Berliner Boersenzeitung - Deutschlandticket wird ab 2027 teuer

EUR -
AED 4.114368
AFN 72.810821
ALL 91.573476
AMD 405.855626
ANG 2.005494
AOA 1027.186117
ARS 1699.886049
AUD 1.607708
AWG 2.016286
AZN 1.912001
BAM 1.957826
BBD 2.256204
BDT 137.982755
BGN 1.885721
BHD 0.422356
BIF 3360.476698
BMD 1.120159
BND 1.434084
BOB 13.44211
BRL 5.599125
BSD 1.120144
BTN 108.335632
BWP 15.486022
BYN 3.435454
BYR 21955.114424
BZD 2.252931
CAD 1.596798
CDF 2595.967996
CHF 0.932846
CLF 0.02771
CLP 1094.176401
CNY 7.510214
CNH 7.506835
COP 3631.084684
CRC 511.422261
CUC 1.120159
CUP 26.884815
CVE 109.831391
CZK 24.407479
DJF 199.074426
DKK 7.474535
DOP 67.601838
DZD 150.721676
EGP 58.666755
ERN 16.802383
ETB 180.345957
FJD 2.520693
FKP 0.843691
GBP 0.847406
GEL 2.884411
GGP 0.843691
GHS 13.195811
GIP 0.843691
GMD 82.891463
GNF 9801.390218
GTQ 8.555737
GYD 234.287161
HKD 8.791293
HNL 30.071111
HRK 7.533629
HTG 146.691765
HUF 365.501693
IDR 20063.166043
ILS 3.44135
IMP 0.843691
INR 108.372629
IQD 1467.408158
IRR 1940283.237615
ISK 137.006299
JEP 0.843691
JMD 177.954109
JOD 0.794198
JPY 176.896658
KES 145.766257
KGS 97.956215
KHR 4550.649139
KMF 490.629059
KPW 1008.143365
KRW 1498.425468
KWD 0.347642
KYD 0.933566
KZT 500.731344
LAK 25181.172044
LBP 100366.236878
LKR 370.613431
LRD 191.547389
LSL 18.516182
LTL 3.307538
LVL 0.677573
LYD 7.202881
MAD 11.165184
MDL 19.950641
MGA 5040.714903
MKD 61.633765
MMK 2351.990521
MNT 4029.201044
MOP 9.055369
MRU 44.985129
MUR 53.100584
MVR 17.261773
MWK 1950.19664
MXN 20.109103
MYR 4.577976
MZN 71.581461
NAD 18.560506
NGN 1485.846574
NIO 41.076394
NOK 10.725197
NPR 173.341658
NZD 1.998554
OMR 0.430721
PAB 1.120159
PEN 3.860348
PGK 4.984627
PHP 70.235095
PKR 310.283863
PLN 4.37669
PYG 6535.791002
QAR 4.081186
RON 5.354246
RSD 117.501251
RUB 95.776121
RWF 1652.234376
SAR 4.201497
SBD 9.034127
SCR 15.629217
SDG 673.771828
SEK 11.196128
SGD 1.432896
SHP 0.845116
SLE 27.645573
SLL 23489.162941
SOS 640.173242
SRD 42.4215
STD 23185.027621
STN 24.81152
SVC 9.802054
SYP 14564.306292
SZL 18.560996
THB 37.679967
TJS 10.339397
TMT 3.920556
TND 3.357172
TOP 2.697074
TRY 55.106555
TTD 7.59876
TWD 35.66743
TZS 2951.618593
UAH 50.263602
UGX 4564.661403
USD 1.120159
UYU 44.926079
UZS 13212.274364
VES 977.646291
VND 29102.28828
VUV 134.623399
WST 3.11932
XAF 655.957
XAG 0.018692
XAU 0.000272140176
XCD 3.027285
XCG 2.018862
XDR 0.79201
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 264.609504
ZAR 18.596173
ZMK 10082.775193
ZMW 22.281052
ZWL 360.690709
SSP 6438.382624
MXV 2.272818
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Deutschlandticket wird ab 2027 teuer
Deutschlandticket wird ab 2027 teuer / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Deutschlandticket wird ab 2027 teuer

Das Deutschlandticket wird teurer: Der Preis steigt ab dem 1. Januar 2027 auf 66,80 Euro pro Monat, wie das bayerische Verkehrsministerium am Mittwoch mitteilte. Das Land hat den Vorsitz der Verkehrsministerkonferenz inne. "Grundlage der Preisanpassung um 3,80 Euro im Vergleich zu 2026 sind Personal-, Energie- und allgemeine Kosten", erklärte das Ministerium. Derzeit kostet das Deutschlandticket 63 Euro. Umweltorganisationen kritisierten die Preiserhöhung scharf.

Textgröße:

Grundlage für die Berechnung der Preiserhöhung ist den Angaben nach der von der Verkehrsministerkonferenz beschlossene Preisindex, "detailliert gewichtet und mit Stichtagserfassung anhand einer Formel". Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) erklärte, der Preisindex bringe "mehr Transparenz und Planbarkeit für unsere Kunden sowie für die Branche".

VDV-Präsident Ingo Wortmann verwies auf gestiegene Kosten. "Wir haben Verständnis dafür, dass eine Preiserhöhung in Zeiten steigender Verbraucherpreise für manche Fahrgäste schmerzhaft ist", erklärte er. Die allgemeinen Kostensteigerungen träfen aber "auch die Verkehrsunternehmen hart". Sie könnten diese Mehrkosten nicht auffangen. "Da Bund und Länder ihre Zuschüsse von insgesamt drei Milliarden Euro pro Jahr konstant halten, müssen die Kostensteigerungen über den Ticketpreis ausgeglichen werden", erklärte er.

Von Umweltschutzverbänden kam harsche Kritik an der Preiserhöhung. "Die Ankündigung einer erneuten Preiserhöhung kommt zur Unzeit", erklärte der Leiter Verkehrspolitik beim BUND, Jens Hilgenberg, am Mittwoch. "Es ist nicht zu akzeptieren, dass die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro Steuergeld für einen weiteren Tankrabatt freimacht, es aber nicht schafft, das Deutschlandticket zumindest preisstabil zu halten."

Zur Entlastung der spritpreisgebeutelten Autofahrer hatte die Bundesregierung erneut einen Tankrabatt auf den Weg gebracht. Die Steuersenkung um rund 17 Cent je Liter wird ab Donnerstag gültig und ist auf drei Monate befristet.

Auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) beklagte ein Missverhältnis: "Für einen Tankrabatt sind Milliarden schnell mobilisiert", erklärte die Nabu-Teamleiterin für Klima und Verkehr, Pauline Schur. "Wenn es aber um bezahlbaren ÖPNV geht, sollen ausgerechnet die Menschen, die Bus und Bahn nutzen, noch tiefer in die Tasche greifen."

Greenpeace-Mobilitätsexpertin Marissa Reiserer sprach von "falschen Prioritäten". Das Deutschlandticket könne dazu beitragen, den Verbrauch von Öl und Gas zu senken, müsse aber bezahlbar bleiben. "Wer zielgerichtet schnell entlasten will, sollte dringend ein Sozialticket einführen", erklärte sie. "Anders als der Tankrabatt kommt das auch komplett bei den Richtigen an."

Die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Bundestag, Julia Verlinden, erklärte, es sei "den Menschen im Land nicht vermittelbar", in "Zeiten dramatisch hoher Spritpreise die Kosten für das Bahnfahren zu erhöhen". Sie forderte einen "Preisdeckel für das Deutschlandticket bei 49 Euro im Abo und die kostenlose Mitnahme von Kindern".

Von einem "Tritt in die Magengrube für alle, die klimafreundlich im ÖPNV unterwegs sind", sprach der verkehrspolitische Sprecher der Linken im Bundestag, Vinzenz Glaser. Er sprach sich für die Rückkehr des 9-Euro-Tickets aus. "Schüler:innen, Azubis, Rentner:innen und Studierende sollen kostenlos fahren", forderte er zudem.

(A.Lehmann--BBZ)