia sind Gastgeber Bulgarien oder die Ukraine, gegen die es in der zurückliegenden Saison in der Nations League eine 1:3-Niederlage gesetzt hatte.
Bei der jüngsten EM vor drei Jahren war für Deutschland in der Runde der letzten 16 gegen die Niederlande Schluss gewesen. Das bislang letzte und einzige Edelmetall gewann eine DVV-Auswahl der Männer 2017 auf europäischer Bühne. Damals verlor die Mannschaft um den in diesem Jahr verletzt fehlenden Starspieler Georg Grozer knapp im Finale gegen Russland und sicherte sich Silber.
Neben den Medaillen geht es bei der EM auch um wichtige Weltranglistenpunkte mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028; der Sieger sichert sich sogar ein Direkt-Ticket für Los Angeles.
(U.Gruber--BBZ)