Berliner Boersenzeitung - Netto-Renten 2022 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr

EUR -
AED 4.126877
AFN 73.042306
ALL 90.732025
AMD 404.675577
ANG 2.011226
AOA 1031.579134
ARS 1738.971927
AUD 1.603809
AWG 2.022704
AZN 1.912106
BAM 1.95229
BBD 2.262572
BDT 139.858543
BGN 1.964081
BHD 0.424037
BIF 3382.411084
BMD 1.123725
BND 1.436018
BOB 13.62039
BRL 6.13565
BSD 1.1234
BTN 106.258009
BWP 15.422448
BYN 3.351973
BYR 22025.002405
BZD 2.259318
CAD 1.569961
CDF 2601.42297
CHF 0.917488
CLF 0.027565
CLP 1084.877862
CNY 7.499232
CNH 7.499491
COP 3628.911315
CRC 510.273478
CUC 1.123725
CUP 26.960527
CVE 111.132095
CZK 24.290654
DJF 199.707855
DKK 7.475244
DOP 68.085395
DZD 152.777141
EGP 61.487944
ERN 16.855869
ETB 184.371571
FJD 2.521868
FKP 0.837477
GBP 0.833744
GEL 2.916069
GGP 0.837477
GHS 13.070384
GIP 0.837477
GMD 83.155249
GNF 9950.58139
GTQ 8.584718
GYD 235.362644
HKD 8.815563
HNL 30.192715
HRK 7.606503
HTG 147.175388
HUF 362.780447
IDR 20367.508602
ILS 3.544114
IMP 0.837477
INR 106.209675
IQD 1703.038043
IRR 2116432.483957
ISK 136.622356
JEP 0.837477
JMD 178.059859
JOD 0.796692
JPY 177.9918
KES 145.994621
KGS 98.269949
KHR 4567.746825
KMF 495.562858
KPW 1011.352108
KRW 1507.206256
KWD 0.349249
KYD 0.936109
KZT 507.706843
LAK 25291.302732
LBP 100595.540231
LKR 373.797934
LRD 190.964957
LSL 18.491582
LTL 3.318067
LVL 0.67973
LYD 7.203049
MAD 10.97367
MDL 20.147597
MGA 5073.832411
MKD 61.568264
MMK 2359.283231
MNT 4043.259132
MOP 9.076995
MRU 45.69503
MUR 52.916348
MVR 17.367167
MWK 1947.863194
MXN 20.912068
MYR 4.566481
MZN 71.817352
NAD 18.491254
NGN 1513.004874
NIO 41.335681
NOK 10.447223
NPR 170.012815
NZD 1.998466
OMR 0.432073
PAB 1.12347
PEN 3.877329
PGK 5.040937
PHP 71.1829
PKR 310.748194
PLN 4.388314
PYG 6811.752889
QAR 4.095536
RON 5.343083
RSD 117.631313
RUB 91.919466
RWF 1653.013274
SAR 4.221091
SBD 9.047913
SCR 15.396763
SDG 675.919172
SEK 10.937015
SGD 1.436845
SHP 0.837788
SLE 25.744358
SLL 23563.948204
SOS 642.039938
SRD 42.211592
STD 23258.830688
STN 24.456464
SVC 9.829327
SYP 14610.667058
SZL 18.481607
THB 37.745134
TJS 10.362784
TMT 3.944273
TND 3.34808
TOP 2.705659
TRY 56.239158
TTD 7.615173
TWD 36.898734
TZS 2977.867942
UAH 51.157821
UGX 4611.790366
USD 1.123725
UYU 45.167987
UZS 13356.747669
VES 1000.15603
VND 28884.779302
VUV 134.253995
WST 3.123178
XAF 655.957
XAG 0.021506
XAU 0.000276541404
XCD 3.036922
XCG 2.024479
XDR 0.794532
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.395609
ZAR 18.42306
ZMK 10114.86949
ZMW 22.782835
ZWL 361.838867
SSP 6456.882113
MXV 2.353893
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Netto-Renten 2022 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr
Netto-Renten 2022 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr / Foto: DAMIEN MEYER - AFP/Archiv

Netto-Renten 2022 so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr

Die Netto-Renten in Deutschland sind im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit Jahren nicht mehr. Die ausgezahlte Durchschnittsrente erhöhte sich von 1089 auf 1152 Euro, ein Plus von 63 Euro, wie die Deutsche Rentenversicherung am Dienstag bestätigte. Männer bekamen im Schnitt monatlich 1276 Euro und damit 68 Euro netto mehr; bei Frauen waren es 1060 Euro, ein Plus von 59 Euro.

Textgröße:

2013 hatte die Durchschnittsrente noch bei 855 Euro gelegen. Die Altersgelder sind also seither im Schnitt um 34,8 Prozent gestiegen, wie die Rentenversicherung weiter mitteilte.

Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über die Zahlen berichtet. Erfasst sind darin sämtliche Rentenleistungen, also Altersrenten, Erwerbsunfähigkeits- und Witwenrenten. Hauptursachen für den starken Gesamtanstieg im vergangenen Jahr waren den Angaben zufolge unter anderem die starken Rentenerhöhungen zum 1. Juli von 5,35 Prozent im Westen und 6,12 Prozent im Osten. Hinzu kamen Verbesserungen für Erwerbsunfähigkeitsrentner und die Einführung der Grundrente.

Die durchschnittliche Netto-Witwenrente stieg im vergangenen Jahr von 512 auf 540 Euro, die Witwerrente von 374 auf 396 Euro. Dies bezog sich auf Rentenbeziehende, die keine weitere Altersrente erhielten.

Die Zahl der Mehrfachrentner, die neben der eigenen Rente noch eine Witwen- oder Witwerrente erhalten, sank den Angaben zufolge im vergangenen Jahr erstmals - und zwar um knapp 10.000 auf 4,117 Millionen Menschen. Als mögliche Ursache gelten die vielen Todesfälle unter Senioren durch die Corona-Pandemie.

Im Schnitt erhielten Männer, die zusätzlich eine Witwerrente erhalten, 1717 Euro netto (plus 89 Euro). Frauen mit eigener Rente und Witwenrente bekamen monatlich 1573 Euro ausgezahlt, ein Plus von 83 Euro.

Der Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund, Dirk von der Heide, sagte der Nachrichtenagentur AFP, vor allem Frauen profitierten von mehreren Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. "Rund 3,5 Millionen beziehen neben einer eigenen Altersrente eine Witwenrente. Dagegen beziehen nur rund 610.000 Männer neben einer eigenen Rente zusätzlich eine Witwerrente." Die Rentenversicherung leiste damit "insbesondere für Witwen einen großen Beitrag zur finanziellen Absicherung beim Tod des Partners".

Linken-Bundestagsfraktionschef Dietmar Bartsch forderte trotz des starken Anstiegs der Netto-Renten im vergangenen Jahr eine außerordentliche Erhöhung der Altersbezüge um zehn Prozent. 2022 sei für Rentnerinnen und Rentner vielfach ein schwarzes Jahr gewesen, sagte Bartsch den Funke-Zeitungen. "Die Rentenerhöhung gleicht die Preise für Energie und Lebensmittel nicht im Ansatz aus."

Bartsch weiter: "Gebot der Stunde wäre eine außerordentliche Rentenerhöhung von zehn Prozent, die den Wohlstandsverlust ausgleicht." Darüber hinaus müsse das Rentenniveau dauerhaft auf 53 Prozent angehoben werden.

(A.Lehmann--BBZ)