Berliner Boersenzeitung - Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen

EUR -
AED 4.107896
AFN 71.587702
ALL 91.097585
AMD 404.196974
ANG 2.001974
AOA 1026.833925
ARS 1712.926379
AUD 1.593066
AWG 2.016196
AZN 1.897798
BAM 1.959638
BBD 2.259304
BDT 139.262723
BGN 1.955046
BHD 0.423526
BIF 3366.362377
BMD 1.118556
BND 1.433094
BOB 13.601819
BRL 6.082371
BSD 1.121787
BTN 106.454522
BWP 15.498212
BYN 3.304415
BYR 21923.687972
BZD 2.255998
CAD 1.563695
CDF 2589.456204
CHF 0.920745
CLF 0.028242
CLP 1111.520419
CNY 7.450808
CNH 7.431219
COP 3600.261059
CRC 510.094376
CUC 1.118556
CUP 26.921963
CVE 110.482844
CZK 24.356324
DJF 199.749391
DKK 7.473768
DOP 67.992544
DZD 151.845006
EGP 62.443812
ERN 16.778333
ETB 181.096529
FJD 2.509702
FKP 0.835298
GBP 0.834705
GEL 2.880999
GGP 0.835298
GHS 13.068768
GIP 0.835298
GMD 82.772501
GNF 9928.354304
GTQ 8.57591
GYD 235.133624
HKD 8.776019
HNL 30.150776
HRK 7.571513
HTG 146.968471
HUF 365.736289
IDR 20290.82064
ILS 3.508853
IMP 0.835298
INR 106.060818
IQD 1700.553061
IRR 2089925.890907
ISK 136.005311
JEP 0.835298
JMD 178.257495
JOD 0.793103
JPY 176.468348
KES 145.345006
KGS 97.81623
KHR 4576.983736
KMF 493.282704
KPW 1006.699915
KRW 1499.658298
KWD 0.348061
KYD 0.934843
KZT 508.632896
LAK 25256.686904
LBP 100453.769445
LKR 373.124038
LRD 190.691734
LSL 18.694561
LTL 3.302804
LVL 0.676603
LYD 7.211057
MAD 11.029948
MDL 20.079592
MGA 5073.891028
MKD 61.69665
MMK 2348.624154
MNT 4026.045943
MOP 9.064673
MRU 45.486672
MUR 52.896891
MVR 17.281381
MWK 1944.690975
MXN 20.99197
MYR 4.549611
MZN 71.486837
NAD 18.694477
NGN 1503.919985
NIO 41.280472
NOK 10.303406
NPR 170.327035
NZD 1.991198
OMR 0.429828
PAB 1.121912
PEN 3.882603
PGK 5.104952
PHP 71.145691
PKR 310.328453
PLN 4.4141
PYG 6571.811069
QAR 4.089263
RON 5.338753
RSD 117.752178
RUB 90.176816
RWF 1655.928061
SAR 4.210846
SBD 9.013551
SCR 16.456781
SDG 672.811738
SEK 10.960407
SGD 1.430039
SHP 0.837054
SLE 25.612444
SLL 23455.55466
SOS 641.04966
SRD 42.079499
STD 23151.840677
STN 24.547854
SVC 9.815353
SYP 14543.458372
SZL 18.688431
THB 37.77865
TJS 10.32586
TMT 3.914944
TND 3.354614
TOP 2.693213
TRY 55.891646
TTD 7.605963
TWD 36.447798
TZS 2958.577071
UAH 50.878182
UGX 4767.400108
USD 1.118556
UYU 45.098924
UZS 13454.348149
VES 992.695425
VND 28848.665126
VUV 133.013235
WST 3.105353
XAF 655.957
XAG 0.022242
XAU 0.00028562559
XCD 3.022952
XCG 2.021686
XDR 0.790877
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.204535
ZAR 18.657909
ZMK 10068.341013
ZMW 22.620096
ZWL 360.174417
SSP 6426.344836
MXV 2.364096
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen

Das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) hat Medienberichten zufolge einen ersten Entwurf für den geplanten Spritpreisdeckel vorgelegt, der demnach diverse Ausnahmen vorsieht. Ein staatlicher Höchstpreis müsse "zeitlich eng begrenzt bleiben", zitierte am Montag das Portal Politico aus dem Entwurf. Das Gesetz führe nicht automatisch einen Preisdeckel ein, sondern schaffe zunächst die rechtliche Möglichkeit dazu, berichteten Politico und "Handelsblatt".

Textgröße:

Ein Preisdeckel würde demnach erst gelten, wenn Benzin und Diesel in drei aufeinanderfolgenden Wochen jeweils um mehr als fünf Prozentpunkte über den durchschnittlichen Preissteigerungen der übrigen EU-Staaten liegen. Die Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt prüfe die Voraussetzungen wöchentlich, zitierte Politico aus dem Entwurf - erstmals mit Daten der zweiten vollständigen Januarwoche.

Bund und Länder können den Berichten zufolge den Preisdeckel aussetzen, wenn Versorgungsprobleme drohen. Die Länder können demnach außerdem generell vom bundesweiten Höchstpreis abweichen, nach oben und nach unten, auch für einzelne Landkreise oder kleinere Gebiete. Regionale Preisunterschiede lägen derzeit bei bis zu zehn Cent pro Liter, zitierte Politico.

Bei Verstößen drohen demnach Bußgelder von bis zu 100.000 Euro für Tankstellenbetreiber und bis zu 500.000 Euro für Verantwortliche in Unternehmen, die Preise vorgeben.

Das Gesetz soll am 1. Januar in Kraft treten und auf drei Monate begrenzt sein, wie die Medien berichteten. Das "Handelsblatt" betonte, der Entwurf befinde sich in einem "äußerst frühen Stadium", er sei gerade in die Frühkoordinierung gegangen, die den ersten Schritt der Abstimmung innerhalb der Bundesregierung markiert.

Die schwarz-rote Koalition hatte im September vereinbart, dass das Wirtschaftsministerium einen Preisdeckel für die Zeit ab Januar erarbeiten soll. Bis Ende des Jahres gilt noch der Tankrabatt, der die Steuern auf Benzin und Diesel senkt. Anschließend soll ein Deckel für niedrigere Preise an den Zapfsäulen sorgen. Vor allem die SPD hatte sich dafür eingesetzt.

Wirtschaftsministerin Reiche dagegen hatte von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass sie eine solche Maßnahme nicht befürwortet. Aus ihrem Ministerium hieß es, bundesweit einen angemessen Preisdeckel anzusetzen, sei kaum machbar. Ein zu hoher Deckel könne zu höheren Preisen führen, ein zu niedriger Preisdeckel die Versorgungssicherheit etwa in abgelegeneren Regionen gefährden, weil sich das Geschäft dort dann nicht mehr lohne.

Die Vereinbarung der Koalition besagt explizit und unter Verweis auf die Versorgungssicherheit, dass der Spritpreisdeckel gemeinsam mit der Mineralölbranche erarbeitet werden soll. Diese verweigert jedoch laut einem Bericht des Portals Politico von vergangener Woche die Mitarbeit. Eine Abstimmung zwischen Verbänden und Unternehmen dazu könne als "unzulässige Preisabsprache" gewertet werden, zitierte Politico aus einem Schreiben mehrere Verbände an das Bundeswirtschaftsministerium.

Ein weiterer Tankrabatt wird in dem Entwurf laut Politico wegen der Haushaltslage ausgeschlossen. Eine Übergewinnsteuer, wie sie Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) auf EU-Ebene fordert, sei "kurzfristig nicht rechtssicher und unmittelbar entlastungswirksam", hieß es.

(K.Müller--BBZ)