DAX
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Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Die Bundesnetzagentur ist voll des Lobes über das Ergebnis der ersten Ausschreibung für den Bau von Reservekraftwerken.
Der zugrunde liegende Beitrag ordnet das Thema aus einer kommentierenden Perspektive ein. Die Bundesnetzagentur ist voll des Lobes über das Ergebnis der ersten Ausschreibung für den Bau von Reservekraftwerken. Tatsächlich gibt es positive Aspekte hervorzuheben: Die Gebote blieben klar unter den im Gesetz definierten Höchstwerten, die Auktion war fast dreifach überzeichnet. Die Bieter mussten sich also durchaus anstrengen, um zum Zuge zu kommen. Doch der Schein trügt. Denn es haben ausgerechnet die Stromerzeuger den Zuschlag bekommen, deren Marktmacht im Segment der jederzeit verfügbaren Kraftwerksleistung ohnehin schon heute sehr hoch ist: der Essener RWE-Konzern und der ostdeutsche Braunkohleverstromer LEAG. Die beiden Unternehmen vereinen zusammen den mit Abstand größten Anteil des Zuschlagsvolumens auf sich. RWE und LEAG spielen zusammen mit EnBW und Uniper heute schon eine dominierende Rolle, wenn es um steuerbare Kraftwerkskapazitäten geht, also um Kohle- und Gaskraftwerke, die – anders als Windräder oder Photovoltaikanlagen – jederzeit Strom produzieren können. » Lesen Sie ebenfalls: Die meisten Gas-Reservekraftwerke sind vorgesehen in NRW gebaut werden – welche Unternehmen profitieren
(T.Burkhard--BBZ)