Berliner Boersenzeitung - KI-Panik an der Wall Street

EUR -
AED 4.353778
AFN 75.279327
ALL 96.452586
AMD 446.473104
ANG 2.121741
AOA 1087.111056
ARS 1658.773182
AUD 1.675831
AWG 2.133915
AZN 2.011847
BAM 1.955244
BBD 2.388321
BDT 145.038777
BGN 1.953298
BHD 0.446899
BIF 3505.803585
BMD 1.185508
BND 1.496575
BOB 8.223663
BRL 6.203528
BSD 1.185763
BTN 107.468455
BWP 15.58657
BYN 3.380839
BYR 23235.957905
BZD 2.384922
CAD 1.616138
CDF 2673.320416
CHF 0.912213
CLF 0.025904
CLP 1022.8212
CNY 8.19026
CNH 8.164274
COP 4341.520184
CRC 571.837473
CUC 1.185508
CUP 31.415963
CVE 110.23367
CZK 24.255317
DJF 211.159984
DKK 7.470805
DOP 73.819019
DZD 153.755658
EGP 55.470611
ERN 17.782621
ETB 184.459773
FJD 2.600471
FKP 0.868759
GBP 0.869464
GEL 3.171242
GGP 0.868759
GHS 13.038294
GIP 0.868759
GMD 87.136332
GNF 10408.041839
GTQ 9.095415
GYD 248.089488
HKD 9.265634
HNL 31.338093
HRK 7.535329
HTG 155.215885
HUF 377.504909
IDR 19943.802033
ILS 3.664477
IMP 0.868759
INR 107.592385
IQD 1553.458478
IRR 49939.527062
ISK 144.999107
JEP 0.868759
JMD 185.467287
JOD 0.840538
JPY 181.845674
KES 152.966165
KGS 103.672731
KHR 4765.645514
KMF 491.985773
KPW 1066.966037
KRW 1711.198222
KWD 0.363429
KYD 0.988219
KZT 582.644402
LAK 25404.779486
LBP 106188.419262
LKR 366.775755
LRD 220.557313
LSL 18.934818
LTL 3.500497
LVL 0.717102
LYD 7.476875
MAD 10.841219
MDL 20.117282
MGA 5174.529302
MKD 61.634899
MMK 2489.15801
MNT 4227.011261
MOP 9.547986
MRU 47.325549
MUR 54.450774
MVR 18.262773
MWK 2056.215585
MXN 20.356205
MYR 4.627848
MZN 75.765733
NAD 18.934818
NGN 1602.67613
NIO 43.637597
NOK 11.271689
NPR 171.949129
NZD 1.963883
OMR 0.455822
PAB 1.185863
PEN 3.97707
PGK 5.093531
PHP 68.708464
PKR 331.520176
PLN 4.2115
PYG 7750.797078
QAR 4.321872
RON 5.095558
RSD 117.424303
RUB 90.986251
RWF 1731.907759
SAR 4.445849
SBD 9.537629
SCR 16.1164
SDG 713.085464
SEK 10.610357
SGD 1.496496
SHP 0.889438
SLE 28.985868
SLL 24859.510419
SOS 676.507724
SRD 44.757697
STD 24537.623236
STN 24.493039
SVC 10.376051
SYP 13111.215138
SZL 18.926621
THB 36.890639
TJS 11.18802
TMT 4.149278
TND 3.420028
TOP 2.854419
TRY 51.817134
TTD 8.040715
TWD 37.211869
TZS 3093.381934
UAH 51.249818
UGX 4197.806905
USD 1.185508
UYU 45.946941
UZS 14491.881136
VES 465.584662
VND 30787.644225
VUV 141.168149
WST 3.215354
XAF 655.770618
XAG 0.015569
XAU 0.000238
XCD 3.203895
XCG 2.137093
XDR 0.815111
XOF 655.770618
XPF 119.331742
YER 282.566238
ZAR 18.957317
ZMK 10670.995474
ZMW 21.791806
ZWL 381.73311
  • TecDAX

    -1.3300

    3654

    -0.04%

  • MDAX

    65.5200

    31364.56

    +0.21%

  • DAX

    -113.9700

    24800.91

    -0.46%

  • SDAX

    -42.4500

    17797.63

    -0.24%

  • Euro STOXX 50

    -6.3500

    5978.88

    -0.11%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1853

    -0.15%

  • Goldpreis

    -34.8000

    5011.5

    -0.69%


KI-Panik an der Wall Street




Anfang des laufenden Monats Februar 2026 erlebte die Wall Street einen spektakulären Kurssturz. Innerhalb eines Handelstages wurden rund 300 Milliarden US‑Dollar an Börsenwert vernichtet. Ausgelöst wurde dieser Absturz nicht durch schlechte Wirtschaftsdaten oder Zinserhöhungen, sondern durch neue Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI), die grundlegende Geschäftsmodelle infrage stellen. Ein neues Plug‑in für einen bekannten Chatbot ermöglichte es, juristische Aufgaben wie Vertragsprüfungen durchzuführen.
Diese Nachricht traf einen wunden Punkt: Aktien eines großen juristischen Datenbankanbieters brachen um mehr als 18 Prozent ein. Das Misstrauen griff schnell auf große Software‑Konzerne über; Kurse von Unternehmen aus dem Bereich Geschäftssoftware fielen um drei bis acht Prozent, weil Anleger befürchteten, dass ihre Produkte durch KI‑gestützte Systeme abgelöst werden könnten. Insgesamt verlor der Technologie‑Index binnen Stunden fast zwei Prozent, während der breitere Aktienindex um 1,3 Prozent nachgab – ein Ereignis, das Beobachter als „Blutbad“ bezeichneten. In Foren und Fachkreisen wurde schnell klar, dass sich ein grundlegender Paradigmenwechsel vollzieht.

Warum KI plötzlich zum Risiko wurde
In den vergangenen Jahren galt KI als Motor für neue Umsätze. Viele Unternehmen investierten Milliarden in die Entwicklung neuer Modelle und rechneten damit, bestehende Softwarelösungen durch intelligente Funktionen aufzuwerten. Doch Anfang Februar 2026 drehten sich die Erwartungen schlagartig. Investoren erkannten, dass generative KI‑Agenten nicht nur die Effizienz steigern, sondern ganze Arbeitsabläufe ersetzen können. Große Cloud‑Softwareanbieter leben von einem „Sitz‑Modell“: Für jeden Mitarbeitenden eines Kundenunternehmens wird eine Lizenz verkauft. Wenn KI‑Agenten die Arbeit von Dutzenden von Fachleuten übernehmen, sinkt der Bedarf an teuren Lizenzen drastisch. Genau das spiegelte sich an den Börsen wider: Aktien von Branchengrößen verloren zwischen sieben und elf Prozent, und das Bewertungsniveau der gesamten Softwarebranche schrumpfte innerhalb weniger Wochen von einem durchschnittlichen Kurs‑Gewinn‑Verhältnis von 39 auf 21. Expertinnen und Experten sprechen inzwischen vom Ende des klassischen Software‑Abomodells. Statt Software zu verkaufen, werden Firmen in Zukunft eher Ergebnisse anbieten – beispielsweise Buchhaltung oder Marketing als Dienstleistung, die von KI‑Agenten erbracht wird.

Breite Verunsicherung in vielen Branchen
Die Angst vor der Disruption beschränkte sich nicht auf den Softwaresektor. Der Ausverkauf erfasste auch Vermögensverwalter, Makler, Immobilienverwalter, Versicherer und Logistikunternehmen. In kurzer Zeit brachen die Kurse vieler Vermögensverwalter zweistellig ein, weil ihre Kreditportfolios an Softwarekunden hängen. Brokerage‑Aktien gerieten unter Druck, nachdem Fintech‑Start‑ups KI‑gestützte Steuer‑ und Anlageassistenten vorstellten. Selbst Immobilien‑Dienstleister und Versicherungskonzerne wurden abverkauft, da Anleger befürchteten, dass automatisierte Systeme klassische Vermittler überflüssig machen. Ein besonderes Beispiel lieferte ein Logistikunternehmen, das ankündigte, die Frachtmenge mithilfe von KI um 300 bis 400 Prozent zu steigern, ohne Personal aufzustocken – daraufhin fielen die Aktien etablierter Speditionsfirmen deutlich. Analysten warnten jedoch davor, die Panik zu weit zu treiben: Viele dieser Firmen können KI nutzen, um ihre Dienstleistungen zu verbessern, anstatt verdrängt zu werden.

Wurzeln des Vertrauensverlustes
Was trieb die Investoren in die Flucht? Neben den konkreten Neuigkeiten über juristische Plug‑ins und KI‑Assistenten spielten auch langfristige Faktoren eine Rolle. Seit Jahren wachsen die Investitionen in KI‑Rechenzentren; allein im Jahr 2025 wurden rund 600 Milliarden Dollar in Hardware und Dienste rund um KI gesteckt. Dieses gigantische Engagement nährte Hoffnungen auf sprunghaft wachsende Gewinne bei Softwarekonzernen. Doch als sich zeigte, dass generative KI die ursprünglichen Anbieter überflügeln könnte, kippte die Stimmung. Short‑Seller hatten frühzeitig darauf gesetzt, dass das bisherige Geschäftsmodell zerfällt, und verbuchten im Laufe des Jahres 2026 Milliardenprofite. Gleichzeitig sanken die Erwartungen an das Wachstum von IT‑Dienstleistern und Beratungsfirmen. Eine Analyse zeigte, dass die Kursverluste nicht durch konjunkturelle Faktoren wie Arbeitsmarkt oder Zinsen verursacht wurden, sondern durch die Neubewertung eines gesamten Wirtschaftszweigs.

Blick nach vorn: Chance und Risiko
Die KI‑Revolution stellt große Unternehmen vor schwierige Entscheidungen. Wer weiter auf hohe Abonnements und menschliche Bediener setzt, riskiert rasch Kunden zu verlieren. Wer dagegen frühzeitig neue Geschäftsmodelle entwickelt, kann von der Effizienz der KI profitieren. Einige Marktbeobachter sehen die momentane Panik daher als Chance: Firmen könnten ihre Angebote umstellen, indem sie KI‑Assistenten integrieren und Ergebnisse statt Lizenzen verkaufen.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet dies, stärker zu differenzieren: Nicht jede Firma, die heute unter Druck gerät, wird verschwinden. Gleichzeitig könnte die KI‑getriebene Volatilität an den Finanzmärkten zunehmen, weil automatisierte Handelssysteme auf Nachrichten reagieren und Bewegungen verstärken. Umso wichtiger werden eine verantwortungsvolle Regulierung und eine nüchterne Bewertung der Chancen und Risiken von KI.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...