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In Celle hat am Montag der Prozess gegen einen mutmaßlichen ehemaligen Hisbollah-Funktionär begonnen. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft dem 51 Jahre alten Angeklagten vor, dass er sich in der Öffentlichkeitsarbeit der proiranischen Miliz engagiert habe. Spätestens 2008 soll er sich der Hisbollah angeschlossen und Ausbildungskurse im Libanon besucht haben.
Dann soll er bis 2019 als sogenannter Auslandsfunktionär für die Miliz gearbeitet haben. So habe er einflussreiche Positionen in einem Moscheeverein und einer Arabischschule in der Region Hannover innegehabt. Hochrangigen Hisbollah-Mitgliedern soll er regelmäßig über Veranstaltungen berichtet und außerdem Berichte für die Internetseite eines Hisbollah-Senders verfasst haben. Wegen interner Konflikte habe er sich von der Gruppe abgewandt.
Vorgeworfen wird ihm nun die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Der Mann war Ende 2024 festgenommen worden. Das Gericht setzte zunächst 14 Verhandlungstermine bis Ende April an.
(T.Renner--BBZ)