Berliner Boersenzeitung - Bauministerin Geywitz: Thema Wohnen ist große gesellschaftliche Aufgabe

EUR -
AED 4.110455
AFN 71.623179
ALL 91.048216
AMD 402.956801
ANG 2.002962
AOA 1027.340773
ARS 1735.441062
AUD 1.607035
AWG 2.017191
AZN 1.899057
BAM 1.957921
BBD 2.254432
BDT 139.360331
BGN 1.95601
BHD 0.422235
BIF 3357.32162
BMD 1.119107
BND 1.433847
BOB 13.51558
BRL 6.15005
BSD 1.119307
BTN 106.109463
BWP 15.483703
BYN 3.326288
BYR 21934.501253
BZD 2.251228
CAD 1.567573
CDF 2587.934154
CHF 0.918776
CLF 0.027919
CLP 1098.818128
CNY 7.46512
CNH 7.464311
COP 3639.414974
CRC 507.947935
CUC 1.119107
CUP 26.864099
CVE 110.679124
CZK 24.346402
DJF 198.888117
DKK 7.473554
DOP 67.985441
DZD 152.175075
EGP 61.903298
ERN 16.786608
ETB 183.712975
FJD 2.518332
FKP 0.833992
GBP 0.834351
GEL 2.907407
GGP 0.833992
GHS 13.065561
GIP 0.833992
GMD 82.814208
GNF 9881.716707
GTQ 8.557231
GYD 234.632055
HKD 8.781394
HNL 30.084318
HRK 7.575248
HTG 146.717612
HUF 364.739896
IDR 20284.041945
ILS 3.539403
IMP 0.833992
INR 106.075469
IQD 1695.447418
IRR 2107736.02293
ISK 136.213141
JEP 0.833992
JMD 177.539136
JOD 0.793433
JPY 177.630847
KES 145.394312
KGS 97.865817
KHR 4572.672204
KMF 493.525991
KPW 1007.196443
KRW 1504.897188
KWD 0.348625
KYD 0.932806
KZT 506.586467
LAK 25207.889495
LBP 100216.050116
LKR 372.411729
LRD 190.751606
LSL 18.610669
LTL 3.304432
LVL 0.676937
LYD 7.190269
MAD 10.995206
MDL 20.248843
MGA 5081.481512
MKD 61.536598
MMK 2349.614629
MNT 4030.058262
MOP 9.045758
MRU 45.072031
MUR 52.931844
MVR 17.295837
MWK 1942.770405
MXN 21.080802
MYR 4.563275
MZN 71.521712
NAD 18.610248
NGN 1502.927223
NIO 41.194437
NOK 10.39039
NPR 169.77514
NZD 1.995341
OMR 0.430291
PAB 1.119508
PEN 3.873787
PGK 5.021349
PHP 71.189207
PKR 309.600818
PLN 4.413649
PYG 6686.242477
QAR 4.080347
RON 5.342389
RSD 117.649511
RUB 91.401863
RWF 1651.802237
SAR 4.212923
SBD 9.017997
SCR 15.629006
SDG 673.144247
SEK 10.961756
SGD 1.434135
SHP 0.837467
SLE 25.625933
SLL 23467.123495
SOS 639.690048
SRD 42.013469
STD 23163.259712
STN 24.526457
SVC 9.794566
SYP 14550.63155
SZL 18.621673
THB 37.814951
TJS 10.28665
TMT 3.928066
TND 3.363756
TOP 2.694541
TRY 55.950215
TTD 7.588186
TWD 36.724605
TZS 2958.913818
UAH 51.103028
UGX 4729.122543
USD 1.119107
UYU 44.997937
UZS 13348.399227
VES 996.046369
VND 28834.916291
VUV 133.063497
WST 3.105181
XAF 655.957
XAG 0.022531
XAU 0.000285373329
XCD 3.024443
XCG 2.017276
XDR 0.791267
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.305132
ZAR 18.608744
ZMK 10073.310137
ZMW 22.683469
ZWL 360.352064
SSP 6429.495326
MXV 2.373493
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Bauministerin Geywitz: Thema Wohnen ist große gesellschaftliche Aufgabe
Bauministerin Geywitz: Thema Wohnen ist große gesellschaftliche Aufgabe / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Bauministerin Geywitz: Thema Wohnen ist große gesellschaftliche Aufgabe

Zum Auftakt des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum hat Bauministerin Klara Geywitz (SPD) das Thema Wohnen als "große gesellschaftliche Aufgabe" bezeichnet. Diese gelte es nun mit dem neu gegründeten Bündnis anzugehen, sagte sie am Mittwoch in Berlin. Dort empfing Geywitz rund 50 Teilnehmende zu dem Treffen, darunter Vertreter von Gewerkschaften, der Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie von Ländern und Kommunen.

Textgröße:

Wohnen dürfe "nicht länger eine soziale Frage sein", sagte Geywitz und verwies auf das derzeitige Problem in Deutschland, überhaupt eine Wohnung und dann auch noch eine bezahlbare Bleibe zu finden. Durch den Ukraine-Krieg und viele Geflüchtete sei das Ziel des Wohnungsbaus auch "nochmal ambitionierter geworden". Der Krieg werde zudem auch an der Bauwirtschaft "nicht spurlos" vorbeigehen, sagte Geywitz mit Blick auf steigende Kosten.

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass jährlich 400.000 Wohnungen neu gebaut werden, davon 100.000 im sozialen Wohnungsbau. Die Bauwirtschaft äußerte sich skeptisch zu diesem Ziel und erwähnte unter anderem Lieferkettenprobleme und hohe Energiekosten. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) mahnte daher, dass die Initiative, "dringend konkrete Antworten" auf diese Probleme liefert.

Das Baugewerbe sieht vor allem die Notwendigkeit beschleunigter Genehmigungsverfahren, vereinfachter Vergabeverfahren sowie von mehr Bauland. Für Bauherren müsse zudem mehr Planungs- und Investitionssicherheit geschaffen werden, forderte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB).

Die Gewerkschaft IG BAU verwies darauf, dass auch "genügend Beschäftigte" nötig seien, die "das alles bauen". In dem Bündnis müsse es daher auch um die "Arbeits- und Fachkräftegewinnung" gehen. Der Bau stehe dabei in hoher Konkurrenz zu anderen Branchen - daher sei es wichtig, "die Bauberufe wieder attraktiv" zu machen.

Der Eigentümerverband Haus & Grund mahnte, die Wohnungspolitik müsse wieder stärker an den Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtet werden. Für viele Menschen seien "die eigenen vier Wände ein Traum". Daher müsse das Bündnis die Weichen dafür stellen, dass dieser Realität werde.

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) wiederum verwies darauf, dass bezahlbares Wohnen "nachhaltiges Wohnen sein" müsse. Mit schlechter Gebäudedämmung, die die Nebenkosten in die Höhe trieben, müsse "Schluss sein", außerdem müsse auch jede neu gebaute Wohnung klimaneutral sein, um der Klimakrise etwas entgegensetzen zu können.

All diese Verbände sind Mitglied des breiten Bündnisses bezahlbarer Wohnraum. Die Initiative will ihre verschiedenen Kräfte bündeln und als Kooperationsplattform dienen. Ziel ist es, sowohl durch Umbau und Umwidmung von Bestand als auch durch Neubau mehr bezahlbaren und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen.

Nach den Worten von Bauministerin Geywitz startet das Bündnis nun in eine "Arbeitsphase" und will konkrete Vorschläge aus den unterschiedlichen Bereichen zusammentragen. Im Herbst sollen dann gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Arbeitsergebnisse des Bündnisses vorgestellt werden.

(H.Schneide--BBZ)