Berliner Boersenzeitung - Russlands Energie am Limit

EUR -
AED 4.285813
AFN 77.021678
ALL 92.348754
AMD 424.416792
ANG 2.088679
AOA 1071.306972
ARS 1764.213975
AUD 1.624104
AWG 2.097684
AZN 1.986045
BAM 1.956833
BBD 2.350021
BDT 143.289946
BGN 1.979661
BHD 0.439921
BIF 3481.693366
BMD 1.167001
BND 1.48207
BOB 13.470996
BRL 6.002238
BSD 1.166806
BTN 111.270884
BWP 15.592232
BYN 3.518828
BYR 22873.221639
BZD 2.346579
CAD 1.617621
CDF 2659.016242
CHF 0.937917
CLF 0.027061
CLP 1065.040389
CNY 7.842656
CNH 7.842015
COP 3613.385518
CRC 530.175357
CUC 1.167001
CUP 30.925529
CVE 110.323244
CZK 24.082176
DJF 207.774351
DKK 7.475529
DOP 67.915273
DZD 155.247292
EGP 58.646239
ERN 17.505017
ETB 190.583817
FJD 2.558708
FKP 0.855642
GBP 0.856071
GEL 3.040083
GGP 0.855642
GHS 13.061784
GIP 0.855642
GMD 85.770791
GNF 10256.414749
GTQ 8.9017
GYD 244.102596
HKD 9.147066
HNL 31.298255
HRK 7.535913
HTG 152.649281
HUF 360.224061
IDR 20667.764603
ILS 3.470192
IMP 0.855642
INR 111.175235
IQD 1528.493852
IRR 1604159.718216
ISK 141.207013
JEP 0.855642
JMD 184.882854
JOD 0.827408
JPY 185.610939
KES 151.115262
KGS 102.054457
KHR 4719.370214
KMF 493.641139
KPW 1050.301336
KRW 1614.671639
KWD 0.360323
KYD 0.972313
KZT 536.749572
LAK 26188.1525
LBP 104484.575385
LKR 383.397482
LRD 211.769987
LSL 18.590376
LTL 3.445851
LVL 0.705908
LYD 7.392713
MAD 10.772487
MDL 20.162645
MGA 5024.523471
MKD 61.554343
MMK 2450.316056
MNT 4199.843335
MOP 9.420674
MRU 46.882148
MUR 54.568967
MVR 18.041702
MWK 2023.216122
MXN 19.756086
MYR 4.698931
MZN 74.577229
NAD 18.590455
NGN 1569.312617
NIO 42.942119
NOK 10.881194
NPR 178.037993
NZD 1.958205
OMR 0.448708
PAB 1.166786
PEN 3.912515
PGK 5.174732
PHP 71.958471
PKR 324.046311
PLN 4.295719
PYG 6980.595596
QAR 4.253846
RON 5.257222
RSD 117.297623
RUB 98.37732
RWF 1718.707371
SAR 4.381929
SBD 9.35862
SCR 15.977286
SDG 701.923134
SEK 11.077729
SGD 1.481887
SHP 0.864591
SLE 28.76666
SLL 24471.428749
SOS 666.852056
SRD 44.255034
STD 24154.566688
STN 24.512731
SVC 10.20939
SYP 15173.348245
SZL 18.57857
THB 38.213432
TJS 10.769309
TMT 4.096174
TND 3.396793
TOP 2.809859
TRY 56.152945
TTD 7.926981
TWD 37.147393
TZS 3089.638906
UAH 51.987146
UGX 4361.302497
USD 1.167001
UYU 46.894758
UZS 13791.103582
VES 914.558285
VND 30464.563821
VUV 137.766134
WST 3.162611
XAF 656.297861
XAG 0.016975
XAU 0.000252
XCD 3.153879
XCG 2.102892
XDR 0.82513
XOF 656.303487
XPF 119.331742
YER 276.699817
ZAR 18.571714
ZMK 10504.410042
ZMW 22.139119
ZWL 375.773879
  • Euro STOXX 50

    18.6200

    6474.25

    +0.29%

  • Goldpreis

    -42.1000

    4652.4

    -0.9%

  • MDAX

    220.2400

    32487.68

    +0.68%

  • TecDAX

    -29.4300

    4021.29

    -0.73%

  • DAX

    55.3200

    26321.46

    +0.21%

  • SDAX

    98.5300

    18640.35

    +0.53%

  • EUR/USD

    -0.0017

    1.1658

    -0.15%


Russlands Energie am Limit




Als am 6. Juli die Omsker Ölraffinerie in Sibirien von ukrainischen Drohnen getroffen wurde, verschob sich die Reichweite des Energiekriegs erneut. Die Anlage liegt rund 2.700 Kilometer von ukrainisch kontrolliertem Gebiet entfernt. Sie ist nicht irgendein Industriebetrieb, sondern Russlands größte Raffinerie und der wichtigste Produzent von Benzin im Land. Nach dem Angriff kam die Verarbeitung zum Stillstand. Eine zentrale Rohöldestillationsanlage, die etwa 38 Prozent der Kapazität ausmacht, wurde beschädigt. Eine zweite Einheit mit weiteren 37 Prozent fiel aus, weil wichtige Leitungs- und Netzverbindungen getroffen waren. Damit wurde aus einem spektakulären Fernangriff ein unmittelbares Versorgungsproblem.

Omsk steht für die neue Qualität der ukrainischen Kampagne und das ist gut so. Kiew greift nicht mehr nur grenznahe Tanklager und kleinere Raffinerien an, sondern verfolgt eine systematische Strategie gegen die gesamte Wertschöpfungskette des russischen Ölsektors. Im Visier stehen Rohölverarbeitung, Lager, Pumpstationen, Exportterminals und zunehmend auch Tanker des russischen Terrorstaates. Seit Ende März 2026 wurden mehr als 50 Angriffe auf Raffinerien, Depots, Terminals und andere Ölanlagen gemeldet. Viele Ziele wurden wiederholt attackiert. Gerade diese Wiederholungen sind entscheidend, weil sie Reparaturen verzögern, Schutzkräfte binden und die Unsicherheit über künftige Ausfälle erhöhen.

Der sichtbare Schaden konzentriert sich bislang vor allem auf die Raffinerien. Russland fördert weiterhin große Mengen Rohöl und kann erhebliche Volumen exportieren. Doch Rohöl allein treibt weder Lastwagen noch Panzer, Flugzeuge oder Erntemaschinen an. Dafür muss es zu Benzin, Diesel, Kerosin und weiteren Produkten verarbeitet werden. Raffinerien sind komplexe Verbundsysteme. Wird eine zentrale Destillations-, Crack- oder Hydrieranlage zerstört, kann der übrige Betrieb oft nicht einfach weiterlaufen. Selbst wenn Tanks, Rohrleitungen und Nebengebäude unbeschädigt bleiben, reicht der Ausfall eines Engpasses, um große Teile einer Anlage stillzulegen.


Wie verwundbar diese Struktur geworden ist, zeigt die Raffinerie am südlichen Rand Moskaus. Sie wurde im Juni zweimal getroffen und ist der wichtigste Treibstofflieferant für die Hauptstadtregion. Die Schäden gelten als so schwer, dass die Reparatur mindestens ein halbes Jahr dauern dürfte. Auch die Raffinerie NORSI bei Nischni Nowgorod, die zu den größten Anlagen des Landes und zu den wichtigsten Benzinproduzenten gehört, musste nach Treffern die Rohölverarbeitung unterbrechen. In Saratow wurde Anfang Juli die einzige primäre Verarbeitungsanlage getroffen. Der Betrieb kam dort bereits zum dritten Mal in diesem Jahr nach einem Drohnenangriff zum Erliegen. Hinzu kommen Attacken auf hochmoderne Anlagen in Tatarstan sowie auf Pumpstationen und Schiffe im Asowschen Meer.

Die Summe dieser Ausfälle hat die russische Treibstoffproduktion deutlich gedrückt. Im Juni sank die Verarbeitung von Rohöl gegenüber dem Vorjahr um etwa 25 Prozent auf rund 3,95 Millionen Barrel täglich. Das war der niedrigste Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten. Die Benzinproduktion verringerte sich um rund 17 Prozent auf etwa 850.000 Barrel pro Tag. Branchenbeobachter schätzen, dass zeitweise ungefähr ein Drittel der russischen Raffineriekapazität außer Betrieb war. Die genaue Quote schwankt, weil Anlagen teilweise wieder anlaufen, andere kurz darauf erneut getroffen werden und russische Unternehmen nur begrenzt über das Ausmaß der Schäden informieren.

Für die Bevölkerung ist die Krise inzwischen an den Tankstellen sichtbar. In zahlreichen Regionen gelten Abgabebeschränkungen, lange Schlangen und zeitweise geschlossene Zapfsäulen gehören zum Alltag. Besonders angespannt ist die Lage auf der von Russland besetzten Krim, in Teilen Südrusslands und in weit entfernten Regionen Sibiriens. Selbst Moskau, das wirtschaftliche Schocks gewöhnlich länger abfedern kann als die Provinz, blieb nicht verschont. An unabhängigen Tankstellen stiegen die Preise für einzelne Benzinsorten zeitweise auf mehr als 100 Rubel je Liter. Große Ölkonzerne hielten ihre Preise vielerorts niedriger, konnten die Nachfrage aber nicht immer bedienen.

Die Reaktion der Despoten im Kreml offenbaren den Ernst der Lage. Benzinexporte wurden beschränkt, die Ausfuhr von Flugtreibstoff bis Ende November gestoppt und Anfang Juli ein umfassender Diesel-Exportstopp bis zum Monatsende verhängt, die Menschen warten teiuls zwei Tage auf ein paar Liter Benzin oder Diesel. Zugleich begann Russland, zusätzliche Treibstofflieferungen aus dem Ausland zu organisieren. Benzin aus Indien und Kasachstan soll Engpässe lindern. Dass einer der größten Ölproduzenten der Welt auf Importe raffinierter Produkte angewiesen ist, bedeutet noch keinen Zusammenbruch. Es zeigt jedoch, dass die Schwachstelle nicht unter der Erde liegt, sondern in der Verarbeitung und Verteilung.

Auf den ersten Blick scheint Russland den Ausfall der Raffinerien sogar durch höhere Rohölexporte kompensieren zu können. Die Verschiffungen über die westlichen Häfen erreichten im Juni mit annähernd drei Millionen Barrel täglich einen Rekord. Dieser Anstieg ist jedoch kein eindeutiges Zeichen von Stärke. Er ist vor allem die Folge davon, dass weniger Rohöl im Inland verarbeitet werden kann. Was nicht zu Benzin oder Diesel veredelt wird, muss als Rohstoff verkauft, eingelagert oder die Förderung muss gedrosselt werden. Rohöl bringt in der Regel weniger Wertschöpfung als raffinierte Produkte. Zusätzliche Mengen erhöhen zudem den Preisdruck auf russische Sorten, während Hafen- und Transportkapazitäten natürliche Grenzen setzen.

Damit trifft die ukrainische Strategie auf eine Wirtschaft, die ohnehin an Tempo verliert. Nach dem kriegsgetriebenen Wachstum der vergangenen Jahre schrumpfte die russische Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2026 um 0,2 Prozent. Für das Gesamtjahr bewegen sich aktuelle Prognosen nur noch grob zwischen 0,4 und 1,1 Prozent Wachstum. Die russische Zentralbank hält den Leitzins trotz erster Senkungen bei 14,25 Prozent. Die Inflation lag im Mai bei 5,3 Prozent. Treibstoffknappheit, höhere Logistikkosten und staatliche Mehrausgaben können den Preisdruck erneut verstärken und weitere Zinssenkungen erschweren.

Das zentrale Problem der russischen Kriegswirtschaft ist deshalb nicht ein einzelner brennender Tank, sondern die Gleichzeitigkeit mehrerer Engpässe. Der Staat benötigt immer mehr Geld für Rüstung, Sold, Entschädigungen, innere Sicherheit und den Schutz kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig fehlen Arbeitskräfte, moderne Maschinen, Spezialkomponenten und günstiges Kapital. Die niedrige Arbeitslosigkeit sieht auf dem Papier positiv aus, ist in einer mobilisierten Kriegswirtschaft aber auch Ausdruck eines erschöpften Arbeitsmarktes. Unternehmen konkurrieren mit dem Militär und der Rüstungsindustrie um Personal. Hohe Löhne in kriegsnahen Branchen treiben die Kosten, ohne automatisch die zivile Produktivität zu erhöhen.

Auch der Staatshaushalt verliert an Spielraum. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 belief sich das Defizit auf rund 5,73 Billionen Rubel oder 2,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Damit lag das Minus bereits deutlich über dem für das gesamte Jahr vorgesehenen Ziel von 1,6 Prozent. Die Einnahmen aus Öl und Gas waren in den ersten fünf Monaten trotz zeitweise höherer Weltmarktpreise etwa 30 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Schon 2025 waren diese Einnahmen um 24 Prozent auf den niedrigsten Stand seit 2020 gefallen. Dafür sind nicht allein die Drohnenangriffe verantwortlich. Niedrigere Preise für russisches Öl, hohe Abschläge, Sanktionen, Wechselkurseffekte und Veränderungen bei den wichtigsten Käufern spielen ebenfalls eine große Rolle. Die Angriffe verschärfen jedoch genau jene Schwäche, die für den Haushalt am empfindlichsten ist.

Gleichzeitig sind die frei verfügbaren Reserven des Nationalen Wohlstandsfonds stark geschrumpft. Die liquiden Mittel entsprachen im April nur noch etwa 1,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Zu Beginn des umfassenden Krieges waren es 6,5 Prozent. Russland verfügt weiterhin über Steuereinnahmen, staatlich kontrollierte Banken, eine vergleichsweise niedrige Staatsverschuldung und die Möglichkeit, Unternehmen zu verpflichten oder Kapitalströme zu lenken. Der Kreml kann deshalb noch lange Mittel mobilisieren. Doch jede zusätzliche Finanzierung geht stärker zulasten von Investitionen, Konsum, Regionen und privaten Unternehmen.

Besonders heikel ist die Belastung des russischen Bankensystems. Ein wachsender Teil der Kriegsfinanzierung läuft außerhalb des regulären Haushalts über staatlich gelenkte Kredite und bevorzugte Finanzierung für Rüstungsbetriebe. Solange Produktion, Aufträge und Rückzahlungen funktionieren, kann dieses Modell stabil wirken. Werden jedoch Unternehmen durch hohe Zinsen, sinkende Nachfrage oder staatlich vorgegebene Investitionen überfordert, steigen die Risiken in den Bankbilanzen. Der Energieengpass wirkt hier wie ein Verstärker: Er verteuert Transporte und Produktion, bindet zusätzliches Kapital für Reparaturen und zwingt den Staat zu Subventionen, Preisbremsen oder Importen.

Trotzdem wäre es falsch, bereits von einer vollständig zerstörten russischen Energieindustrie zu sprechen. Russland besitzt ein weit verzweigtes Netz aus Förderfeldern, Raffinerien, Pipelines, Depots und Häfen. Viele Anlagen wurden in der Sowjetzeit mit beträchtlichen Reservekapazitäten gebaut. Reparaturteams können Schäden oft schneller beheben, als es Außenstehende erwarten. Der Staat priorisiert Militär, Landwirtschaft und systemrelevante Betriebe und kann Knappheit auf private Verbraucher abwälzen. Zudem profitiert Moskau weiterhin von Exportbeziehungen zu China, Indien und anderen Abnehmern.

Doch die bisherige Widerstandsfähigkeit wird teurer. Moderne Raffinerien enthalten Technik, Katalysatoren und Steuerungssysteme, die vor dem Krieg häufig aus westlichen Ländern stammten. Sanktionen erschweren die Beschaffung, verlängern Reparaturen und erhöhen die Abhängigkeit von Ersatzlösungen aus China oder von Eigenentwicklungen. Noch wichtiger ist die neue Reichweite der ukrainischen Drohnen. Wenn selbst Omsk nicht mehr außerhalb des Gefahrenraums liegt, muss Russland seine Luftverteidigung über ein riesiges Territorium verteilen. Jede Raffinerie, jeder Hafen und jede Pumpstation kann geschützt werden, aber nicht überall gleichzeitig und nicht gegen jede Angriffswelle.

Der Energiekrieg bleibt zugleich keine Einbahnstraße. Russlands Diktator Wladimir Putin (73) lässt sein Jahren Kraftwerke, Umspannwerke, Gasinfrastruktur und Wärmeerzeugung in der Ukraine angreifen. Diese Terror-Angriffe haben das ukrainische Stromsystem schwer beschädigt und die Zivilbevölkerung wiederholt mit Ausfällen belastet. Die ukrainische Antwort zielt stärker auf Russlands Ölverarbeitung, Logistik und Exportfähigkeit. Beide Seiten versuchen, die industrielle Durchhaltefähigkeit des Gegners zu schwächen. Der Unterschied liegt vor allem in den verfügbaren Mitteln und in der wirtschaftlichen Funktion der Ziele.

Für Kiew ist die Kampagne attraktiv, weil vergleichsweise günstige Langstreckendrohnen Anlagen treffen können, deren Ausfall Schäden in Millionen- oder Milliardenhöhe verursacht. Der militärische Effekt entsteht nicht nur durch fehlenden Treibstoff an der Front. Russland muss Flugabwehr, Personal und Reparaturkapazitäten aus anderen Bereichen abziehen. Der wirtschaftliche Effekt entsteht durch Produktionsausfälle, Preissteigerungen, geringere Exporterlöse und zusätzliche Staatsausgaben. Der politische Effekt zeigt sich dort, wo der Krieg den Alltag russischer Bürger spürbar erreicht, etwa in Form leerer Zapfsäulen, rationierter Mengen und steigender Preise.
Man kann daher mit Fug und Recht sagen: Der Krieg ist bei den Russen angekommen und er wird massiv spürbar, ein Krieg den ein wahnsinniger Kriegsverbrecher und Massenmörder, Wladimir Putin, ohne Sinn und Verstand vom Zaun gebrochen hat und für den die Russen nun die Zeche zahlen.

Ob daraus strategischer Zwang entsteht, hängt vor allem von der Dauer ab. Einzelne Anlagen lassen sich reparieren, Lieferströme umleiten und Engpässe durch Importe überbrücken. Eine dauerhaft hohe Angriffstaktung kann jedoch verhindern, dass das System zur Normalität zurückkehrt. Werden zugleich Exportterminals, Pipelines und besonders schwer ersetzbare Raffinerieeinheiten getroffen, sinkt die Fähigkeit Moskaus, Verluste durch bloße Verschiebung von Rohöl auszugleichen. Dann würde aus einer Treibstoffkrise ein tieferer Einnahme- und Produktionsschock.

Die Wirtschaft des russischen Terrorstaat steht deshalb nicht unmittelbar vor dem Kollaps, aber sie operiert mit deutlich kleineren Sicherheitsmargen. Die Ukraine hat die Energieindustrie nicht vollständig zerstört. Sie hat jedoch gezeigt, dass selbst die stärksten und am weitesten entfernten Teile dieses Sektors verwundbar sind. Jeder neue Treffer zwingt den Kreml zu einer kostspieligen Entscheidung zwischen Reparatur, Schutz, Import, Exportverzicht und weiterer Belastung des Haushalts. Genau darin liegt die strategische Wirkung der Kampagne: Sie nimmt Russland nicht mit einem Schlag die Energie, sondern erhöht fortlaufend den Preis dafür, den Krieg und die eigene Wirtschaft gleichzeitig am Laufen zu halten.  (M.Motin)



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...