Berliner Boersenzeitung - Atommüll-Behörde sieht Sicherheitsfragen bei längeren Akw-Laufzeiten

EUR -
AED 4.125343
AFN 71.891325
ALL 90.882509
AMD 402.208474
ANG 2.010476
AOA 1031.194743
ARS 1742.036302
AUD 1.608284
AWG 2.024759
AZN 1.908987
BAM 1.954592
BBD 2.250609
BDT 139.124023
BGN 1.963349
BHD 0.421789
BIF 3355.282982
BMD 1.123306
BND 1.431269
BOB 13.491221
BRL 6.165717
BSD 1.11727
BTN 105.918229
BWP 15.455522
BYN 3.320234
BYR 22016.79394
BZD 2.247131
CAD 1.56891
CDF 2597.642739
CHF 0.917949
CLF 0.028028
CLP 1103.0863
CNY 7.504691
CNH 7.502514
COP 3648.351252
CRC 507.025731
CUC 1.123306
CUP 26.815087
CVE 110.185136
CZK 24.347769
DJF 198.962247
DKK 7.474101
DOP 67.330299
DZD 152.532905
EGP 62.165541
ERN 16.849587
ETB 183.379435
FJD 2.524911
FKP 0.837164
GBP 0.834633
GEL 2.941369
GGP 0.837164
GHS 13.022561
GIP 0.837164
GMD 83.124321
GNF 9896.78263
GTQ 8.541809
GYD 234.210241
HKD 8.813255
HNL 30.029833
HRK 7.603668
HTG 146.469484
HUF 364.509929
IDR 20375.644147
ILS 3.557639
IMP 0.837164
INR 106.520279
IQD 1693.842123
IRR 2115643.712984
ISK 136.200579
JEP 0.837164
JMD 177.220759
JOD 0.79642
JPY 177.512087
KES 145.961926
KGS 98.232986
KHR 4563.712475
KMF 495.37741
KPW 1010.975188
KRW 1506.628314
KWD 0.349572
KYD 0.931109
KZT 505.727468
LAK 25163.313279
LBP 100584.417867
LKR 371.733944
LRD 189.946552
LSL 18.62367
LTL 3.31683
LVL 0.679476
LYD 7.169676
MAD 10.980441
MDL 20.21199
MGA 5072.23327
MKD 61.524779
MMK 2358.403953
MNT 4041.752256
MOP 9.029295
MRU 45.352321
MUR 52.862642
MVR 17.360714
MWK 1937.361281
MXN 21.088539
MYR 4.572755
MZN 71.790784
NAD 18.62367
NGN 1509.026312
NIO 41.120378
NOK 10.406423
NPR 169.466905
NZD 2.00463
OMR 0.431902
PAB 1.11749
PEN 3.872393
PGK 5.012902
PHP 71.284487
PKR 309.071778
PLN 4.413103
PYG 6674.875024
QAR 4.073048
RON 5.340986
RSD 117.638225
RUB 91.748474
RWF 1652.472844
SAR 4.226932
SBD 9.044541
SCR 15.603219
SDG 675.670865
SEK 10.960016
SGD 1.437399
SHP 0.837475
SLE 25.735303
SLL 23555.166191
SOS 638.53434
SRD 42.171184
STD 23250.162389
STN 24.484869
SVC 9.77674
SYP 14605.22183
SZL 18.606183
THB 37.864431
TJS 10.268386
TMT 3.942803
TND 3.33858
TOP 2.704651
TRY 56.190454
TTD 7.574375
TWD 36.873626
TZS 2973.384871
UAH 51.011618
UGX 4720.578463
USD 1.123306
UYU 44.918442
UZS 13324.342342
VES 999.783286
VND 28909.39841
VUV 134.20396
WST 3.122014
XAF 655.957
XAG 0.021881
XAU 0.000280583748
XCD 3.03579
XCG 2.013605
XDR 0.794235
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.296738
ZAR 18.599754
ZMK 10111.102349
ZMW 22.642186
ZWL 361.704014
SSP 6454.475707
MXV 2.373757
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Atommüll-Behörde sieht Sicherheitsfragen bei längeren Akw-Laufzeiten
Atommüll-Behörde sieht Sicherheitsfragen bei längeren Akw-Laufzeiten / Foto: LENNART PREISS - AFP/Archiv

Atommüll-Behörde sieht Sicherheitsfragen bei längeren Akw-Laufzeiten

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (Base) warnt vor einer Zunahme des Atommülls in Deutschland bei einer möglichen Laufzeitverlängerung für die verbliebenen Atomkraftwerke. Käme es zum Einsatz neuer Brennstäbe, erhöhe sich auch die Menge an hochradioaktiven Abfällen, "für die es bis zur Inbetriebnahme eines Endlagers in Deutschland noch auf Jahrzehnte nur Zwischenlager mit zeitbegrenzter Sicherheitsgarantie gibt", sagte die Leiterin der Abteilung Nukleare Sicherheit des Base, Mareike Rüffer, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.

Textgröße:

Es sei eine gesellschaftspolitische Entscheidung, ob die kurzfristige Versorgungssicherheit höher bewertet werde als der langfristige Schutz von Mensch und Umwelt vor den Gefahren der Radioaktivität, sagte Rüffer. "Maßstab jeglicher Entscheidung muss die Sicherheit sein und bleiben."

Ob ein Weiterbetrieb der noch laufenden drei Kraftwerke - Neckarwestheim 2, Emsland und Isar 2 - sicher sei, könne erst nach einer sogenannten Periodischen Sicherheitsprüfung seriös beantwortet werden, führte die Expertin aus. Das Atomgesetz verpflichte die Betreiber alle zehn Jahre dazu. Mit Blick auf den gesetzlich verankerten Ausstieg Ende 2022 seien diese Prüfungen aber ausgesetzt worden - sie müssten zunächst nachgeholt werden.

Rüffer verwies zudem auf die Interessen der Nachbarländer: "Auch unsere Nachbarn haben einen Anspruch darauf, vor den Gefahren deutscher Atomkraftwerke möglichst gut geschützt zu werden." Die Expertin unterstrich, dass eine längere Laufzeit der deutschen Reaktoren "mit einem Stromanteil von sechs Prozent letztendlich nur einen kleinen Gesamtbeitrag an der Stromversorgung in Deutschland" leisten würde.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr verspricht sich von einer Laufzeitverlängerung der Kraftwerke dennoch Auswirkungen auf die Preise. Der Weiterbetrieb "wäre der richtige Schritt, um unsere Energieversorgung zu sichern und den Strommarkt zu entlasten", sagte er der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Mehr Angebot an Strom stabilisiert die Preise und kann den erwarteten Mehrbedarf abdecken, weil die Menschen und die Unternehmen sich natürlich nach alternativen Heizmöglichkeiten umsehen, die Strom ziehen."

Dürr verwies außerdem auf den europäischen Zusammenhang. "Ich wüsste nicht, wie wir in der EU erklären sollen, dass wir funktionierende Kraftwerke aus ideologischen Gründen abschalten, während Frankreich den Strom-Blackout fürchtet." In der Debatte gehe es daher "nicht nur um uns, sondern auch um unsere Nachbarn, denn wir sind beim Gas wiederum auf sie angewiesen", sagte der FDP-Politiker.

(G.Gruner--BBZ)