Berliner Boersenzeitung - Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen mit Demokratie in Deutschland zufrieden

EUR -
AED 4.132584
AFN 72.017934
ALL 91.042045
AMD 402.914514
ANG 2.014005
AOA 1033.004443
ARS 1744.994417
AUD 1.605407
AWG 2.028313
AZN 1.939619
BAM 1.958023
BBD 2.25456
BDT 139.368243
BGN 1.966795
BHD 0.422529
BIF 3361.172872
BMD 1.125278
BND 1.433781
BOB 13.514904
BRL 6.159204
BSD 1.119232
BTN 106.104159
BWP 15.482653
BYN 3.326063
BYR 22055.44239
BZD 2.251076
CAD 1.570353
CDF 2602.190343
CHF 0.919115
CLF 0.027891
CLP 1097.831919
CNY 7.517863
CNH 7.506784
COP 3653.213965
CRC 507.915767
CUC 1.125278
CUP 26.862158
CVE 110.378556
CZK 24.316857
DJF 199.311507
DKK 7.473672
DOP 67.448491
DZD 152.865817
EGP 61.506889
ERN 16.879165
ETB 183.701341
FJD 2.523716
FKP 0.838634
GBP 0.834568
GEL 2.921661
GGP 0.838634
GHS 13.045421
GIP 0.838634
GMD 83.270709
GNF 9914.155519
GTQ 8.556803
GYD 234.621376
HKD 8.828529
HNL 30.082548
HRK 7.617016
HTG 146.726598
HUF 363.39548
IDR 20406.179169
ILS 3.559979
IMP 0.838634
INR 106.448849
IQD 1696.815506
IRR 2119357.537381
ISK 136.811385
JEP 0.838634
JMD 177.531854
JOD 0.797802
JPY 178.204567
KES 146.207598
KGS 98.405616
KHR 4571.723651
KMF 496.247493
KPW 1012.749862
KRW 1507.258776
KWD 0.349612
KYD 0.932743
KZT 506.615226
LAK 25207.485154
LBP 100760.984533
LKR 372.386488
LRD 190.279985
LSL 18.656362
LTL 3.322653
LVL 0.68067
LYD 7.182261
MAD 10.999716
MDL 20.247471
MGA 5081.137108
MKD 61.536943
MMK 2362.543914
MNT 4048.847179
MOP 9.045145
MRU 45.431932
MUR 52.989647
MVR 17.391198
MWK 1940.76214
MXN 20.989416
MYR 4.57302
MZN 71.917158
NAD 18.656362
NGN 1513.847457
NIO 41.192561
NOK 10.382779
NPR 169.764389
NZD 1.999978
OMR 0.432668
PAB 1.119452
PEN 3.879191
PGK 5.021702
PHP 71.625047
PKR 309.614325
PLN 4.399149
PYG 6686.592151
QAR 4.080198
RON 5.344734
RSD 117.624119
RUB 92.103574
RWF 1655.373608
SAR 4.234352
SBD 9.060418
SCR 15.501353
SDG 676.857413
SEK 10.970264
SGD 1.438375
SHP 0.838946
SLE 25.780294
SLL 23596.515112
SOS 639.655228
SRD 42.245149
STD 23290.975904
STN 24.52785
SVC 9.793902
SYP 14630.859949
SZL 18.638844
THB 37.86728
TJS 10.286411
TMT 3.949725
TND 3.344441
TOP 2.709398
TRY 56.288865
TTD 7.587671
TWD 36.98281
TZS 2981.994873
UAH 51.101164
UGX 4728.865003
USD 1.125278
UYU 44.997292
UZS 13347.731996
VES 1001.538313
VND 28924.699945
VUV 134.439543
WST 3.127494
XAF 655.957
XAG 0.021704
XAU 0.00027873623
XCD 3.041119
XCG 2.017139
XDR 0.79563
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.762486
ZAR 18.533588
ZMK 10128.847444
ZMW 22.681932
ZWL 362.338952
SSP 6465.805944
MXV 2.3626
  • DAX

    -302.3600

    24896.83

    -1.21%

  • Goldpreis

    -2.0000

    4184.7

    -0.05%

  • Euro STOXX 50

    -85.8200

    6183.2

    -1.39%

  • SDAX

    -226.5300

    18203.94

    -1.24%

  • TecDAX

    -36.8700

    3964.45

    -0.93%

  • MDAX

    -414.1700

    30428.36

    -1.36%

  • EUR/USD

    -0.0038

    1.1296

    -0.34%

Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen mit Demokratie in Deutschland zufrieden
Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen mit Demokratie in Deutschland zufrieden / Foto: JENS SCHLUETER - AFP/Archiv

Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen mit Demokratie in Deutschland zufrieden

Nur noch 39 Prozent der Ostdeutschen sind mit der Demokratie in Deutschland zufrieden. Das geht aus dem Deutschland-Monitor hervor, den der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Carsten Schneider, am Mittwoch in Berlin vorstellte. Vor zwei Jahren waren dies noch 48 Prozent gewesen.

Textgröße:

Einen deutlichen Rückgang gab es hier allerdings auch im Westen, wenn auch auf höherem Niveau. Hier zeigten sich noch 59 Prozent mit der Demokratie in Deutschland zufrieden nach 65 Prozent vor zwei Jahren. 63 Prozent im Osten beklagten, dass Ostdeutsche in Deutschland häufig als Menschen zweiter Klasse behandelt werden, drei Prozentpunkte weniger als vor zwei Jahren.

Insgesamt äußerten sich nur noch 42 Prozent der Befragten mit der politischen Situation in Deutschland "alles in allem zufrieden". 2020 waren es noch 52 Prozent gewesen. Im Osten gab es hier einen Rückgang von 40 Prozent auf 31 Prozent, im Westen von 54 Prozent auf 44 Prozent.

Nur noch 32 Prozent der Ostdeutschen (minus neun Prozentpunkte) äußerten die Ansicht, dass den Politikerinnen und Politikern das Wohl unseres Landes wichtig sei. Im Westen waren dies noch 42 Prozent (ebenfalls minus neun Punkte). Jeweils Mehrheiten in Ost und West gaben an, den Parteien gehe es "nur um die Stimmen der Wähler", ohne sich aber für deren Ansichten zu interessieren.

Nur noch 43 Prozent der Ost- und 58 Prozent der Westdeutschen vertraten den Standpunkt, dass in Deutschland die Meinung immer frei geäußert werden könne, "ohne Ärger zu bekommen". Mit der Politik der Bundesregierung äußerten sich im Deutschland-Monitor nur noch 26 Prozent der Ostdeutschen zufrieden, in Deutschland insgesamt noch 35 Prozent.

Der Deutschland-Monitor wurde von Schneider im Rahmen seines Berichts "Ostdeutschland. Ein neuer Blick" vorgestellt, mit dem sich am Vormittag das Bundeskabinett befasste. Dieses Format soll sich künftig in jeweils zweijährigem Rhythmus mit dem traditionellen Bericht zum Stand der deutschen Einheit abwechseln. Regierungssprecher Steffen Hebestreit sagte dazu in Berlin, es gehe um einen neuen Blickwinkel, der nicht mehr von "vermeintlichen Defiziten" im Osten gemessen an einem "westdeutschen Standard" ausgehe.

Schneider sagte dazu, es gehe ihm darum, Stimmen der Gesellschaft in Ostdeutschland stärker zur Sprache kommen zu lassen und "von klischeehaft belasteten Eindrücken wegzukommen". Die Stimmungswerte im Deutschland-Monitor wertete der SPD-Politiker und Staatsminister im Kanzleramt als ein "alarmierendes Signal". Er wies darauf hin, dass die geringe Zufriedenheit ungeachtet realer Verbesserungen bei Einkommen oder auf dem Arbeitsmarkt ausgedrückt würden.

Leitautor Holger Liljeberg warnte davor, dass sich immer mehr Menschen in "eigene Informationsblasen" zurückziehen würden, gespeist vielfach über soziale Medien. "Es besteht die große Gefahr, dass uns die Menschen in der Kommunikation verlorengehen", sagte der Wissenschaftler. Verknüpft sei dies meistens mit einem geringen Vertrauen in die Regierenden, was häufig bei denselben Menschen bei unterschiedlichen Themen zum Ausdruck komme, ob es um Migration gehe, die Energiepolitik, den Ukraine-Krieg oder die Corona-Politik.

(T.Renner--BBZ)