Berliner Boersenzeitung - Wer siegt: Asoziale Kriminelle oder der Staat?

EUR -
AED 4.182614
AFN 75.167292
ALL 93.902616
AMD 417.452931
AOA 1045.510427
ARS 1708.080292
AUD 1.632807
AWG 2.052867
AZN 1.934662
BAM 1.960456
BBD 2.293638
BDT 140.5839
BHD 0.429418
BIF 3406.074805
BMD 1.1389
BND 1.473193
BOB 12.976821
BRL 5.847793
BSD 1.1388
BTN 109.079596
BWP 15.68719
BYN 3.266744
BYR 22322.439964
BZD 2.29034
CAD 1.606618
CDF 2573.91431
CHF 0.932083
CLF 0.027043
CLP 1064.32451
CNY 7.70591
CNH 7.71078
COP 3650.071993
CRC 518.12833
CUC 1.1389
CUP 30.18085
CVE 110.527514
CZK 24.169792
DJF 202.405585
DKK 7.474959
DOP 66.347582
DZD 151.856354
EGP 57.513425
ERN 17.0835
ETB 183.805055
FJD 2.539462
FKP 0.856083
GBP 0.856971
GEL 2.984175
GGP 0.856083
GHS 13.266509
GIP 0.856083
GMD 84.278841
GNF 9995.740856
GTQ 8.687596
GYD 238.205762
HKD 8.930599
HNL 30.507458
HRK 7.533595
HTG 148.832839
HUF 359.702775
IDR 20606.117666
ILS 3.484584
IMP 0.856083
INR 108.869102
IQD 1491.843273
IRR 1566129.859978
ISK 142.202809
JEP 0.856083
JMD 180.338321
JOD 0.807457
JPY 186.558657
KES 147.544381
KGS 99.597067
KHR 4603.914532
KMF 493.143631
KRW 1654.707165
KWD 0.353708
KYD 0.94895
KZT 544.641185
LAK 25810.301975
LBP 101977.706962
LKR 382.6789
LRD 206.118647
LSL 19.136667
LTL 3.362876
LVL 0.688909
LYD 7.306353
MAD 10.683174
MDL 20.156786
MGA 4880.59188
MKD 61.666192
MMK 2391.889523
MNT 4095.292812
MOP 9.197946
MRU 45.553193
MUR 54.086562
MVR 17.607592
MWK 1974.690081
MXN 19.858589
MYR 4.660351
MZN 72.787059
NAD 19.136752
NGN 1555.043387
NIO 41.909355
NOK 11.051509
NPR 174.527754
NZD 1.967706
OMR 0.437901
PAB 1.138805
PEN 3.87639
PGK 5.021928
PHP 70.016128
PKR 316.324501
PLN 4.32446
PYG 6850.270057
QAR 4.15146
RON 5.229715
RSD 117.390986
RUB 89.6864
RWF 1669.457795
SAR 4.269837
SBD 9.184827
SCR 15.384259
SDG 683.910885
SEK 11.04188
SGD 1.471681
SLE 27.618086
SOS 650.842958
SRD 43.109076
STD 23572.930532
STN 24.55822
SVC 9.964667
SZL 19.139374
THB 38.164723
TJS 10.493824
TMT 3.997539
TND 3.381216
TRY 53.953907
TTD 7.745362
TWD 36.878266
TZS 3014.102283
UAH 51.211933
UGX 4299.192125
USD 1.1389
UYU 45.748658
UZS 13722.59249
VES 844.929468
VND 29992.931451
VUV 135.718863
WST 3.133123
XAF 657.515777
XAG 0.019936
XAU 0.000283
XCD 3.077934
XCG 2.052366
XDR 0.816854
XOF 657.518671
XPF 119.331742
YER 271.228836
ZAR 19.006954
ZMK 10251.494404
ZMW 21.295579
ZWL 366.725335
  • TecDAX

    28.3500

    3837.11

    +0.74%

  • SDAX

    76.1700

    18352.55

    +0.42%

  • MDAX

    288.8200

    32395.32

    +0.89%

  • DAX

    102.9800

    25464.01

    +0.4%

  • Goldpreis

    -54.0000

    4023

    -1.34%

  • Euro STOXX 50

    7.3000

    6289.51

    +0.12%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1392

    +0.15%


Wer siegt: Asoziale Kriminelle oder der Staat?




 Organisierte Kriminalität: Eine unterschätzte Gefahr – was die deutsche Politik ändern muss, um nachhaltig gegenzusteuern

Die organisierte Kriminalität (OK) hat sich in Deutschland zu einer der größten Bedrohungen für die innere Sicherheit entwickelt. Drogenschmuggel, Menschenhandel, Geldwäsche, Cyberkriminalität und mafiöse Strukturen gefährden nicht nur die öffentliche Ordnung, sondern untergraben auch das Vertrauen in staatliche Institutionen. Dennoch fehlt es bislang an einer umfassenden, entschlossenen Strategie, um dieser Gefahr nachhaltig entgegenzutreten. Deutschland braucht dringend Reformen und ein ganzheitliches Konzept, das über symbolische Maßnahmen hinausgeht.

Eine unterschätzte Gefahr
Obwohl die organisierte Kriminalität ähnlich destruktiv wie der Terrorismus ist, erhält sie in der öffentlichen Debatte und politischen Priorisierung weitaus weniger Aufmerksamkeit. Clans, Drogenkartelle und mafiöse Netzwerke operieren längst nicht mehr nur im Verborgenen. Sie nutzen legale Geschäftsstrukturen, infiltrieren Behörden und beeinflussen lokale Gemeinschaften. Ihre Strukturen sind komplex, ihre Gewinne immens, und ihre Netzwerke global.

Das Bundeskriminalamt (BKA) schätzt, dass in Deutschland jährlich Milliarden Euro durch kriminelle Aktivitäten generiert werden. Diese Summen finanzieren nicht nur weitere Straftaten, sondern destabilisieren ganze Wirtschaftszweige und Gemeinden. Gleichzeitig bleibt die Strafverfolgung oft ineffektiv, da den Behörden Ressourcen, rechtliche Werkzeuge und die nötige internationale Kooperation fehlen.

Was die deutsche Politik ändern muss
-  Verbesserte personelle und technische Ausstattung der Strafverfolgung

Die Ermittlungsbehörden benötigen dringend mehr Ressourcen:
Mehr Personal: Die Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte sind häufig überlastet. Mehr spezialisiertes Personal, das gezielt für die Bekämpfung von OK geschult ist, ist unerlässlich.

Bessere Technik: Moderne Überwachungs- und Analysetools, wie KI-basierte Systeme zur Mustererkennung in Finanzströmen, könnten entscheidend sein, um komplexe Netzwerke aufzudecken.

Cyber-Expertise: Da ein Großteil der OK-Aktivitäten ins Digitale verlagert wurde, müssen Cyberkriminalitäts-Einheiten massiv ausgebaut werden.

Strengere Gesetze und effizientere Strafverfolgung
-  Vermögensabschöpfung: Die Konfiszierung illegaler Gewinne ist eines der effektivsten Mittel gegen OK. Hier braucht es strengere Regeln, die es ermöglichen, Vermögen schneller und einfacher einzuziehen – auch ohne direkten Straftatnachweis, wenn illegale Herkunft hinreichend wahrscheinlich ist.

Beweislastumkehr: In Fällen von Geldwäsche und unklarer Vermögensherkunft sollte die Beweislast stärker auf die Verdächtigen verlagert werden.

Härtere Strafen: Für organisierte Kriminalität und Clanaktivitäten sollten höhere Mindeststrafen eingeführt werden, um abschreckend zu wirken.


Intensivere Zusammenarbeit zwischen Behörden
OK-Netzwerke sind oft besser organisiert als die Behörden, die sie bekämpfen. Ein zersplittertes System aus Polizei, Zoll, Steuerbehörden und Justiz ist daher nicht effektiv genug.

Zentralisierte Ermittlungsstellen: Spezialisierte Taskforces sollten länderübergreifend agieren und Informationen schneller austauschen können.

Bessere Abstimmung mit internationalen Partnern: OK ist global. Deutschland muss die Zusammenarbeit mit Europol, Interpol und anderen internationalen Institutionen intensivieren, um länderübergreifende Strukturen effizienter zu zerschlagen.

Bekämpfung von Geldwäsche
Deutschland gilt als Geldwäscheparadies – eine Schwäche, die kriminelle Organisationen gezielt ausnutzen.

Transparenz bei Immobiliengeschäften: Verdächtige Geldflüsse in den Immobiliensektor müssen stärker kontrolliert werden. Anonyme Käufe sollten verboten werden.

Reform des Finanzsektors: Banken und Finanzdienstleister sollten verpflichtet werden, verdächtige Transaktionen schneller zu melden. Verstöße gegen diese Meldepflicht müssen härter sanktioniert werden.

Strengere Regulierung von Kryptowährungen: Kryptowährungen bieten Kriminellen ein nahezu anonymes Mittel, Geld zu waschen. Hier braucht es strengere Regeln und Meldepflichten.

Präventionsmaßnahmen in gefährdeten Communities
-  Bildung und Integration: In sozial benachteiligten Stadtteilen, die oft als Rekrutierungszentren für Clans dienen, müssen Bildungsangebote, Arbeitsmöglichkeiten und Integrationsprojekte massiv ausgebaut werden. Prävention ist langfristig günstiger und effektiver als Strafverfolgung.

-  Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Gemeinden müssen in die Lage versetzt werden, sich gegen den Einfluss krimineller Netzwerke zu wehren. Dies kann durch kommunale Initiativen, finanzielle Unterstützung und bessere soziale Infrastruktur gelingen.

Sensibilisierung der Öffentlichkeit
-  Die Bevölkerung muss besser informiert werden, um kriminelle Machenschaften frühzeitig zu erkennen und zu melden. Kampagnen, die auf die Gefahren von OK aufmerksam machen, können helfen, die Akzeptanz für kriminelle Parallelstrukturen zu verringern.

Ein ganzheitlicher Ansatz ist entscheidend
-  Die Bekämpfung der organisierten Kriminalität darf nicht isoliert betrachtet werden. Es bedarf eines ganzheitlichen Ansatzes, der Prävention, Strafverfolgung und gesellschaftliche Maßnahmen vereint. Ein solches Konzept erfordert Mut, langfristige Investitionen und einen politischen Konsens – denn die Folgen der Untätigkeit wären verheerend.

Organisierte Kriminalität gefährdet nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, deshalb muss jeder Staat gegen die Organisierte Kriminalität ähnlich hart und vor allem mit aller Entschlossenheit bekämpfen wie den Terrorismus, dies unter Einsatz der maximalen Ausübung des rechtsstaatlichen Gewaltmonopols.

Es ist höchste Zeit, diese Bedrohung mit derselben Entschlossenheit anzugehen wie den Terrorismus. Nur dann kann Deutschland der Gefahr nachhaltig entgegentreten und seine Position als sicherer, rechtsstaatlicher Standort behaupten.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...