Berliner Boersenzeitung - Trump, Putin und die Frage: Was nun?

EUR -
AED 4.277557
AFN 73.379628
ALL 95.367129
AMD 428.877031
ANG 2.085446
AOA 1069.244382
ARS 1641.134594
AUD 1.623543
AWG 2.096558
AZN 1.994898
BAM 1.956202
BBD 2.346352
BDT 142.999367
BGN 1.945046
BHD 0.439385
BIF 3468.167584
BMD 1.164754
BND 1.488386
BOB 8.049688
BRL 5.878864
BSD 1.164924
BTN 110.605816
BWP 15.639809
BYN 3.218319
BYR 22829.182368
BZD 2.342991
CAD 1.610488
CDF 2646.321859
CHF 0.912835
CLF 0.026321
CLP 1035.89789
CNY 7.881135
CNH 7.878467
COP 4309.77691
CRC 529.301885
CUC 1.164754
CUP 30.865986
CVE 110.287649
CZK 24.284308
DJF 207.449041
DKK 7.473546
DOP 68.033096
DZD 155.126611
EGP 60.54415
ERN 17.471313
ETB 184.625709
FJD 2.576378
FKP 0.86556
GBP 0.864871
GEL 3.110432
GGP 0.86556
GHS 13.699578
GIP 0.86556
GMD 84.439754
GNF 10212.097231
GTQ 8.886711
GYD 243.725868
HKD 9.128394
HNL 31.001968
HRK 7.534773
HTG 152.499354
HUF 354.769025
IDR 20780.379726
ILS 3.279889
IMP 0.86556
INR 110.517941
IQD 1526.093756
IRR 1573641.165096
ISK 143.800304
JEP 0.86556
JMD 183.497684
JOD 0.82581
JPY 185.759078
KES 150.929145
KGS 101.857484
KHR 4674.899867
KMF 491.526628
KPW 1048.110183
KRW 1757.456873
KWD 0.360083
KYD 0.970774
KZT 569.699661
LAK 25533.353325
LBP 104325.272845
LKR 385.469163
LRD 212.608187
LSL 18.931488
LTL 3.439216
LVL 0.704548
LYD 7.39952
MAD 10.701938
MDL 20.095609
MGA 4898.026921
MKD 61.646337
MMK 2445.365725
MNT 4165.7438
MOP 9.404489
MRU 46.55256
MUR 55.151188
MVR 17.940577
MWK 2020.080172
MXN 20.179308
MYR 4.618181
MZN 74.433621
NAD 18.931244
NGN 1596.1563
NIO 42.868252
NOK 10.787744
NPR 176.970065
NZD 1.955715
OMR 0.447842
PAB 1.164944
PEN 3.960262
PGK 5.091046
PHP 71.929375
PKR 324.303901
PLN 4.233125
PYG 7011.349608
QAR 4.246572
RON 5.253626
RSD 117.399045
RUB 83.632615
RWF 1710.207172
SAR 4.370641
SBD 9.355842
SCR 16.269576
SDG 699.436425
SEK 10.787601
SGD 1.488107
SHP 0.869607
SLE 28.649538
SLL 24424.3157
SOS 665.828165
SRD 43.294499
STD 24108.060362
STN 24.504717
SVC 10.194094
SYP 128.742725
SZL 18.917641
THB 37.9145
TJS 10.752531
TMT 4.07664
TND 3.402599
TOP 2.804448
TRY 53.468157
TTD 7.911659
TWD 36.46752
TZS 3040.037558
UAH 51.626502
UGX 4391.845382
USD 1.164754
UYU 46.769605
UZS 13880.850673
VES 639.083218
VND 30659.242494
VUV 137.981233
WST 3.162528
XAF 656.083289
XAG 0.015382
XAU 0.000258
XCD 3.147806
XCG 2.099604
XDR 0.814754
XOF 656.09174
XPF 119.331742
YER 277.904679
ZAR 18.929102
ZMK 10484.17745
ZMW 21.173439
ZWL 375.050378
  • Euro STOXX 50

    -28.6900

    6021.85

    -0.48%

  • TecDAX

    19.0500

    4179.13

    +0.46%

  • DAX

    -118.5800

    24986.12

    -0.47%

  • MDAX

    -502.5900

    32850.24

    -1.53%

  • Goldpreis

    -87.8000

    4505.2

    -1.95%

  • EUR/USD

    -0.0031

    1.1628

    -0.27%

  • SDAX

    -230.0200

    18962.95

    -1.21%


Trump, Putin und die Frage: Was nun?




Die Hoffnungen des US-Präsidenten Donald Trump (78) auf eine schnelle diplomatische Lösung im Ukraine-Konflikt sind gestern erneut auf eine harte Probe gestoßen. Nach einem zweistündigen Telefonat mit dem russischen Diktator und Kriegsverbrecher Wladimir Putin (72) bleibt ein Durchbruch weiter aus und ist nicht Ansatzweise in Sicht. Putin lehnte einen von Trump unterstützten Vorschlag für eine 30-tägige allgemeine Waffenruhe entschieden ab und hält an seinen Maximalforderungen fest, wie russische und amerikanische Quellen übereinstimmend berichten.

Trump, der seit seinem Amtsantritt am 20. Januar 2025 wiederholt versprochen hat, den Krieg in der Ukraine schnell zu beenden, setzte auf direkte Gespräche mit Putin, um Fortschritte zu erzielen. Bereits am Dienstag, dem 18. März, sprach er mit dem Kremlchef, nachdem sein Vasall und "Sondergesandter" Steve Witkoff vergangene Woche in Moskau vor Ort war. Ziel war es, eine Feuerpause zu vereinbaren, die von der Ukraine in vorherigen Gesprächen mit den USA in Saudi-Arabien akzeptiert worden war. Doch Putin bleibt unnachgiebig: Eine allgemeine Waffenruhe komme nur infrage, wenn die USA und ihre Partner die militärische und geheimdienstliche Unterstützung für die Ukraine einstellen – eine Forderung, die für Washington nicht akzeptabel ist.

Stattdessen einigten sich beide Seiten lediglich auf eine begrenzte 30-tägige Feuerpause für Angriffe auf die ukrainische Energie-Infrastruktur, die sofort in Kraft treten soll. Dies wurde sowohl vom Weißen Haus als auch vom Kreml bestätigt. Experten bewerten dies jedoch als minimalen Fortschritt. „Ein echter Durchbruch ist das nicht“, kommentierte Nicole Deitelhoff vom Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung die Ergebnisse. Putin habe sich kaum bewegt und zeige deutlich, dass er sich nicht unter Druck setzen lasse – weder von Trump noch von anderen Akteuren.

Die Ukraine selbst bleibt bei den Verhandlungen außen vor, was in Kiew und europäischen Hauptstädten Besorgnis auslöst. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor betont, dass jede Lösung ohne ukrainische Beteiligung ein „gefährliches Signal“ an autoritäre Regime weltweit sende. Europäische Politiker wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock und ihr französischer Amtskollege Jean-Noël Barrot forderten erneut, dass Entscheidungen über die Ukraine nicht über die Köpfe des Landes hinweg getroffen werden dürfen. „Es kann keine Entscheidungen über die Ukraine ohne die Ukraine geben“, sagte Baerbock am Rande von Gesprächen in Paris.

Während Trump nach dem Telefonat von „Fortschritten“ sprach, zeigt Putins Haltung, dass Russland seine Position der Stärke nicht aufgeben will. Im Juni 2024 hatte der ruchlose Kremlchef bereits klargemacht, dass er die Anerkennung der 2014 und 2023 annektierten ukrainischen Gebiete, eine Entmilitarisierung der Ukraine und das Ende westlicher Sanktionen als Voraussetzungen für Frieden sieht. Diese Linie hielt er auch im Gespräch mit Trump aufrecht.

Die Reaktionen in der Ukraine sind verhalten. Journalisten berichten von Sorgen, dass ein erzwungener Frieden Russland Zeit zur militärischen Erholung geben könnte, um den Konflikt später erneut zu entfachen. In Europa warnte der scheidende deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor einem „Diktatfrieden“, der die Ukraine schwächen würde. „Die Ukraine muss auch nach einem Friedensschluss eine starke Armee behalten“, betonte er.

Für Trump, der im Wahlkampf behauptet hatte, den Krieg „innerhalb von 24 Stunden“ beenden zu können, wird die Realität zunehmend zur Herausforderung. Putins kompromisslose Haltung torpediert die Pläne des US-Präsidenten und stellt die Frage, wie lange Washington seine Geduld mit Moskau aufrechterhalten kann. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Trump seine Strategie anpasst – oder ob der Konflikt weiter in der Schwebe bleibt.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...