Berliner Boersenzeitung - Feuerwehr will Brand im Osten Belgiens "einkreisen"

EUR -
AED 4.251617
AFN 76.407412
ALL 92.691565
AMD 421.998177
ANG 2.072013
AOA 1062.758513
ARS 1722.511925
AUD 1.627912
AWG 2.086735
AZN 1.9605
BAM 1.956314
BBD 2.332113
BDT 141.267136
BGN 1.963865
BHD 0.436602
BIF 3460.409675
BMD 1.157689
BND 1.479644
BOB 13.402118
BRL 6.026932
BSD 1.157904
BTN 110.732762
BWP 15.629636
BYN 3.521819
BYR 22690.710954
BZD 2.328772
CAD 1.606242
CDF 2633.743282
CHF 0.940466
CLF 0.026936
CLP 1060.131131
CNY 7.803579
CNH 7.809263
COP 3629.147679
CRC 520.127746
CUC 1.157689
CUP 30.678767
CVE 110.293994
CZK 24.178631
DJF 206.187969
DKK 7.475976
DOP 68.017881
DZD 154.003941
EGP 58.499433
ERN 17.36534
ETB 187.309804
FJD 2.553975
FKP 0.853657
GBP 0.855978
GEL 3.009804
GGP 0.853657
GHS 12.794977
GIP 0.853657
GMD 85.089383
GNF 10171.673938
GTQ 8.832322
GYD 242.246358
HKD 9.080857
HNL 31.046161
HRK 7.535283
HTG 151.455236
HUF 364.251319
IDR 20676.331512
ILS 3.463633
IMP 0.853657
INR 110.795443
IQD 1516.898764
IRR 1591301.874302
ISK 142.210969
JEP 0.853657
JMD 182.958096
JOD 0.820765
JPY 184.862164
KES 149.955585
KGS 101.239758
KHR 4684.089745
KMF 492.017818
KPW 1041.920741
KRW 1632.400003
KWD 0.357529
KYD 0.964924
KZT 534.784417
LAK 26095.409165
LBP 103689.666708
LKR 384.341036
LRD 210.158893
LSL 18.784538
LTL 3.418355
LVL 0.700275
LYD 7.37794
MAD 10.758728
MDL 19.973647
MGA 4987.224888
MKD 61.535861
MMK 2430.917687
MNT 4164.0585
MOP 9.354376
MRU 46.439208
MUR 54.412055
MVR 17.88617
MWK 2007.767103
MXN 19.735361
MYR 4.699407
MZN 73.982131
NAD 18.784538
NGN 1563.342617
NIO 42.611202
NOK 10.905845
NPR 177.177577
NZD 1.967302
OMR 0.445137
PAB 1.157884
PEN 3.899825
PGK 5.203368
PHP 71.519149
PKR 321.350877
PLN 4.31931
PYG 6985.836443
QAR 4.232613
RON 5.24468
RSD 117.343183
RUB 98.57556
RWF 1706.09692
SAR 4.337383
SBD 9.298859
SCR 15.894178
SDG 696.352413
SEK 11.026563
SGD 1.479249
SHP 0.857693
SLE 28.45024
SLL 24276.165602
SOS 661.773968
SRD 43.742715
STD 23961.831856
STN 24.506442
SVC 10.131663
SYP 15052.276617
SZL 18.770935
THB 38.273783
TJS 10.698789
TMT 4.06349
TND 3.391091
TOP 2.787438
TRY 55.476183
TTD 7.851928
TWD 36.937261
TZS 3067.874417
UAH 51.869736
UGX 4319.135418
USD 1.157689
UYU 46.71228
UZS 13686.597945
VES 893.24629
VND 30304.833706
VUV 136.999326
WST 3.156222
XAF 656.109643
XAG 0.017784
XAU 0.000264
XCD 3.128714
XCG 2.086849
XDR 0.818546
XOF 656.129484
XPF 119.331742
YER 274.517057
ZAR 18.773356
ZMK 10420.596918
ZMW 21.623311
ZWL 372.775493
  • Euro STOXX 50

    -42.4300

    6488.02

    -0.65%

  • DAX

    -139.3100

    26199.3

    -0.53%

  • SDAX

    -27.0200

    18459.3

    -0.15%

  • Goldpreis

    -23.6000

    4450.1

    -0.53%

  • TecDAX

    -18.8900

    4074.35

    -0.46%

  • MDAX

    -352.4600

    32004.52

    -1.1%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.159

    +0.08%

Feuerwehr will Brand im Osten Belgiens "einkreisen"
Feuerwehr will Brand im Osten Belgiens "einkreisen" / Foto: BRUNO FAHY - BELGA/AFP

Feuerwehr will Brand im Osten Belgiens "einkreisen"

Die belgische Feuerwehr hat am Dienstag einen möglicherweise entscheidenden Vorstoß gestartet, um den größten Brand in dem Land seit mehr als 100 Jahren vollständig unter Kontrolle zu bringen. "Es wird wahrscheinlich ein entscheidender Tag sein", sagte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, im Einsatzgebiet im Osten Belgiens vor Journalisten. Unterdessen warnte die nordrhein-westfälische Gemeinde Monschau vor "gesundheitlichen Gefahren" infolge der Rauchentwicklung durch den Brand im Nachbarland.

Textgröße:

Feuerwehrleute versuchten, das Feuer im Naturschutzgebiet Hohes Venn "vollständig einzukreisen", erläuterte Hosmans. Sollte dies gelingen, könne "man hoffen, dass es unter Kontrolle gebracht werden kann". Dann sei "der Kampf gewonnen". Voraussetzung sei allerdings, dass das Wetter sich nicht "radikal ändert", betonte Hosmans.

Regen verlangsamte am Dienstag die weitere Ausbreitung des Feuers. "Der Nachteil ist, dass er zu einer niedrigen Wolkendecke führt und den Einsatz von Luftfahrzeugen einschränkt", erläuterte Hosmans.

Die Einwohner des Dorfes Sourbrodt in der belgischen Gemeinde Weismes konnten ab Montagabend in ihre Häuser zurückkehren. Unter den Rückkehrern war am Dienstag auch Monika Schieren aus dem rund 40 Kilometer Luftlinie entfernten Eschweiler. Die 62-Jährige und ihre Familie waren am Samstagnachmittag aus ihrer Urlaubsunterkunft in Sourbrodt evakuiert worden. "Wir konnten nichts mitnehmen", sagte Schieren der Nachrichtenagentur AFP. "Deswegen sind wir nochmal zurückgekommen, zum Packen."

Trotz der Aufhebung der Evakuierungsandordnung wolle die Familie ihren Urlaub nicht fortsetzen. "Wir haben Angst, das Feuer ist noch nicht bekämpft", betonte Schieren. "Nach wie vor war bis jetzt hier Rauch." Den Urlaub könnten sie so nicht genießen. "Wir haben vor fünf Jahren bei uns zu Hause ein Hochwasser erlebt, wo wir vieles verloren haben", fügte die 62-Jährige hinzu.

Das Feuer im bei Wanderern und Radfahrern beliebten Hohen Venn vernichtete seit Freitag rund 3000 Hektar Vegetation - das entspricht in etwa der Fläche der Nordseeinsel Borkum. Das Gebiet besteht aus sumpfigen Torfmooren und Kiefernwäldern. Torfbrände sind problematisch, weil das Feuer sich unterirdisch über mehrere Torfschichten verbreiten und über Jahre hinweg unentdeckt weiter schwelen kann.

Der belgische Innenminister Bernard Quintin mahnte, das Gebiet müsse noch lange weiter gewässert und gelöscht werden, um zu verhindern, dass das Feuer wieder aufflammt. Das werde "mehrere Wochen" dauern, zitierte die belgische Nachrichtenagentur Belga Quintin.

Bei dem Feuer in dem Naturschutzgebiet an der Grenze zu Deutschland handelt es sich um den größten Waldbrand in Belgien seit dem Jahr 1911. Im deutschen Eifelort Monschau mussten wegen des Brandes zeitweise zwei Straßenzüge mit etwa 30 Bewohnern evakuiert werden.

Die Gemeinde Monschau teilte mit, als Folge des Waldbrandes im Hohen Venn komme es in Monschau und den Gemeinden Roetgen und Simmerath zu erheblichen Geruchtsbelästigungen und möglicher Schadstoffbelastung. Die Einwohner der betroffenen Orte wurden aufgefordert, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten, Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten sowie Fenster und Türen zu schließen. Auch in Köln, Leverkusen und Aachen wurden Warnungen vor Geruchsbelästigung verbreitet.

Belgien leidet in diesem Sommer wie große Teile Europas unter Hitze und Trockenheit. Der vom Menschen verursachte Klimawandel sorgt nach Einschätzung von Wissenschaftlern für längere Hitzewellen und Dürren. Diese trocknen die Vegetation aus und begünstigen so Waldbrände.

(L.Kaufmann--BBZ)