Berliner Boersenzeitung - Machado bei Trump: US-Präsident will Friedensnobelpreis der Venezolanerin

EUR -
AED 4.224055
AFN 73.034746
ALL 93.912556
AMD 423.509494
ANG 2.059295
AOA 1055.298283
ARS 1652.513696
AUD 1.637006
AWG 2.070333
AZN 1.954332
BAM 1.938266
BBD 2.317733
BDT 141.263308
BGN 1.944825
BHD 0.433739
BIF 3440.203335
BMD 1.150185
BND 1.474263
BOB 7.980803
BRL 5.855363
BSD 1.15079
BTN 108.762098
BWP 15.419509
BYN 3.185978
BYR 22543.626
BZD 2.314463
CAD 1.623049
CDF 2668.429339
CHF 0.921954
CLF 0.025886
CLP 1018.787718
CNY 7.772318
CNH 7.779921
COP 3950.885475
CRC 524.15827
CUC 1.150185
CUP 30.479903
CVE 109.670229
CZK 23.926206
DJF 204.410724
DKK 7.402752
DOP 67.400776
DZD 152.835402
EGP 57.40366
ERN 17.252775
ETB 182.160574
FJD 2.569169
FKP 0.858573
GBP 0.866384
GEL 3.042238
GGP 0.858573
GHS 12.994445
GIP 0.858573
GMD 83.963142
GNF 10095.747706
GTQ 8.771724
GYD 240.722336
HKD 9.014132
HNL 30.706716
HRK 7.532445
HTG 150.290417
HUF 345.802709
IDR 20414.173491
ILS 3.38297
IMP 0.858573
INR 108.47337
IQD 1506.74235
IRR 1581504.374934
ISK 143.002537
JEP 0.858573
JMD 182.003529
JOD 0.815503
JPY 184.332097
KES 148.972166
KGS 100.583404
KHR 4615.109336
KMF 488.828408
KPW 1035.166903
KRW 1738.924442
KWD 0.35437
KYD 0.959024
KZT 561.198313
LAK 25338.575324
LBP 102999.066812
LKR 385.525743
LRD 209.506002
LSL 18.627083
LTL 3.396197
LVL 0.695736
LYD 7.332452
MAD 10.63348
MDL 20.081337
MGA 4830.776941
MKD 61.059454
MMK 2415.32615
MNT 4116.951662
MOP 9.284806
MRU 46.099467
MUR 54.208496
MVR 17.782141
MWK 1996.721456
MXN 19.882477
MYR 4.675277
MZN 73.499243
NAD 18.635202
NGN 1563.239036
NIO 42.108388
NOK 11.060296
NPR 174.018253
NZD 1.990508
OMR 0.442244
PAB 1.15079
PEN 3.925018
PGK 5.046724
PHP 69.44013
PKR 320.0944
PLN 4.195495
PYG 7022.472113
QAR 4.187251
RON 5.183926
RSD 116.25041
RUB 83.930778
RWF 1711.47528
SAR 4.315372
SBD 9.272129
SCR 16.235003
SDG 690.685314
SEK 10.948358
SGD 1.474571
SHP 0.858729
SLE 28.467414
SLL 24118.808572
SOS 657.339385
SRD 42.938737
STD 23806.507286
STN 24.613959
SVC 10.069
SYP 127.132361
SZL 18.629409
THB 37.420695
TJS 10.667696
TMT 4.037149
TND 3.349052
TOP 2.76937
TRY 53.420578
TTD 7.817282
TWD 36.298116
TZS 3019.239041
UAH 51.538512
UGX 4257.48521
USD 1.150185
UYU 46.460109
UZS 13807.970761
VES 685.552123
VND 30279.77031
VUV 136.859249
WST 3.151221
XAF 650.07617
XAG 0.016846
XAU 0.000268
XCD 3.108433
XCG 2.07402
XDR 0.809382
XOF 649.854731
XPF 119.331742
YER 274.462925
ZAR 18.840732
ZMK 10353.037051
ZMW 20.339997
ZWL 370.359101
  • MDAX

    -299.2900

    32556.53

    -0.92%

  • Goldpreis

    -116.0000

    4265.4

    -2.72%

  • DAX

    53.2100

    24987.88

    +0.21%

  • TecDAX

    -8.9200

    3939.46

    -0.23%

  • Euro STOXX 50

    24.9300

    6325

    +0.39%

  • SDAX

    -171.2500

    18304.01

    -0.94%

  • EUR/USD

    -0.0033

    1.1474

    -0.29%

Machado bei Trump: US-Präsident will Friedensnobelpreis der Venezolanerin
Machado bei Trump: US-Präsident will Friedensnobelpreis der Venezolanerin / Foto: Brendan SMIALOWSKI - AFP

Machado bei Trump: US-Präsident will Friedensnobelpreis der Venezolanerin

US-Präsident Donald Trump hat die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado empfangen. Die Friedensnobelpreisträgerin traf am Donnerstag zu einem Mittagessen mit Trump im Weißen Haus ein. Der Präsident hatte zuvor klargemacht, was er erwartet: Machado solle ihren Nobelpreis an ihn weiterreichen. Bei dem Treffen dürfte es auch um die Zukunft Venezuelas gehen. Diese scheint seit der Absetzung von Präsident Nicolás Maduro durch die USA unsicher.

Textgröße:

Vor Machados Ankunft hatten sich Unterstützer mit venezolanischen Flaggen vor dem Weißen Haus versammelt. "Danke an die Trump-Regierung", hieß es auf einem Banner.

Anfang Januar hatte Machado im US-Sender Fox News gesagt, sie sei zur Weitergabe des Nobelpreises an Trump bereit. "Weil dies der Preis des venezolanischen Volkes ist, wollen wir ihn (Trump) natürlich überreichen und ihn mit ihm teilen", betonte die venezolanische Oppositionspolitikerin.

"Das wäre eine große Ehre", reagierte Trump, der den Nobelpreis in seinem Onlinedienst Truth Social prompt falsch schrieb - "Noble", wie das englische Wort für edel. Das Nobelkomitee in Oslo stellte umgehend klar, dass ein Aushändigen der Medaille an Trump gegen die Regeln wäre.

Machado verspricht sich davon womöglich eine größere Rolle in ihrem Heimatland. Nach der Gefangennahme Maduros durch US-Elitesoldaten Anfang Januar hatte Trump gesagt, Machado habe nicht die nötige Unterstützung, um Venezuela zu führen: "Sie ist eine sehr nette Frau, aber sie flößt keinen Respekt ein", urteilte Trump über die 58-Jährige.

Neben Trump wollte Machado in Washington auch Senatoren der Republikaner sowie der oppositionellen Demokraten treffen und danach vor die Presse treten. Der Senat hatte am Mittwoch knapp eine Resolution durchfallen lassen, die Trumps militärische Alleingänge in Venezuela eingeschränkt hätte. In Kriegsfragen muss der Präsident eigentlich den Kongress einbeziehen, dies hat Trump bisher nicht getan. Eigentlich wollten fünf Republikaner für die Resolution stimmen, nach massivem Druck von Trump änderten zwei jedoch ihre Meinung, sodass sie nicht angenommen wurde.

Machados rechtsliberale Partei Vente Venezuela hatte nach Angaben der Opposition die Präsidentschaftswahl 2024 gewonnen. Maduro rief sich allerdings zum Sieger aus, was die USA und zahlreiche weitere Staaten scharf kritisierten. Machado selbst durfte bei dem Urnengang nicht antreten.

Die USA setzen nun auf Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez, die bis zu Maduros Gefangennahme Stellvertreterin des Linksnationalisten war. Trump telefonierte vor der Begegnung mit Machado mit Rodríguez und nannte sie danach "fantastisch". Es war das erste bekannte direkte Gespräch der beiden.

"Wir kommen sehr gut mit Venezuela klar", sagte Trump weiter. In Onlinediensten gab er bekannt, es sei bei dem Telefonat um Erdöl, Mineralien, Handel und nationale Sicherheit gegangen. "Wir machen enorme Fortschritte", erklärte der US-Präsident.

Wie es in dem Land weitergeht, in dem eine Mehrheit der Menschen in Armut lebt, ist indes unklar. Von Neuwahlen oder demokratischen Reformen ist bisher keine Rede. Der US-Präsident hat überdies deutlich gemacht, dass es ihm vor allem um das Ausbeuten der riesigen Ölvorräte Venezuelas geht.

Die US-Regierung besiegelte am Donnerstag erstmals seit Maduros Absetzung einen Verkauf venezolanischen Öls. Das Geschäft hat einen Wert von 500 Millionen Dollar, der Käufer blieb ungenannt. US-Streitkräfte beschlagnahmten unterdessen in der Karibik einen weiteren Öltanker, dem ein Sanktionsverstoß vorgeworfen wird. Die USA hatten Ende Dezember - vor Maduros Gefangennahme - eine Blockade gegen sanktionierte Öltanker verhängt, die Venezuela ansteuern oder verlassen.

Welchen Anspruch Trump auf das südamerikanische Land mit fast 30 Millionen Einwohnern erhebt, verdeutlicht ein gefälschter Wikipedia-Eintrag, den er in Onlinemedien teilte. Darin wird er als "amtierender Präsident" Venezuelas bezeichnet.

(T.Burkhard--BBZ)